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            <title>58. Bundeskongress: Anträge</title>
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                <title>58. Bundeskongress: Anträge</title>
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                        <title>K-2: Dringlichkeitsantrag: Dringlichkeitsantrag: Schluss mit Krise - Holen wir uns die Zukunft zurück!</title>
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                        <author>Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 19.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben einst geglaubt, die Zukunft würde uns gehören. Vor der Bundestagswahl 2021 herrschte in vielen Teilen der Gesellschaft Aufbruchstimmung und die Hoffnung, dass sich jetzt Dinge grundlegend ändern und langjährige politische Herausforderungen angegangen werden. Heute, etwa drei Jahre später und mit der nächsten Bundestagswahl vor Augen, befinden wir uns in einer gänzlich anderen Situation. Die Euphorie ist verflogen, stattdessen ist ein Rechtsruck in Politik und Gesellschaft allgegenwärtig. Bei den Landtagswahlen in den letzten Wochen war die rechtsextreme AfD teilweise die stärkste Kraft. Rechtsextreme Fantasien werden öffentlich ausgelebt und gefeiert, sodass sie scheinbar zur Normalität werden. Viele demokratische Parteien, darunter auch Bündnis 90/Die Grünen, lassen sich von dieser Stimmung treiben. Gleichzeitig wird das linke Lager immer machtloser, zersplittert sich und es entstehen populistische Parteien wie das BSW, welches für ebenso menschenverachtende Außen- und Migrationspolitik steht wie die Rechten. Doch das ist für uns als GRÜNE JUGEND kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir arbeiten weiter am linken Machtaufbau. Denn wie gefährlich die Übernahme menschenfeindlicher Narrative und der fortschreitende Rechtsruck in der Gesellschaft ist, sehen wir unter anderem an häufigen Angriffen auf Geflüchtetenunterkünfte. Unsere Handlungen sind solidarisch mit den Opfern und unsere Politik zeigt linke Antworten auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Keinen Millimeter nach Rechts</strong><br>
Diese Antworten braucht es auch, wenn mal wieder über Obergrenzen und Massenabschiebungen gesprochen wird. Deutschland und Europa müssen dafür sorgen, dass Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, sichere Fluchtrouten nutzen können und ein sicheres Zuhause bei uns finden. Wir stehen unausweichlich für das Menschenrecht auf Asyl und werden nicht erst laut, wenn Abschiebungen Bargeld in die Hände der Taliban bringen. Zusätzlich müssen wir die kommunalen Integrationskapazitäten stärken. Dafür müssen die Kommunen endlich ausreichend finanziell und beim Schaffen von bezahlbarem Wohnraum unterstützt werden. Viele aktuelle Forderungen und Entscheidungen in der Migrationspolitik, wie die Zurückweisung von Menschen an den EU-Außengrenzen, wären vor wenigen Jahren für demokratische Kräfte nicht denkbar gewesen, werden aber heute trotzdem von eben jenen Kräften durchgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiteres Beispiel ist das menschenverachtende sogenannte Sicherheitspaket, dass durch die Regierung beschlossen wurde. Auch die Verantwortlichen in unserer Partei, die Bundestagsfraktion und die grünen Regierungsvertreter:innen, müssen sich eingestehen, dass sie durch zunehmende populistischer Politik und Aussagen die Rechten nicht geschwächt, sondern gestärkt haben. Dieser Umstand hat auch zu den schlechten Ergebnissen bei den Ostwahlen beigetragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem erleben wir gegenwärtig, wie der gesellschaftliche Status von marginalisierten Gruppen, wie Geflüchteten, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten, queeren Menschen oder Frauen, erneut in Frage gestellt wird und sie wieder häufiger von Diskrimmierung und Gewalt betroffen sind. Als GRÜNE JUGEND setzen wir uns für die Emanzipation dieser gesellschaftlichen Gruppen und die Überwindung jedweder Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein.<br><br>
Das Problem von Kriminalität und Gewalt wird in großen Teilen durch soziale Schieflagen hervorgerufen und muss daher mit sozialer Politik bekämpft werden. Wir werden uns den aktuellen rassistischen Debatten entgegenstellen und die sozialen Schieflagen in den Fokus der politischen Debatte setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Alle spüren die soziale Kälte!</strong><br>
Doch woher kommt die Hoffnungslosigkeit und die fehlende Solidarität in der Gesellschaft? Unsere Gesellschaft ist aktuell extrem ungerecht. Deutschland ist nach wie vor ein reiches Land, aber Einkommen, Vermögen und Wohlstand sind ungleich verteilt. Die öffentliche Infrastruktur, auf die alle Menschen angewiesen sind, wird zu oft vernachlässigt. Inflation, aber auch die Profitgier der Wohnkonzerne, führen dazu, dass nicht nur die Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten, kaum von ihrem Einkommen leben können. Sozialleistungen, wie das Bürgergeld, sind immer noch viel zu niedrig und auf die Kindergrundsicherung warten wir bis heute. Gleichzeitig fordern rechte Populist*innen immer vehementer die umfangreiche Kürzung von Sozialleistungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen in Deutschland haben Angst vorm finanziellen Abstieg, Angst vor der Zukunft aber auch Angst vor öffentlichen Räumen, weil sie dort Diskriminierung erfahren. Um die Demokratie zu retten und Menschen Sicherheit zu bieten, braucht es soziale Sicherung. Wir wollen den Menschen die Ängste nehmen, indem sie wirtschaftlich und sozial abgesichert werden. Aktuelle Leidtragende dieser ungerechten Verhältnisse und der daraus entstehenden Konkurrenz in der Gesellschaft sind besonders häufig marginalisierte Gruppen.<br><br><br><strong>Nehmt endlich unsere Krisen ernst!</strong><br>
Fast überall auf der Welt können wir vielfältige Krisen beobachten. Menschenrechte werden in kriegerischen Konflikten verletzt und Gewinnabsichten verschärfen globale Ungerechtigkeiten und Missstände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen fragen sich, wofür sich eine demokratische Wahl lohnt, wenn Politik dann doch nicht in ihrem Sinne handelt. Das Leben vieler Menschen wird immer noch beeinträchtigt durch die Folgen der Pandemie und durch die Preisanstiege in den letzten beiden Jahren. Doch anstatt ihre Bedürfnisse in den Fokus der Politik zu rücken, wird zu wenig in Infrastruktur vor Ort und soziale Sicherung investiert. Der Ampel-Regierung ist es nicht gelungen, diese Probleme wirksam zu bekämpfen. Der Grünen Partei ist es in dieser Regierung nicht gelungen sich in Gerechtigkeitsfragen durchzusetzen. Sie hat dabei schlechte Kompromisse mitgetragen. Sie konnte die Hoffnungen vieler Menschen so nicht erfüllen, sondern hat an Glaubwürdigkeit verloren. Schlimmstenfalls führen diese Dynamiken dazu, dass sich immer mehr Menschen von der Demokratie abwenden. Besonders beunruhigt uns, dass viele junge Menschen ihr Vertrauen in progressive Parteien verloren haben und sich in den letzten Wahlen rechten Parteien zugewendet haben.Wenn man politische Mehrheiten für linke Ideen organisieren will, muss man diese Menschen ansprechen, ihnen zuhören und gemeinsam mit ihnen Politik machen.<br><br><br><strong>Es ist höchste Zeit für deutlich mehr soziale Gerechtigkeit!</strong><br>
Für uns ist klar: Eine echte soziale Politik lässt sich nur realisieren, wenn endlich im großen Stil umverteilt und in unsere soziale Infrastruktur investiert wird. Es ist deshalb Zeit, die Steuerpolitik auf links zu drehen. Dazu wollen wir die Superreichen zur Kasse bitten und gleichzeitig die Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen spürbar entlasten. Außerdem kann sich weder unsere Demokratie noch unser Sozialstaat weitere Kürzungs- und Sanktionierungsbestrebungen leisten! Dabei heißt soziale Politik für uns auch, für die Rechte von Arbeitnehmer*innen einzustehen, für höhere Löhne zu kämpfen und solidarisch mit allen Streikenden zu sein.<br><br>
Gute Lebensbedingungen für alle Menschen dürfen nicht länger einem ungerechtfertigten Sparkurs mit Schuldenbremse zum Opfer fallen. Denn es ist eben gerade nicht generationengerecht, wenn junge Menschen marode Schulen, baufällige Brücken und ein kaputtgespartes Bahnnetz überlassen werden. Jetzt zu sparen bedeutet nur, in der Zukunft zu noch höheren Kosten zu sanieren oder neu zu bauen. Es braucht daher mehr denn je umfangreiche Investitionen in unsere öffentliche und soziale Infrastruktur und unsere Sozialversicherungen, die allen zugutekommen. Nur wenn wir Geld in de Hand nehmen, können auch die nachfolgenden Generationen profitieren und nur so schaffen wir echte Generationengerechtigkeit. Dafür ist es notwendig, das Festhalten an der schwarzen Null zu überwinden und die Schuldenbremse abzuschaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind ein sozial-ökologischer Verband und stehen geschlossen hinter den Zielen des Pariser Klimaabkommens und kämpfen - egal, ob beim Braunkohleabbau in der Lausitz oder bei Gasbohrungen vor Borkum - für die Einhaltung des 1,5-Grad-Limits. Jedes Kohle- oder Gaskraftwerk, das in Deutschland ans Netz geht oder am Netz bleibt, ist eines zu viel. Es braucht keine Politik von gestern à la Friedrich Merz. Wir fordern stattdessen eine Klimapolitik, die die fossilen Unternehmen und Superreichen mehrheitlich belastet, die für den Klimawandel in großem Stil verantwortlich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klimaschutz ist eine Chance für ein besseres Leben. Wir müssen den Menschen die Angst nehmen, dass Klimaschutz nur mehr Kosten bedeutet. Damit Menschen sichtbar von Klimaschutz profitieren, muss ein sozial gestaffeltes Klimageld endlich eingeführt werden. Ansonsten droht durch die kommende Ausweitung des Emissionshandels ein weiterer Akzeptanzverlust für guten Klimaschutz. Gleichzeitig müssen klimaschädliche Subventionen vor allem bei Reichen endlich gekürzt werden. Hier stärken wir den Abgeordneten den Rücken, die sich für die Einführung des Klimagelds und die Abschaffung dieser Subventionen einsetzen.<br><br>
Wir als GRÜNE JUGEND werden dort aktiv, wo der Handlungsbedarf beim Klimaschutz am größten ist. Während einige Sektoren sich mühsam und zäh in die richtige Richtung bewegen, sinken bei anderen Sektoren die Emissionen überhaupt nicht. Daher kritisieren wir das Aufweichen der Sektorziele im Klimaschutzgesetz.<br><br>
Der Verkehrsbereich geht uns alle an, nicht nur Automobilkonzerne, die zu lange an klimaschädlichen Geschäftsmodellen festgehalten haben. Die weitere Preiserhöhung für den öffentlichen Nahverkehr, wie jetzt beim 49€-Ticket, ist das völlig falsche Signal. Wir haben in der Vergangenheit den Schulterschluss mit den Gewerkschaften gesucht, um für breite Bündnisse zu werben. Das wollen wir als GRÜNE JUGEND fortsetzen: Keinen Meter neue Autobahnen, lebenswerte Städte schaffen, Fahrradwege und Schienenwege neubauen, gute Arbeitsbedingungen schaffen und so Menschen zeigen: Klimaschutz sorgt für ein besseres Leben.<br><br>
Neben der Klimakrise droht eine globale Biodiversitätskrise. Der Schutz von Ökosystemen ist entscheidend, da gesunde Natur die Grundlage für effektiven Klimaschutz ist. Wir als GRÜNE JUGEND wollen auch in Zukunft eine funktionierende Natur und setzen uns für den Schutz sowie die Wiederaufforstung von Wäldern ein. Die Renaturierung von Mooren sehen wir als wichtige Maßnahme, die zeigt, dass wir Naturschutz und Klimaschutz zusammendenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Holen wir uns die Zukunft zurück!</strong><br>
Uns ist klar: Mit einer Regierung, die mit menschenverachtender Migrationspolitik, kaum vorhandener Sozialpolitik und einer unzureichenden Klimapolitik, wird es nicht die Veränderung geben, die es braucht. Deswegen braucht es für einen politischen Umbruch eine organisierte Zivilgesellschaft - Interessenverbände, Vereine, Gewerkschaften, politische Bewegungen, die zusammen auf den Straßen Druck auf die Parlamente ausüben. Mit Organizing holen wir Menschen dort ab, wo sie sind. Indem wir Teil der organisierten Zivilgesellschaft sind, kann die GRÜNE JUGEND eine treibende Kraft für das Werben für linke Mehrheiten sein. Das gelingt, indem wir die Menschen vor Ort erreichen. Gemeinsam mit ihnen kämpfen wir sowohl in den Parlamenten, als auch auf den Straßen, in den Parks und Wohnblocks für echte Veränderungen.<br><br>
Hierfür ist Bildungsarbeit ein wichtiger Grundpfeiler. So sind Workshops, Bildungswochenenden, Vernetzungstreffen oder große Veranstaltungen, wie der Frühjahrskongress oder die Sommerakademie, unsere Werkzeuge, um Bewusstsein, Engagement und Fachwissen für politische Prozesse zu schaffen. Dabei ist es uns wichtig, dass alle Personen von dieser Bildungsarbeit profitieren. Sie muss barrierearm gestaltet werden. Gleichzeitig sollen von dieser Arbeit sowohl Neumitglieder als auch langjährige Mitglieder profitieren. Durch die Bildungsarbeit werden wir in die Lage versetzt linke Ideen in politische Praxis umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei erstreckt sich unsere Bildungsarbeit thematisch von der Kommune bis über unsere Ländergrenzen hinaus. Außerdem soll externe Fachexpertise gezielt für die Bildungsarbeit genutzt werden. Sichtbarkeit und Aktivität auf allen Ebenen, inner- und außerparteilich, ist essenziell – sei es in ländlichen Räumen oder urbanen Städten. Durch den Austausch und durch politische Arbeit mit den Menschen vor Ort wollen wir Vertrauen aufbauen und linke Ideen konkret und greifbar machen. Nur so werden wir in die Lage versetzt, unsere linke Politik umzusetzen und eine starke, organisierte Zivilgesellschaft zu unterstützen.<br><br>
Sichtbarkeit und Aktivität auf allen Ebenen, inner- und außerparteilich, ist essenziell - sei es in ländlichen Räumen oder urbanen Städten. Durch den Austausch und durch politische Arbeit mit den Menschen vor Ort wollen wir Vertrauen aufbauen und linke Ideen konkret und greifbar machen. Nur mit einer breit aufgestellten, professionellen Bildungsarbeit werden wir in die Lage versetzt, unsere linke Politik umzusetzen und eine starke, organisierte Zivilgesellschaft zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das bevorstehende Jahr ist für uns von entscheidender Bedeutung. Es bietet eine Chance, die Verteilungsfrage und die Entlastung der Bevölkerung in den Mittelpunkt zu rücken und dabei die derzeit anhaltende Wirtschaftskrise mit Investionen in Infrastruktur, Klimaschutz und soziale Sicherheit zu überwinden. Gemeinsam können wir mit unseren Ideen einen Kurswechsel bewirken, der auf Solidarität und Gerechtigkeit basiert.<br><br>
Gerade jetzt, wenn progressive Parteien unter dem Druck und den Erfolgen von Rechtsaußen zu zerbrechen drohen, braucht es unseren Widerstand. Deshalb muss es Teil unserer Aufgabe sein, gemeinsam mit den progressiven Stimmen in der Partei für unsere Grundwerte zu kämpfen und einen Richtungswechsel zu erreichen. Denn der Weg, den BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN in der Ampel eingeschlagen hat, entspricht in vielen Punkten nicht den Vorstellungen und Werten der GRÜNEN JUGEND. Soziale Gerechtigkeit begreifen wir dabei nicht nur als Mittel zum Zweck. Die Herstellung umfassender sozialer Gerechtigkeit in einer solidarischen Gesellschaft ist wesentliches Ziel unseres politischen Wirkens und muss auch Ziel der Parteispitze von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als GRÜNE JUGEND bleiben wir mehr als die Jugendorganisation von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Wir sind ein eigenständiger Jugendverband. Wir sind laut, wir sind links und wir sind entschlossen. Wir wissen, für was wir kämpfen, und wir glauben an echte Veränderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind uns sicher: Die GRÜNE JUGEND bleibt der Ort für junge Menschen um linke Politik in die Gesellschaft und in die Parlamente zu tragen.<br>
Schluss mit den Krisen. Eine bessere Welt ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Lasst uns unsere Zukunft gemeinsam zurückholen!</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 14:56:39 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-2: Dringlichkeitsantrag: Dringlichkeitsantrag: Schluss mit Krise – Holen wir uns die Zukunft zurück!  -  Arbeitsprogramm 2025 </title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/dringlichkeitsantrag-schluss-mit-krise-holen-wir-uns-die-zukunft-zu-50557</link>
                        <author>Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 20.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schluss mit Krise – Holen wir uns die Zukunft zurück!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Arbeitsprogramm 2025 </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor wenigen Jahren noch blickten wir voller Hoffnung in die Zukunft. Heute sieht die Realität anders aus: Ein gesellschaftlicher Rechtsruck, zunehmende soziale Ungleichheit und eine Klimakrise, die aus dem Fokus der Politik geraten ist, prägen unseren Alltag. Die Euphorie ist Ernüchterung gewichen, viele Menschen haben das Vertrauen in die Politik verloren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch für uns als GRÜNE JUGEND ist das kein Grund aufzugeben. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, dass wir laut, links und entschlossen für unsere Werte einstehen. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der niemand zurückgelassen wird, in der soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz keine Gegensätze sind und in der Solidarität gelebt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Bundestagswahl 2025 steht eine richtungsweisende Entscheidung bevor. Für uns ist klar: Es braucht einen radikalen Kurswechsel in der Politik. Als GRÜNE JUGEND sehen wir uns in der Verantwortung, diesen Wandel voranzutreiben und die Perspektive junger Menschen in den Vordergrund zu stellen - in den Parlamenten und auf der Straße. Mit unserer Bildungsarbeit, unseren Kampagnen und unserem Engagement vor Ort wollen wir zeigen: Eine andere Welt ist möglich! Schluss mit Krisen - holen wir uns die Zukunft zurück!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politische Praxis: Klimaneutral, Sozial gerecht, Demokratie stärkend </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele von uns sind zur GRÜNEN JUGEND gekommen, weil die Grünen die einzige Partei waren, mit Ideen für eine lebenswerte Zukunft. Besonders das Eintreten für nachhaltigen Klimaschutz, Soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte waren hier entscheidende Faktoren. In den letzten Jahren ist die deutsche Politik massiv nach rechts gerückt. Das gilt in Teilen auch für die Grünen, besonders mit Blick auf die derzeitige Migrations- und Asylpolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch für uns als GRÜNE JUGEND steht fest: Veränderungen kommen sowohl durch Protest auf der Straße, als auch durch Entscheidungen im Parlament. Aus diesem Grund wollen wir als Verband in Zukunft weiter wichtiger Bestandteil der Grünen sein und durch eine kritische, aber konstruktive Beteiligung Einfluss auf Grüne Politik nehmen. Besonders in Zeiten wie diesen braucht es eine starke linke Stimme in der Partei und Gesellschaft, um sich für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Menschenrechte einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als GRÜNE JUGEND ist es dabei nicht unsere Rolle Regierungskompromisse mitzutragen, sondern an jedem Tag gegenüber Politik und Partei geschlossen für unsere Positionen einzustehen. Unsere Unterstützung ist dabei nicht bedingungslos. Besonders mit Blick auf den Rechtsruck, eine menschenwürdige Asylpolitik und sozialverträglicher Klimapolitik erwarten wir echte Lösungen.<br><br>
Als antifaschistischer Verband akzeptieren wir keine rassistischen, antisemitischen, antiziganistischen, sexistischen, queerfeindlichen oder anderweitig diskriminierenden Positionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand bemüht sich, Votenträger*innen der GRÜNEN JUGEND auf Landes- und Bundesebene sowie die Abgeordneten, die über ein Votum oder im Mitgliedsalter der GRÜNEN JUGEND in den Bundestag und die Landtage eingezogen sind und einziehen werden, und die Mitglieder, die in Gremien der Grünen Partei Verantwortung tragen, mehr zu vernetzen, zu unterstützen und in den Verbandsalltag einzubeziehen. Dazu wird das Format Parteiwerkstatt wiederbelebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Eigenständige Bundestagskampagne </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wahlen sind ein Grundstein unserer Demokratie. Die Aufgabe der GRÜNEN JUGEND bei der Bundestagswahl besteht dabei, junge Menschen für Politik zu begeistern, Themen zu setzen und für eine linksgrüne Wahl aktiv zu moblisieren. All diese Ziele werden wir in einer eigenständigen Kampagne, die mit etablierten Wahlkampfaktionen von Bündnis 90/ Die Grünen kombiniert werden kann, umsetzen. Der Bundesvorstand wird dabei durch ein Kampagnenteam von wahlkampferprobten Basismitgliedern aus verschiedenen Bundesländern vorschlagen. Der inhaltliche Antrag zur Kampagne und das Team wird auf dem Länderrat im Dezember abgestimmt und eingesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bündnisse </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND steht für Parlament und Straße. Bündnisarbeit ist für uns ein zentrales Instrument, um gemeinsam mit anderen progressiven Kräften Druck für echte Veränderungen aufzubauen. Wir werden auch im kommenden Jahr in vielfältigen Bündnissen aktiv sein und uns solidarisch in verschiedensten Kämpfen zeigen: ob feministische, queere, ökologische, gewerkschaftliche, antirassistische oder antifaschistische Kämpfe - auf die GRÜNE JUGEND ist Verlass!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Aktionstage </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktionstage bieten die Möglichkeit, auf allen Verbandsebenen niedrigschwellig wichtige Themen öffentlich zu diskutieren, Solidarität zu zeigen und politische Zeichen zu setzen. Im kommenden Jahr sollen Aktionstage an Gedenken an rechte Gewalt, am feministischer Kampftag, beim Klimastreik oder in Solidarität mit internationalen Protesten umgesetzt werden. Der Bundesvorstand und die Teamsunterstützen die Umsetzung vor Ort mit Materialien und Aktionsideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bildungsarbeit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bildungsarbeit ist eine zentrale Aufgabe der GRÜNEN JUGEND. Nur durch eine kritische Auseinandersetzung mit unseren eigenen Positionen und Werten können wir Wege zur Veränderung finden. Unsere Aufgabe ist es, allen Mitgliedern - unabhängig von ihrem Wissens- oder Erfahrungsstand - die Möglichkeit zu geben, sich weiterzubilden, ihr Wissen zu teilen und sich weiterzuentwickeln. Im kommenden Jahr wollen wir noch stärker als bisher unsere Praxis von der Straße und auch die Erfahrungen als Brückenbauer*in zwischen Straße und Parlament in die Bildungsarbeit einfließen lassen. Strukturschwache Kreis- und Landesverbände werden in der Bildungsarbeit besonders berücksichtigt. Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND werden möglichst barrierearm durchgeführt. Alle Mitglieder sollen an unseren Veranstaltungen teilnehmen können. Wir bemühen uns um einen stetigen Austausch über den Erfolg der Maßnahmen mit den betroffenen Personen. In unserer Bildungsarbeit wird offen über Theorie und Praxis diskutiert und diese gemeinsam reflektiert. Durch vielfältige, auch niedrigschwellige und barrierefreie, Angebote fördern wir sowohl eine eigene linke Analyse als auch praktisches Wissen und Kompetenzen für die alltägliche politische Arbeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Frühjahrskongress </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Frühjahrskongress ist unser zentraler Ort für die Bildungsarbeit im Verbandsjahr. Dort widmen wir uns den zentralen Fragen unserer Zeit und werden unsere gemeinsame politische Analyse und Strategie weiterentwickeln. Die genaue Ausgestaltung des Frühjahrskongresses wird in den kommenden Monaten entwickelt. Auf dem Kongress wird anknüpfend an den Debattenorteprozess auch die weitere strukturelle und inhaltliche Ausrichtung der GRÜNEN JUGEND thematisiert. Klar ist aber auch schon jetzt: Der Kongress wird ebenso der Startschuss für eine fantastische Kampagne zur Bundestagswahl!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sommerakademie </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Sommerakademie ist ein zentrales Format zur Stärkung der Verbandsarbeit. Sie richtet sich an Verantwortungsträger*innen und bringt diese zusammen, um strategische Fragen zu diskutieren, Fähigkeiten zu vermitteln und den Austausch zu fördern. Schwerpunkte sind die Professionalisierung der Verbandsarbeit und die Weiterentwicklung der politischen Praxis. Die Teilnehmenden werden in einem transparenten Verfahren mit den Landesverbänden ausgewählt, um eine breite Beteiligung zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Train the Trainers </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Train-the-Trainers Programm wird pausiert, bis ein neues Konzept erarbeitet wurde. Der Bundesvorstand entwickelt schnellstmöglich im nächsten Jahr ein Konzept, wie die Bildungsarbeit des Train-the-Trainers-Programms in Zukunft fortgesetzt werden kann. Der Bundesvorstand evaluiert, wie man in Zukunft zusätzlich auch die Landes- und Kreisvorstände noch direkter in die Bildungsarbeit integrieren kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Fachforen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Grundlage des Debattenorte-Prozesses wird sich der Bundesvorstand intensiv mit der Zukunft der Fachforen auseinandersetzen. Bei diesem Prozess werden die aktuellen Koordinator*innen der Fachforen aktiv einbezogen, um deren Erfahrungen und Perspektiven zu berücksichtigen. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Lösung zu finden, die den Bedürfnissen des Verbands gerecht wird und gleichzeitig eine sinnvolle fachliche Arbeit ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Internationales </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND wird im kommenden Jahr die bestehende Vernetzung mit ihren Partner- und Dachorganisationen wie FYEG, CDN und GYG sowie der EGP fortführen. Ein besonderer Fokus soll dabei auf der Entwicklung gemeinsamer europäischer Positionen in den Bereichen Klima- und Asylpolitik liegen. Das Team Internationales wird diese Zusammenarbeit koordinieren und vorantreiben. Durch den Austausch und die Kooperation mit diesen Organisationen kann die GRÜNE JUGEND ihre internationalen Beziehungen pflegen und stärken und so effektiver auf europäischer Ebene agieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Social Media und Öffentlichkeitsarbeit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen unseren digitalen Auftritt weiter ausbauen. Dabei soll besonders die informative Einordnung politischer Zustände und die Schwerpunktthemen unseres Verbandes im Vordergrund stehen. Das Social Media Team wird besonders bei der Video- und informativen Contenterstellung eingebunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Öffentlichkeitsarbeit soll dazu beitragen, linke Perspektiven in den Fokus zu rücken und komplexe politische Themen verständlich aufzubereiten. Dabei werden wir weiterhin auf aktuelle Entwicklungen reagieren, aber auch eigene Themen setzen. Unser Ziel ist es, durch eine professionelle und koordinierte Öffentlichkeitsarbeit auf allen Verbandsebenen, noch mehr Menschen zu erreichen und besonders mit Blick auf die Bundestagswahl für unsere Ideen zu begeistern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>über:morgen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Mitgliedermagazin über:morgen wird in der bisherigen Form evaluiert. Der Bundesvorstand evaluiert eine kostengünstigere, möglicherweise auch digitale Alternative um informative Materialien verbandsweit zu verbreiten. Die Kapazitäten, die das Redaktionsteam und die Autor*innen bereitstellen, sollen an verschiedenen Orten im Verband genutzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Website </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Website braucht einen Re-Launch. Dabei ist das Ziel, dass sie für Mitglieder wie für Interessierte wieder nützlicher wird. Konkret bedeutet das, dass wir eine funktionierende und aktuelle Karte/Übersicht mit den aktiven Kreisverbänden und Kontaktmöglichkeiten bereitstellen und auch auf der Website unsere politische Arbeit darstellen. Außerdem soll die Website dem aktuellen GJ Design entsprechend überarbeitet werden. Auch Barrierefreiheit wollen wir mehr berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Teams </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell gibt es in der GRÜNEN JUGEND sechs Teams: Bildungsteam, Redaktionsteam, Team Internationales, das Social Media Team, Frauenförderung und Geschlechterstrategie, sowie den Arbeitsbereich antirassistische Strategien. Zur Bundestagswahl 2025 wird darüber hinaus auf dem Länderrat ein Kampagnenteam eingesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeit der Teams sind wichtige Bausteine, um nicht nur Strategien und Ideen zu entwickeln, sondern diese auch umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Reformprozess Debattenorte </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND lebt von einer lebendigen und inklusiven Debattenkultur. Um diese weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten, wird der Bundesvorstand die Empfehlungen des Debattenorte-Teams umsetzen. Dabei ist eine Aufgabe, konkrete Satzungsänderungsvorschläge auf Grundlage des Berichts für den Bundeskongress auszuarbeiten, sobald detaillierte Mitgliedsdaten der Kreisverbände vorliegen. Diese sollen vom Bundesvorstand gemeinsam mit den Mitgliedern in einem basisdemorkatischen und partizipativen Prozess erarbeitet werden, denn die besten Ideen kommen aus unserer Mitte. Anschließend werden diese auf dem nächsten Bundeskongress zur Abstimmung gestellt. Der Vorschlag wird frühzeitig vor dem Bundeskongress kommuniziert und entsprechend der Empfehlungen des Arbeitsbereiches auf allen Ebenen angemessen debattiert, um eine breite Beteiligung sicherzustellen. Bei der Ausarbeitung der Reformkonzepte ist besonders auf die Beteiligung junger Menschen, Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion und die Berücksichtigung strukturschwacher Gebiete zu achten. Die Umsetzbarkeit der verschiedenen Modelle soll gemeinsam mit der Bundesgeschäftsstelle geprüft und die Ergebnisse den Mitgliedern transparent dargelegt werden. Weitere Empfehlungen, die wir umsetzen werden, umfassen die Debattenstruktur, zu der ein ausführliches Papier des Arbeitsbereiches und die Erfahrungen aus den Regionalforen vorliegen und die Fortführung des Selbstverständnis-Prozesses.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über die strukturellen Reformen hinaus wird der Bundesvorstand Wege zur Verbesserung der Debattenkultur auf allen Verbandsebenen erarbeiten. Dabei geht es darum, eine Atmosphäre zu schaffen, in der alle Mitglieder sich ermutigt fühlen, ihre Stimme einzubringen und konstruktiv miteinander zu diskutieren. Ziel ist es, bis zum Bundeskongress 2025 nicht nur umsetzungsreife Konzepte für einen reformierten Bundeskongress vorzulegen, sondern auch spürbare Verbesserungen in der Debattenkultur des gesamten Verbandes zu erreichen. Um das zu erreichen, sollen auch bereits bestehende Strategien, wie unsere Geschlechter-Strategie oder Antirassismus-Strategie, konsequent umgesetzt werden. Vorfälle von Diskriminierung und Gewalt werden in unserem Verband nicht geduldet. Auch die Gesundheit unserer Mitglieder darf nicht durch unsere politische Arbeit gefährdet werden. Dabei hat insbesondere der Bundesvorstand Verantwortung, die Strukturen der GRÜNEN JUGEND kontinuierlich zu überprüfen, damit die GRÜNE JUGEND ein Ort bleibt, an dem alle Mitglieder gemeinsam um die besten Ideen für eine gerechte und nachhaltige Zukunft ringen können. So stellen wir sicher, dass die GRÜNE JUGEND ein Ort ist, an dem alle Mitglieder gemeinsam um die besten Ideen für eine gerechte und nachhaltige Zukunft ringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Finanzen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Schatzmeister wird in enger Zusammenarbeit mit dem gesamten Bundesvorstand und der Bundesgeschäftsstelle dafür sorgen, dass die GRÜNE JUGEND finanziell stabil aufgestellt ist. Um dies zu erreichen, sollen insbesondere die Einnahmen erhöht werden. Dafür ist eine Fundraising-Offensive geplant, bei der unter anderem das Pat*innenprogramm aktualisiert und ausgebaut werden soll. Ziel ist es, gemeinsam die finanziellen Mittel des Verbandes zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch auf Kreis- und Landesebene wird der Bundesvorstand die jeweiligen Vorstände unterstützen. Dies beinhaltet beispielsweise Beratung und Unterstützung bei Finanzverhandlungen mit den Grünen oder bei der Erstellung von Wahlkampfbudgets. Die Bundesebene steht den Landes- und Kreisverbänden beratend zur Seite, um eine solide finanzielle Basis auf allen Ebenen zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand stellt insbesondere in diesem Jahr sicher, dass die beiden gewählten Rechnungsprüfer*innen über alle notwendigen Ressourcen verfügen, um eine fundierte Entscheidung über einen Antrag auf finanzielle Entlastung des aktuell scheidenden Bundesvorstandes treffen zu können. Im Rahmen der Rechnungsprüfung soll insbesondere überprüft werden, ob der Bundesvorstand in der Wahlperiode 23/24 finanzielle Mittel der GRÜNEN JUGEND satzungsfremd verwendet hat. Sofern hier Unstimmigkeiten auffallen, wird der Bundesvorstand beauftragt, mithilfe einer externen Rechtsberatung mögliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen zu erörtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angesichts unsicherer öffentlicher Förderung und steigender Kosten, insbesondere für Veranstaltungen, ist es wichtig, die Finanzen des Bundesverbands krisenfest zu gestalten. Dafür müssen Ausgaben besser kalkulierbar sein und unberechenbare Kosten auf ein Minimum reduziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Arbeit mit den und für die Landesverbände </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND wird im kommenden Jahr seine Unterstützung für Landesverbände und Kreisverbände weiter ausbauen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Bereitstellung von ausgearbeiteten thematischen Aktiventreffen, die mit geringem Aufwand vor Ort durchgeführt werden können. Diese Treffen werden in Kooperation mit dem Bildungsteam entwickelt und bieten eine Grundlage für die inhaltliche Arbeit. Sie erleichtern es den lokalen Strukturen, regelmäßige und attraktive Angebote für ihre Mitglieder zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus wird der Bundesvorstand gemeinsam mit dem Social-Media-Team Vorlagen für Social-Media-Beiträge zur Verfügung stellen. Diese umfassen sowohl zeitlich ungebundene Posts, die etwa neue Interessierte zum Mitmachen einladen, als auch Beiträge, die sich auf aktuelle politische Ereignisse oder wichtige Aktionstage beziehen. So können Landesverbände und Kreisverbände ihre Online-Präsenz stärken und gleichzeitig den Aufwand für die Erstellung von Inhalten reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesen Maßnahmen wollen wir die Handlungsfähigkeit unserer Strukturen auf allen Ebenen stärken und dazu beitragen, dass die GRÜNE JUGEND auch in der Fläche sichtbar und aktiv bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Länderrat </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Länderrat wird im Dezember 2024 und im Frühsommer 2025 zusammenkommen, und sowohl inhaltliche Anträge beraten, Ideen für die Bundestagskampagne weiterentwickeln, und einen Ort für Vernetzung und Austausch bieten. Er soll stärker als bisher auch den Bundesvorstand beraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>BuVo-LaVo-Treffen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Treffen des Bundesvorstands mit den Landesvorständen sind zentral für die Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landesebene der GRÜNEN JUGEND. Sie dienen der methodischen und inhaltlichen Weiterbildung von Landesvorständen sowie strategischen Debatten. Ziel der Treffen ist es, alle Landesvorstände zu befähigen, professionelle und strategische Arbeit zu leisten und so die Handlungsfähigkeit des Gesamtverbands zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Regelmäßige Mitgliederzooms </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Arbeit des Bundesvorstandes und der Landesvorstände für Mitglieder transparenter zu gestalten und die Möglichkeit zu haben, politische Entwicklungen gemeinsam einordnen zu können, unterstützt der Bundesvorstand, dass regelmäßig landesverbandsweite Zooms stattfinden. Außerdem werden anlassbezogene verbandsweite Zooms stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Antirassistische Strategien </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufbauend auf den Erfahrungen und Entwicklungen der letzten Jahre streben wir an, den Austausch zwischen Bundes- und Landesebene zu intensivieren. Dabei wollen wir die Landesverbände in ihren Bestrebungen zu antirassistischen Strategien unterstützen und beraten. Neben den etablierten Vernetzungstreffen auf unseren großen Kongressen werden wir weitere Förder- und Vernetzungsangebote für migrantisierte Mitglieder anbieten. Das Team für antirassistische Strategien wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand diese Themen weiter vorantreiben und die Bedarfe des Verbands sowie ihre daraus resultierenden Aufgaben evaluieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Frauenförderung und Geschlechterstrategie </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frauenförderung und Geschlechterstrategie bleiben auch 2025 zentrale Aufgaben für die GRÜNE JUGEND. Wir wollen unsere bestehenden Förder- und Vernetzungsangebote für Frauen, inter, trans, nicht-binäre und agender Personen) weiterführen und verbessern. Dazu gehören sowohl Förderprogramme und Workshops auf Bundesebene als auch die Unterstützung von Landesverbänden und Kreisverbänden bei der Umsetzung von Angeboten vor Ort. Ein besonderer Fokus soll dabei auf der Förderung und dem Empowerment von Frauen, inter, trans und nicht-binären Personen in männerdominierten Politikfeldern liegen. Gleichzeitig wollen wir unsere feministische Bildungsarbeit für alle Mitglieder intensivieren, um das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Diskriminierung und patriarchale Strukturen im gesamten Verband zu schärfen. Das Team für Frauenförderung und Geschlechterstrategie spielt hierbei eine Schlüsselrolle, indem es Konzepte entwickelt, Veranstaltungen plant und die verschiedenen Ebenen des Verbands bei der Umsetzung unterstützt. Nur wenn wir gemeinsam an einer feministischen Verbandskultur arbeiten, können wir das Patriarchat auch in der Gesellschaft wirksam bekämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kreisverbände im ländlichen Raum</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand unterstützt die Landesvorstände bei der gezielten Unterstützung von Kreisverbänden, die viele Mitglieder im ländlichen Raum haben. Dafür wird er zum Beispiel spezifische Vernetzungsangebote oder methodische Schulungen anbieten, um die politische Arbeit vor Ort trotz erschwerter Rahmenbedingungen möglich zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ostdeutschland</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand entwickelt Maßnahmen zur strukturellen und langfristigen Förderung der Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Dazu wird ein Arbeitsbereich Ost ins Leben gerufen. Dieser koordiniert einen bundesweiten Aktionstag zum Thema Deutsche Einheit und entwickelt Bildungsangebote zum Thema Ostdeutschland. Er organisiert zudem mit dem austragenden Landesverband den Mitte-Ost-Kongress und hilft in der Strukturarbeit in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Die Mitglieder des Arbeitsbereichs werden in Kooperation mit den Landesvorständen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen und Berlin berufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2025: Wir kommen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch in turbulenten Zeiten sind wir uns sicher: Die GRÜNE JUGEND bleibt der Ort für junge Menschen um linke Politik in die Gesellschaft und in die Parlamente zu tragen.<br>
Schluss mit den Krisen. Eine bessere Welt ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Lasst uns unsere Zukunft gemeinsam zurückholen!</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 20 Oct 2024 11:56:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-7: Ausbeutung von Minderjährigen stoppen - gesetzlichen Mindestlohn auch für Jugendliche!</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/Ausbeutung-von-Minderjahrigen-stoppen-gesetzlichen-Mindestlohn-auch-196</link>
                        <author>Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 20.10.2024)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/Ausbeutung-von-Minderjahrigen-stoppen-gesetzlichen-Mindestlohn-auch-196</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Mindestlohn verfehlt sein Ziel, diejenigen vor Ausbeutung zu schützen, die am häufigsten davon betroffen sind. Deshalb muss §22MiLoG weg! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Laut §22 MiLoG sind Jugendliche, also Personen ab 15 und unter 18, nicht Arbeitnehmer*innen denen Mindestlohn zusteht. Und das gilt unabhängig davon welche Beschäftigungsform diese ausüben. Das gilt für Minijobber*innen, Praktikant*innen, aber auch Jugendliche in Teilzeitbeschäftigung. Solange diese Jugendlichen keine abgeschlossene Berufsausbildung haben werden sie vom Gesetz als Arbeiter*innen zweiter Klasse bewertet, die den Mindestlohn nicht verdient haben. Das Gesetz beschließt nahezu willkürlich welche Gruppen den Mindestlohn verdient haben und welche nicht. Unter anderem davon diskriminiert werden Jugendliche und junge Erwachsene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Laut dem Gesetzgeber war 2014 die Begründung dafür, dass Jugendliche nicht mit Mindestlohn bezahlt werden sollen, da Bezahlung mit Mindestlohn einen Anreiz bieten würde keine Berufsausbildung oder ein Studium zu beginnen. Eine fadenscheinige Ausrede, denn was hier wirklich zutage tritt ist, dass der Lohn nicht danach bemessen wird, was die Arbeit wert ist, sondern danach was das mindeste ist mit dem man durchkommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus besagt dieser Artikel des Gesetzes außerdem, dass Praktikant*innen, die dieses Praktikum als Pflichtbestandteil ihres Studiums/ihrer Ausbildung absolvieren, dieses ebenfalls nicht per Mindestlohn vergütet bekommen müssen. Selbiges gilt, wenn das Praktikum zur Berufsorientierung dient und/oder weniger als 3 Monate andauert. Die Begründungen dafür sind aus der Luft gegriffen und die Praxis zeigt: Praktikant*innen werden als billige Arbeitskräfte missbraucht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Berufsausbildunggesetz legt die Mindestvergütung für einen Auszubildenden im 1. Lehrjahr 2023 für 620€ an. Bei der Erhöhung dieser Mindestvergütung gilt, dass diese mindestsens den Maximalen Lohn einer Minijobber*in überschreiten muss um einen Anreiz zu bieten eine Berufsausbildung zu beginnen. Dabei ist 620€ im Monat für 40-Wochen, wie sie etwa in handwerklichen Ausbildung üblich sind, die pure Ausbeutung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das solche Zustände politisch hingenommen werden muss enden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Deshalb fordern wir als GRÜNE JUGEND:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der Geltungsbereich des Mindestlohns soll auch auf Personen unter 18 ausgeweitet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der Paragraf zur Mindestvergütung im Berufsbildungsgesetz soll so geändert, dass bereits Auszubildende mit mindestens dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Praktikant*innen, auch solche, die ein Praktikum als Pflichtteil ihres Studiums/Ausbildung absolvieren müssen, sollen mindestens mit dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ohne diese Forderungen bleibt das Mindestlohngesetz unrechtmäßig ungerecht oder um es in den Worten das Bundesverfassungsgericht: unverhältnismäßig ungleiche Behandlung von Gleichem.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 20 Oct 2024 11:46:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-W-19: Jascha Rihm</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/jascha-rihm-40852</link>
                        <author>Jascha Rihm</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/jascha-rihm-40852</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/jascha-rihm-40852/viewimage?sectionId=2456" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Alle,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die AfD ist bei den Landtagswahlen 2024 in allen drei Ostbundesländern stärkste Kraft geworden. Als langjähriger ehrenamtlicher Betreuer von Kinder- und Jugendgruppen schmerzt mich das persönlich besonders. Denn auch bei den letzten Jugendfreizeiten konnte ich vernehmen, dass rückwärtsgewandte Politik immer mehr Anklang bei vielen Jugendlichen findet. Die vielen Krisen und mangelnde Problemlösekompetenz unserer Politik treibt sie in die Hände der Populist*innen, deshalb braucht es eine starke GRÜNE JUGEND, die mit jungen Menschen ins Gespräch kommt, Sorgen ernst nimmt und eine Politik anbietet, die lösungsorientiert ist. Dies können wir mit Organisationen, Verbände und Gewerkschaften auch in die Parteiarbeit einbringen, um die Inhalte auch in die Umsetzung zu bringen. Deswegen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Stadt, Land, Infrastruktur</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgewachsen im westdeutschen Dorf und lebend in der ostdeutschen Großstadt ist es meine Erfahrung, dass die Gemeinsamkeiten der Lebensrealitäten Jugendlicher und junger Erwachsener zwischen dem westdeutschen und ostdeutschen Dorf größer sind als zwischen Dorf und Stadt innerhalb Ostdeutschlands und andersherum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außer den zwei bis drei Vereinen vor Ort gab es kaum soziale Treffpunkte oder Freizeitinfrastruktur. Die Fahrt in die nächstgelegene größere Stadt ist dadurch ständig notwendig, wofür meistens das Auto und Eltern herhalten müssen. Verkehrstechnische Infrastruktur ist kaum vorhanden, Fahrradwege werden häufig nicht ausgebaut. Dazu kommt der demografische Wandel, wodurch diese Entwicklungen verstärkt werden. Denn wer braucht eine Schule, einen Kindergarten oder ein Schwimmbad vor Ort, wenn sie nicht genutzt werden? Aber wie gestalten wir den ländlichen Raum attraktiver, sodass auch Jugendliche sich vorstellen können, dort langfristig zu bleiben? Kämpfen wir also gemeinsam dafür, dass überall ehrenamtliche Arbeit und ein differenziertes Vereinsleben gefördert wird, um Ortschaften lebendig zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Verbandsstruktur weiterentwickeln </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Abschlussbericht des Arbeitsbereichs Debattenorte ist für das nächste Jahr der entscheidende Faktor, um unsere Verbandsstruktur zukunftsfähig aufzustellen. Das starke Wachstum der Grünen Jugend macht es erforderlich, dass wir Strukturen verändern. In diesen entscheidenden und spannenden Prozess möchte ich mich einbringen, um den geschäftsführenden Bundesvorstand zu entlasten. Durch zwei lange Satzungsprozesse in unserem Kreis- sowie Landesverband bringe ich Erfahrung mit, was die Arbeit an verbandsstrukturellen Prozessen anbelangt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Bundesvorstand möchte ich außerdem wieder einen stärkeren Fokus auf die Mandatsträger*innen legen, die mit Unterstützung der GJ in diverse Parlamente gewählt wurden und Strukturen schaffen, um sie, beispielsweise im Rahmen von Weiterbildungswochenenden, über Landesgrenzen hinaus stärker miteinander zu vernetzen. Solch ein Format würde die Rückkopplung unserer Inhalte an unsere Vertreter*innen stärken, aber auch gegenseitiges Empowerment fördern. Denn gerade in kommunalen Vertretungen stehen sie häufig alleine in ihrer Altersgruppe dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Stark auf die Straße, stärker in die Parlamente</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Rücktritte des Bundesvorstandes und verschiedener Landesvorstände kamen für viele von uns überraschend. In der Planung unserer Bundestagswahlkampagne hat diese Entwicklung unseren Verband teils massiv zurückgeworfen. Als Kreisvorsitzender der Grünen in Halle war ich in diesem Jahr insbesondere mit Veranstaltungsplanung, Strategieentwicklung und der Durchführung des Kommunalwahlkampfes der Partei betraut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Jugendorganisation und Kreispartei ist es uns außerdem gelungen, dass die GJ seitdem mit einer starken, progressiven, weiblichen Stimme im Stadtrat vertreten ist, was in Sachsen-Anhalt längst keine Selbstverständlichkeit darstellt und ich deshalb als besonderen Erfolg empfunden habe. Meine Kraft habe ich als Kommunalreferent in diesem und letzten Jahr insbesondere eingesetzt, um Kreisverbänden bei der Erarbeitung von Zeitplänen und deren Umsetzung zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Verspreche an euch ist, mich zukünftig mit der gleichen Energie in die Planung einer lauten und linken Bundestagswahlkampagne für die Grüne Jugend einzubringen. Ich bitte auch um eure Stimme, um den Bundesvorstand in dieser besonderen Situation mit meiner Erfahrung stützen und unterstützen zu können. Wenn ihr im Vorfeld Fragen haben solltet, meldet euch gerne bei mir!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen uns!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jascha</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Über Mich</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>24 Jahre alt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Aufgewachsen in Hipstedt (Niedersachsen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wohnhaft in Halle (Saale)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Masterstudent der Politikwissenschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Grüne Jugend und Partei</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied seit 2018</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kreisvorstand Grüne Jugend Halle (Saale) 2022-2023</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kreisvorsitzender GRÜNE Halle (Saale) seit Januar 2024</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kommunalreferent LV Sachsen-Anhalt März 2023 - Oktober 2024</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sonst so</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Betreuer Kinder- und Jugendfreizeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>American Football</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Lecker kochen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Telegram: @jascharihm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Instagram: @jascha.rh</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 23:36:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11: Dringlichkeitsantrag: Dringlichkeitsantrag: Sozialversicherungen in der Krise - Statement für einen zukünftig stabilen und starken Sozialstaat</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/sozialversicherungen-in-der-krise-statement-fur-einen-zukunftig-stab-48318</link>
                        <author>Jakob Gatz</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/sozialversicherungen-in-der-krise-statement-fur-einen-zukunftig-stab-48318</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch wenn uns viele Themen gerade mehr beschäftigen und demzufolge dringender behandelt werden sollten, so bahnt sich gerade eine schleichende Krise unseres Sozialstaats an. Die demographische Lage in Deutschland führt dazu, dass die Geburten starken Jahrgänge der Babyboomer älter werden und daraus folgend in Rente gehen werden und auf der anderen Seite immer weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten. Kurz um handelt es sich um eine Überalterung unserer Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Folge werden den gesetzlichen Sozialversicherungen mehr in Anspruch genommen, da es mehr Rentner*innen, sowie mehr Pflegebedürftige Menschen gibt, die selbstverständlich ein Recht darauf haben, gesundheitlich gut versorgt zu werden. Weil es weniger Erwärbstätige gibt, wird dem zufolge auch weniger in die gesetzlichen Sozialversicherungen eingezahlt, was dazu führt, dass in den Versicherungen die Finanzierungslöcher immer größer werden. Dabei besteht die Gefahr, dass die Rente immer geringer wird, sowie die Leistungen des Kranken und Pflegeversicherung immer weniger werden. Für Erwerbstätige ist die Gefahr hoch, dass die Beiträge immer höher werden.<br><br>
Aktuell verschärft sich die Situation der gesetzlichen Sozialversicherungen dramatisch. In der Ampel stockt die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Pflegeversicherung droht die Pleite, wenn es nicht eine große Reform gibt. Und ganz aktuell wurde bekannt, dass die Beiträge der Krankenkassen drastisch steigen werden, um die Finanzlöcher zu stopfen, was aber Erwerbstätigen wieder ein Stück weg vom Nettoeinkommen nimmt, in Zeiten von einer Inflation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als Grüne Jugend dürfen, wollen und werden dem nicht tatenlos zuschauen. Daher fordern wir ein Sondervermögen zur Stabilisierung der gesetzlichen Sozialversicherungen. Wir wollen damit erreichen, dass auf der einen Seite die Beiträge für Erwerbstätige nicht weiter erhöht werden, sowie gleichzeitig die Leistungen von Renten, Kranken und Pflegeversicherung gewährleistet bleiben. Dabei geht es auch um Gennerationengerechtigkeit. Junge Menschen dürfen nicht, was die Beiträge betrifft, nicht benachteiligt werden und gleichzeitig muss die Leistung der gesetzlichen Sozialversicherungen immer gewährleistet bleiben.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Eilantag ist deswegen dringlich, weil sich gerade in den letzten Tagen die Lage weiter zugespitzt hat. Die Beiträge zur Krankenversicherung sollen sich um 0,8 Prozentpunkte erhöhen, was eine große Steigerung ist. Auch die Meldung, die Pflegeversicherung könnte bald zahlungsunfähig sein, ist noch sehr frisch. Daher ist es wichtig, wenn wir als linke politische Kraft zu dieser dramatischen Lage ein Statement setzen, da diese Krise der Sozialversicherungen in erster Linie Menschen trifft, die nicht finanziell privilegiert sind, im Gegenteil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor Allem sind diese Vorfälle gerade für uns junge Menschen sehr relevant, da wir die höheren Beiträge zahlen müssen und für den Fall, wo wir die Leistungen der Sozialversicherungen beanspruchen,werden sie für uns in Zukunft nicht mehr das leisten können, was sie eigentlich leisten sollen. Das Behandeln dieses Dringlichkeitsantrag auf dem BuKo würde nach außen hin das klare Zeichen setzen, dass uns als Grüne Jugend dieses Thema am Herzen liegt, da wir ein linker Verband sind und wir somit den Anspruch haben, auf der Seite der sozial schwächeren Menschen zu stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.fr.de/verbraucher/rentenreform-im-bundestag-was-das-neue-gesetz-fuer-senioren-bedeutet-93350077.html">https://www.fr.de/verbraucher/rentenreform-im-bundestag-was-das-neue-gesetz-fuer-senioren-bedeutet-93350077.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.tagesschau.de/inland/pflegeversicherung-beitraege-100.html">https://www.tagesschau.de/inland/pflegeversicherung-beitraege-100.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2024-10/krankenkasse-zusatzbeitrag-schaetzerkreis-versicherung-beitrag">https://www.zeit.de/gesundheit/2024-10/krankenkasse-zusatzbeitrag-schaetzerkreis-versicherung-beitrag</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 21:43:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-10: Dringlichkeitsantrag: Dringlichkeitsantrag: Unterstützung für die Ukraine: Solidarität in Zeiten der Krise</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/unterstutzung-fur-die-ukraine-solidaritat-in-zeiten-der-krise-33255</link>
                        <author>Daniel Eliasson; Johanna Martens; Clemens Sachs; Marei Zylka; Tim Dollnik; Marin Pavicic-Le Déroff; Jonas Prade; Niklas Geßner; Liliana Marie Dornheckter</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/unterstutzung-fur-die-ukraine-solidaritat-in-zeiten-der-krise-33255</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Zeiten multipler globaler Krisen ist es wichtiger denn je, dass wir als Grüne Jugend eine klare und differenzierte Position beziehen. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine stellt eine massive Bedrohung für Frieden, Sicherheit und Stabilität in Europa dar. Dieser Krieg ist nicht nur ein Angriff auf die Souveränität der Ukraine, sondern auch ein Angriff auf die Prinzipien des Völkerrechts, den Grundsatz, dass sich Grenzen nicht mit Gewalt verrücken lassen dürfen und die gemeinsamen Werte von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, die uns als europäische Gemeinschaft verbinden. Wir stehen unmissverständlich an der Seite der Ukraine und unterstützen ihr Recht auf Selbstverteidigung und territoriale Integrität, um dieser Bedrohung entschlossen entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir erkennen die Notwendigkeit einer umfassenden Unterstützung der Ukraine an, die weit über die militärische Dimension hinausgeht. Humanitäre Hilfe, die den von Krieg betroffenen Menschen Schutz, Unterkunft und medizinische Versorgung bietet, ist von zentraler Bedeutung. Hunderttausende Ukrainer*innen haben ihre Heimat verloren und benötigen dringend Unterstützung, um ihre Grundbedürfnisse zu decken und ein Leben in Würde führen zu können. Wir fordern daher eine erhebliche Ausweitung der humanitären Hilfsprogramme, die sicherstellt, dass insbesondere die schwächsten und am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen Zugang zu Hilfe erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusätzlich zur humanitären Hilfe ist es unerlässlich, der Ukraine die notwendigen Mittel zur Selbstverteidigung bereitzustellen. Dies umfasst die Bereitstellung von Verteidigungsmitteln, Ausbildung und logistische Unterstützung, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes nachhaltig zu stärken. Dabei unterstützen wir auch die Forderungen der Ukraine nach Lieferungen von Rüstungsgütern, die für ihre Verteidigung notwendig sind. Nur eine verantwortungsvolle, zielgerichtete und transparente Unterstützung ermöglicht es der Ukraine, ihre Souveränität zu verteidigen und das Leben und die Freiheit ihrer Bürger*innen zu schützen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Grüne Jugend sehen wir in der Unterstützung der Ukraine auch eine Verteidigung unserer demokratischen Werte und der internationalen Rechtsordnung. Die Verteidigung der Ukraine ist keineswegs nur symbolisch, sondern ein realer Ausdruck unseres Engagements für die Wahrung der Menschenrechte und des Friedens in Europa. Wir setzen uns daher für eine starke, geeinte europäische Position ein, die Aggression entschieden entgegentritt und gleichzeitig Wege zum Dialog und zur friedlichen Konfliktlösung offenhält. Die Diplomatie darf niemals aufgegeben werden, auch wenn die Umstände schwierig sind. Es braucht eine klare Perspektive für einen gerechten und dauerhaften Frieden, der die Rechte und die Sicherheit der Ukraine in ihren Grenzen, wie sie im Budapester Memorandum garantiert sind, gewährleistet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nur durch eine entschlossene und solidarische Haltung können wir langfristig Stabilität und Sicherheit in Europa gewährleisten. Dies bedeutet, dass wir nicht nur auf die unmittelbare Krise reagieren, sondern auch die langfristigen Herausforderungen in den Blick nehmen müssen. Der Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg wird eine gewaltige Aufgabe sein, die uns als europäische Gemeinschaft vor große Herausforderungen stellt. Wir fordern deshalb die Schaffung eines europäischen Wiederaufbauprogramms, das die Ukraine nachhaltig unterstützt, ihre Infrastruktur wieder aufzubauen, ihre Wirtschaft zu stärken und die sozialen und ökologischen Folgen des Krieges zu bewältigen. Die im Krieg entstandenen Natur- und Umweltschäden dürfen bei dem Wiederaufbau nicht vergessen werden. Naturschutzgebiete müssen wiedererrichtet werden und verseuchte Böden und Gewässer gereinigt werden. Ein solches Programm sollte nicht nur finanzielle Unterstützung umfassen, sondern auch technisches Know-how und politische Partnerschaften fördern, um die Ukraine auf ihrem Weg in die Europäische Union zu begleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die anfängliche Solidarität gegenüber ukrainischen Geflüchteten in Europa nimmt zunehmend ab, was sich auch auf die Lebensbedingungen der Betroffenen auswirkt. In Ländern wie Norwegen werden die Aufnahmebedingungen restriktiver, und in Ungarn haben viele ihre Unterkunft verloren und sind obdachlos geworden. Auch in Deutschland spüren Geflüchtete wachsende Vorbehalte, während der Zugang zu Wohnraum und Arbeit weiterhin schwierig bleibt. Angesichts dieser Entwicklungen ist es umso wichtiger, dass Deutschland seine Unterstützung aufrechterhält und den Geflüchteten durch gezielte Integrationsmaßnahmen, insbesondere durch Sprachförderprogramme, den Ausbau von Beratungsangeboten und der Schaffung von Wohnraum eine stabile Perspektive bietet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als Grüne Jugend stehen fest an der Seite der Ukraine und der Menschen, die unter den Folgen dieses Krieges leiden. Wir sind solidarisch mit denjenigen, die sich in Russland gegen den Angriffskrieg stellen oder Wehrdienst verweigern. Sie müssen im Fall der Verfolgung auch in Deutschland Schutz finden können. Wir kämpfen für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit und sind überzeugt, dass eine starke europäische Solidarität der Schlüssel zu einer stabilen und sicheren Zukunft für uns alle ist.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich. Dringlichkeit, da der Antrag von Katharina Müller zurückgezogen wurde.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 20:26:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-W-18: Moritz Frings </title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/moritz-frings-48981</link>
                        <author>Moritz Frings</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/moritz-frings-48981</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/moritz-frings-48981/viewimage?sectionId=2456" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Meine Bewerbung als weiteres Mitglied des Bundesvorstandes<br><br>
Ihr Lieben,</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ganz ehrlich: Manchmal würde ich einfach gerne den Kopf in den Sand stecken. Wenn das einzige Thema in meiner Freundesgruppe mal wieder die steigenden Preise sind. Oder wenn ich in der Stadt, in der ich studiere, keine Wohnung finde, weil es viel zu wenig Wohnraum gibt oder die Mieten einfach unverschämt hoch sind. Wenn ich beim Aktionsstand davon höre, dass die Schulen immer maroder werden und – kein Witz – in einer Universität in Marburg sogar die Dächer einstürzen. Wir öffnen Insta und sehen, dass die AFD schon wieder einen Prozentpunkt gewonnen hat. Wir machen den Fernseher an und erfahren die aktuellen Nachrichten über die hundertste Jahrhundertflut der vergangenen fünf Jahre. Schon kommt die nächste Push-Mitteilung über die neueste Eskalationsstufe des neuesten Krieges auf das Smartphone. Und wenn wir einfach mal feiern gehen wollen, um von allem abzuschalten, müssen wir feststellen, dass der Club um die Ecke zugemacht hat oder einfach zu teuer geworden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei so vielen Krisen und so viel Stillstand, denke ich oft, dass uns nur noch übrig bleibt, von einer besseren Welt zu träumen, von einer Welt mit einer solidarischen Gesellschaft und ohne die Ausbeutung von Natur und Menschen, von einer Welt, in der wir uns nicht mehr machtlos fühlen müssen, von einer Zukunft in der Faschismus und Rechtsextremismus das sind, was sie sein sollten: Das dunkelste Kapitel in unseren Geschichtsbüchern.<br><br>
Doch ich will nicht mehr einfach nur träumen! <strong>Ich will, dass unsere Träume und Utopien Realität werden. Deshalb bin ich Mitglied der GRÜNEN JUGEND geworden – und deshalb bewerbe ich mich jetzt für den Bundesvorstand.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Denn die GRÜNE JUGEND war für mich in den vergangenen Jahren der Ort, an dem ich erfahren durfte, dass meine Träume nicht einfach nur Träume bleiben müssen. Sie war von Tag Eins an ein Ort, an dem ich politische Wirksamkeit erfahren konnte. Egal, ob als Sprecher der GRÜNEN JUGEND Limburg-Weilburg, als Mitglied im Kampagnenteam der GRÜNEN JUGEND Hessen zur Landtagswahl 2023 oder als Mitglied des hessischen Landesvorstandes – überall konnte ich die GRÜNE JUGEND als einen Ort erfahren, indem ich mich nicht länger ohnmächtig fühlen muss. Mehr noch: In der GRÜNEN JUGEND habe ich gelernt, wie ich für meine Ziele kämpfen kann. Hier bin ich politisch „groß geworden“. Und vor allem habe ich hier super krasse und nette Menschen kennengelernt, mit denen ich gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen und trotz aller Krisen und Probleme dabei immer wieder lachen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Als Mitglied des Bundesvorstandes will ich mich, gemeinsam mit euch, dafür einsetzen, dass die GRÜNE JUGEND weiterhin ein Verband sein kann, der für junge Menschen, die sich gerade ohnmächtig fühlen und am liebsten den Kopf in den Sand stecken würden, das ist, was er die vergangenen Jahre für mich sein konnte.</strong> Ich bin überzeugt, dass das als GRÜNE JUGEND genau unsere Aufgabe ist. Wir müssen ein Verband sein, der jungen Menschen die Kraft gibt, für ihre Zukunft zu kämpfen und der aufzeigt, dass die herrschenden Verhältnisse keine Naturgesetze sind, sondern wir sie verändern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein solcher Verband zu sein, ist jedoch gerade alles andere als einfach - denn in der GRÜNEN JUGEND ist in der letzten Zeit viel passiert. Vieles ist nach dem Rücktritt des bisherigen Bundesvorstandes fraglich: Wie geht es weiter mit der GRÜNEN JUGEND? Wie kann der Bundeskongress stattfinden? Was ist mit der Kampagne der GRÜNEN JUGEND zur Bundestagswahl? Und das in einer Zeit, in der wir nach den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg eigentlich eine starke Stimme gegen den Rechtsruck sein müssten. <strong>Als Mitglied des Koordinierungskreises der #WirBleiben-Aktion habe ich in den vergangenen Wochen mein Bestes gegeben, um für diese Fragen erste Antworten zu finden. Ich bewerbe mich für den Bundesvorstand, weil ich auch weiterhin dafür sorgen will, dass die GRÜNE JUGEND stark aus dieser schwierigen Zeit hervorgeht.</strong> Dafür möchte ich euch folgendes Angebot machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bildungsarbeit? Wichtiger als jemals zuvor!</strong><br>
Durch den Rücktritt und potenziellen Austritt des Bundesvorstandes und vieler Verantwortungsträger*innen der GRÜNEN JUGEND, ist uns viel an Erfahrung und relevantem Wissen verloren gegangen. Beides ist aber extrem wichtig, wenn wir ein Jugendverband sein wollen, der politisch schlagkräftig ist. <strong>Deshalb will ich mich als Mitglied des Bundesvorstandes dafür einsetzen, dass im kommenden Verbandsjahr in der GRÜNEN JUGEND ein gutes Bildungsangebot stattfinden kann. Mir ist es dabei aber nicht nur wichtig, dass wir uns inhaltlich weiterbilden, sondern auch methodisch.</strong> Wie schreibe ich eine Pressemitteilung? Wie führe ich Finanzverhandlungen mit den GRÜNEN? Wie kann ich als Mitglied eines Landesvorstandes eine gute Kreisverbandsbetreuung gestalten? Damit Ihr nicht so lost seid, wie ich, als ich zum ersten Mal eine Demo organisiert habe, müssen wir diese Thematiken ebenfalls in den Fokus unserer Bildungsarbeit rücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Für einen inklusiveren Verband</strong><br>
Besonders am Herzen liegt mir das Empowerment von Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten. Als Person mit Behinderung weiß ich, wie schwierig es sein kann, politisch aktiv zu werden und wie viele Steine einem in den Weg gelegt werden können (Rw.), obwohl man doch nur einfach für die gerechte und solidarische Welt kämpfen will, die man so dringend braucht. So werden wir oft brutal von der Gesellschaft ausgeschlossen, indem uns grundlegende Rechte wie Bildung, Arbeit und Gesundheitsversorgung verwehrt bleiben. Wir stoßen täglich auf unüberwindbare Hürden – sei es durch unzugängliche Schulen, diskriminierende Arbeitgeber*innen oder fehlende medizinische Unterstützung – was uns systematisch an den Rand drängt und unsere Teilhabe am Leben massiv einschränkt. Auch als GRÜNE JUGEND müssen wir besser werden, was das Empowerment von Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten angeht. Wir brauchen endlich auch auf Bundesebene eine Inklusionsstrategie und sollten über die Gründung eines Inklusionsteams nachdenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mit Memes gegen Faschisten!</strong><br><strong>Im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Hessen war ich unter anderem für die Social-Media-Arbeit zuständig. Die Erfahrungen, die ich hierbei sammeln konnte, will ich in die Arbeit des Bundesvorstandes mit einbringen</strong>. Es ist aber nicht nur mein Ziel, dass lediglich der Bundesverband einen coolen Social-Media-Auftritt besitzt. Denn es ist nicht nur wichtig, dass sich auf Insta oder TikTok unsere Meinungen zu bundespolitischen Themen wiederfinden, sondern auch die Antworten der GRÜNEN JUGEND auf ganz lokale Probleme. Die Wohnungsnot in Berlin wird immer schlimmer? Markus Söder hat mal wieder eine richtig schlechte Idee? Oder eure Bürgermeister*in kürzt mal wieder als erstes am Skatepark, der eigentlich versprochen war? Es ist mehr denn je Zeit, dass wir unsere Forderungen mutig auf Social Media präsentieren. Das ist jedoch nicht unbedingt leichter geworden: Sharepics sind out – wenn wir wirklich Reichweite erzeugen wollen, müssen wir Reels bzw. Videos posten. Sie zu produzieren, ist jedoch häufig komplizierter und aufwendiger. Deshalb ist es mir auch wichtig, dass alle Ebenen der GRÜNEN JUGEND auf bestmögliche Bedingungen zurückgreifen können, um ihre Social-Media-Arbeit gut gestalten zu können. Denn wir können der AFD und anderen Faschisten nicht Instagram und TikTok überlassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Für Utopien im hier und jetzt!</strong><br>
Vor der GRÜNE JUGEND liegt eine spannende Zeit. Nicht nur aufgrund der aktuellen Situation rund um den Rücktritt des Bundesvorstandes, sondern auch, weil die Bundestagswahl 2025 vor der Tür steht (Rw.). Es hieß bereits bei der vergangenen Bundestagswahl, dass diese vermutlich die wichtigste jemals werden wird, aber – ganz ehrlich - diese wird wahrscheinlich noch wichtiger. Wir erleben Krisen ohne Ende und gleichzeitig merken wir: Der Rechtsruck wird immer krasser. Auch wenn es nicht wahrscheinlich ist, dass die AFD an der nächsten Bundesregierung beteiligt sein wird, sehen wir doch, dass andere Parteien ihr fleißig nacheifern und beispielsweise eine Asylrechtsverschärfung nach der anderen beschließen. <strong>Schluss damit! Als Mitglied des Bundesvorstandes möchte ich dafür kämpfen, dass das Versprechen, das uns vor der Bundestagswahl 2021 gegeben wurde, endlich eingelöst wird; dass endlich der Aufbruch in die gute Zukunft für alle stattfindet.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch wenn wir den Rechtsruck bekämpfen und den linken Machtaufbau organisieren wollen, müssen wir uns vor Augen führen, dass der Rechtsruck nicht im luftleeren Raum stattfindet (Rw.). Niemand steht morgens auf und findet Faschismus plötzlich cool. Vielmehr erleben Menschen täglich, dass die soziale Ungleichheit zunimmt und die politischen Verantwortlichen ihre Probleme nicht lösen können. Auch wenn rechte Ideen insoweit offensichtlich keine Lösung sind, werden die Menschen dadurch in die Arme der AFD und Co. getrieben (Rw.). So zeigen auch zahlreiche Studien einen Zusammenhang von Sparpolitik und dem Aufstieg rechter Parteien. Zur Bundestagswahl müssen wir deshalb Umverteilung und die Investition in unsere soziale Infrastruktur in den Fokus unserer Kampagne stellen. Es reicht jedoch nicht aus, dass wir uns nur krass durchdachte Konzepte und Forderungen überlegen, um diese dann auf Wahlkampfflyer zu drucken. Wir können das Vertrauen der Menschen nur zurückgewinnen und sie für unsere Vision von einer besseren Welt begeistern, wenn wir sie mit ansprechenden und niedrigschwelligen Aktionen für uns gewinnen können. Egal ob mit dem Punsch gegen soziale Kälte, dem Straßenfest für Alle, einer Party gegen das Clubsterben oder dem solidarischen Nachbarschaftsprojekt – lasst uns unsere Aktionen so gestalten, dass sie unsere Träume von einer besseren Welt bereits im hier und jetzt Realität werden lassen. <strong>Als Mitglied im Kampagnenteam der GRÜNEN JUGEND Hessen zur hessischen Landtagswahl 2023 konnte ich bei der Planung und Durchführung unserer Zurück Richtung Zukunft Kampagne schon viele Erfahrungen sammeln. Jetzt habe ich richtig Bock, gemeinsam mit euch, eine richtig stabile Bundestagswahlkampagne zu konzipieren und auf die Straßen zu bringen (Rw.)</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich weiß, aktuell fällt es echt nicht leicht hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken und die Überzeugung zu behalten, dass unser Engagement auch wirklich etwas bringt. Ich kann jede Person verstehen, die sich fragt, ob wir all das, was wir verändern müssen, auch wirklich verändern können. Und ich weiß, wir haben im kommenden Jahr viel vor. Achtet auf euch selbst - aber bitte, verliert niemals die Hoffnung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Egal ob bei dem Versuch, die GRÜNEN wieder auf links zu drehen und sie an ihre Grundwerte zu erinnern oder als politisches Zuhause für junge Menschen – die GRÜNE JUGEND wird gebraucht; und gemeinsam können wir die GRÜNE JUGEND wieder richtig stark machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Lasst uns allen zeigen, dass wir jungen Menschen nicht ohnmächtig sind, dass die Zukunft in unsern Händen liegt!<br>
Denn wie schön wäre es, wenn wir eines Tages nie mehr schlafen müssen, weil wir unsere Träume jeden Tag leben können (Rw.). </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ich bewerbe mich als weiteres Mitglied im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND, weil ich gemeinsam mit euch für diesen Tag – eine gute Zukunft – kämpfen will und freue mich, wenn ich dafür euer Vertrauen habe.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Euer Moritz</strong><br><br><br><strong>Ihr habt Fragen zu meiner Kandidatur?<br>
Dann kontaktiert mich gerne:<br><br>
Insta: @momo.fri<br><br>
Telegram: @mo_frings<br><br>
Mail: <a href="mailto:moritz.frings@gjh.de">moritz.frings@gjh.de</a></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erklärung von Abkürzungen:<br>
Rw. = Redewendung</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>Über mich: </strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>22 Jahre alt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Pronomen: er/ihn</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Geboren in Bad Soden am Taunus, aufgewachsen in der Nähe von Limburg (Lahn)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Studiere Politikwissenschaft und Jura in Frankfurt (Main)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mag Fußball, linke Theorie &amp; das neue Album von Apsilon</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>GRÜNE JUGEND Vita:</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied seit 2021</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2021 bis 2024: Sprecher der GRÜNEN JUGEND Limburg-Weilburg</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2022 bis 2023: Mitglied im Kampagnenteam der GRÜNEN JUGEND Hessen zur Landtagswahl 2023</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Seit 2023: im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Hessen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>Und sonst so:</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitbegründer der FFF-Ortsgruppe Bad Camberg</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Winter 2024: Mitorganisator der Demo gegen Rechts in Limburg an der Lahn</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>Kontakt:</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Telegram: @mo_frings</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insta: @momo.fri</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>E-Mail: <a href="mailto:moritz.frings@gjh.de">moritz.frings@gjh.de</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 14:36:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-M-4: Dustin Majewski</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/dustin-majewski-33776</link>
                        <author>Dustin Majewski</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/dustin-majewski-33776</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/dustin-majewski-33776/viewimage?sectionId=2456" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sehr geehrter Bundesvorstand der Grünen Jugend,<br>
sehr geehrte interessierte und mitlesende Person,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich heiße Dustin Majewski, bin 24 Jahre alt, studiere Wirtschaftsmathematik im Diplomstudiengang an der Universität Leipzig und ich bewerbe mich hiermit für die Position des Bundesschatzmeisters der Grünen Jugend.<br><br>
Schon früh zeigte ich großes Interesse an Zahlen und bemerkte schnell, dass Geld der Mittelpunkt quasi aller Unternehmungen ist, und die private Besserstellung das Ziel vieler Akteure ist. Wann dabei wo wie viel Geld von wem gezahlt wird finde ich deshalb nicht nur beim Urlaub mit Freund*innen, sondern auch bei der Gestaltung und Anpassung von Steuersätzen spannend, weshalb ich mich insbesondere für die Finanzpolitik und die Finanzen im Allgemeinen interessiere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit vielen Jahren beschäftige ich mich leidenschaftlich gern mit Politik und den Verfahren dahinter. So höre ich gern bei für mich interessanten Punkten im Bundestag live oder nachträglich zu, verfolge politische Podcasts wie Lage der Nation und engagiere mich selbst in Bereichen in denen meine Mitgestaltung über Wählen hinaus möglich ist.<br><br><strong>Was ich erreichen möchte:</strong><br>
Als Schatzmeister der Grünen Jugend möchte ich in erster Linie alle Mitglieder und Abgeordnete dabei unterstützen ihren Wahlkampf für die kommende Bundestagswahl leicht und präsent zu gestalten, da ich dies in der Grünen Jugend als essentiellen Bestandteil für erfolgreiche Parteipolitik über die Werte hinaus sehe. Dabei soll meine Unterstützung und Koordination im „drum herum“ liegen; das bedeutet für mich zum Einen die ordnungsgemäße Durchführung von Parteitagungen, Konferenzen und Vernetzungstreffen zu gewährleisten. Meine wie in der Satzung § 15 Abs. 3 oder in der Finanzordnung § 1 Abs. 1a. Satz 2f. vorgesehenen Aufgaben sind dabei integral für reibungslose Abläufe innerhalb der anstehenden Bundestagswahl (und sowieso sonst immer).<br><br>
Ehrenamtliches Engagement macht in meinen Augen dann am meisten Spaß, wenn man klar weiß wie man sich sinnvoll und nachhaltig innerhalb der eigenen Kapazitäten einbringen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb möchte ich die Abrechnung und Buchhaltung der Vorgänge auf allen Ebenen durch transparente und leicht zu findende Vorlagen und Vorgaben weiter erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mir ist die Wichtigkeit der Arbeit des Bundesvorstands einer Partei für alle Menschen der Bundesrepublik und darüber hinaus bewusst – fehlende Sorgfalt in einer Positionen der Geschäftsführung hat massive negative Folgen auf allen Ebenen und auf alle Mitarbeiter*innen der Grünen Jugend. Deshalb bin ich bereit dieses Amt als oberste Priorität zu behandeln.<br><br><strong>Was ich erreicht habe:</strong><br>
Als ehrenamtliches Vorstandsmitglied des neu gegründeten gemeinnützigen „Vereins zur Unterstützung der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften“ half ich bereits maßgeblich bei der Kommunikation mit Institutionen wie dem Verwaltungsgericht, Notaren und Banken; aber auch mit den Geschäftsführer*innen der Student:innenräte für den reibungslosen Start in das neue Kapitel der Interessenvertretung der Studierenden aller 14 Hochschulen Sachsens. Durch die Einstellung von Mitarbeiter*innen haben wir dabei Abläufe professionalisiert und die inhaltliche Arbeit aller Referent*innen und Beauftragten kurz- sowie langfristig erleichtert.<br><br>
Zu meinen Stärken zählt eine extrem hohe Auffassungsgabe und ein scharfer Blick fürs Detail. Außerdem ist Ehrlichkeit und Kritikfähigkeit ein zentraler Punkt meiner Persönlichkeit. Auf Grund dessen fällt es mir leicht mit allen Arten von Persönlichkeiten mindestens auf professioneller Ebene zusammenzuarbeiten und gemeinsam Ziele auszuarbeiten und zu erreichen. Auch in angespannten Situationen bleibe ich stets rational und ausgeglichen und behalte „den roten Faden“ im Blick.<br><br>
Der anstehende Bundeskongress wird bestimmt super.<br>
Ich wünsche uns allen einen angenehmes Wochenende &lt;3<br>
Liebe Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dustin Majewski.</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>Ehrenämter</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Verein zur Unterstützung der Konferenz </strong><strong>Sächsischer Studierendenschaften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Schatzmeister &amp; Vorstandsmitglied</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Einstellung &amp; Verwaltung von Personal</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Koordination &amp; Zuarbeit für weitere Vorstandsmitglieder, Referate und Beauftragungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Student*innenrat Leipzig</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sitzungsleitung (40+ stimmberechtigte Teilnehmer*innen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Haushaltsausschuss</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Hochschulpolitikausschuss</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Fachschaftsrat Mathematik</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vize-Sprecher</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sitzungsleitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Finanzverantwortlichkeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Verwaltung von Teilen des Mail-Verkehrs</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kooperationen aufbauen und aufrecht erhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Verwaltungs- und Koordinationstätigkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Hobbies</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Gitarre spielen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Fahrrad fahren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Calisthenics</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bouldern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>PC-Spiele spielen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 23:58:39 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-B-7: Katharina Mohrmann</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/katharina-mohrmann-26628</link>
                        <author>Katharina Mohrmann</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/katharina-mohrmann-26628</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/katharina-mohrmann-26628/viewimage?sectionId=2463" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die politischen Zeiten sind herausfordernd – sowohl innerhalb als auch außerhalb unseres Verbandes. Trotzdem oder gerade deshalb haben wir uns entschieden, bei der Grünen Jugend zu bleiben. Die Grüne Jugend ist der Ort, an dem wir gemeinsam weiter für ein besseres Morgen kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit wir als linker, stabiler Verband weiter für Gerechtigkeit einstehen können, müssen wir verstärkt in unsere Bildungsarbeit investieren. Genau das möchte ich jetzt angehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktuelle Situation bietet uns die Möglichkeit - und zugleich die Verantwortung -, gemeinsam mit dem neuen Bundesvorstand unsere Bildungsarbeit zu evaluieren und neu zu gestalten. Drei Aspekte liegen mir dabei besonders am Herzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zugang für alle schaffen:</strong> Unser Verband ist vielfältig und in vielen verschiedenen Ebenen aktiv. Die Bildungsarbeit, die wir leisten, muss für alle zugänglich sein. Das bedeutet z.B. dass wir Online-Angebote attraktiv gestalten, um auch Menschen zu erreichen, die keinen großen Kreisverband in der Nähe haben oder bei denen der ÖPNV nicht ausreichend ausgebaut ist. Gleichzeitig sollten wir auch in Orten präsent sein, die nicht traditionell grün oder links geprägt sind, wie etwa im ländlichen Raum. Unsere Bildungsarbeit muss die diversen Perspektiven aus den verschiednen Ebenen einbeziehen und inhaltlich ebenenübergreifend analysieren und Aktionsvorschläge bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Niederschwellige Bildungsangebote:</strong> Ich möchte daran arbeiten, unsere Bildungsangebote niederschwelliger zu gestalten. Das bedeutet, leicht verständliche Workshops auszuarbeiten und unter anderem Texte zu verwenden, die nicht-akademisch geprägt sind, damit sie für Schüler*innen bis hin zu Berufstätigen zugänglich sind. Wir sollten junge Menschen aus einem breiten Spektrum ansprechen und sie dort abholen, wo sie stehen. Dazu gehört auch, mit den Grundlagen zu beginnen und in einzelnen Workshops Themen verständlich zu vertiefen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bildungsarbeit praxisnah gestalten:</strong> Es ist mir ein Anliegen, die Bildungsarbeit näher an den Basismitgliedern dran zu gestalten. Neben theoretischen Ansätzen, Erklärungen und Analysen sollten daraus auch viele Ideen für die Praxis entstehen. Unsere Bildungsarbeit soll uns als Mitglieder der Grünen Jugend bestmöglich für Bündnisarbeit, Wahlkämpfe - wie den bevorstehenden Bundestagswahlkampf -, den Aktivismus auf der Straße und für eigene Projekte vorbereiten und ausstatten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Grüne Jugend haben wir auch einen Bildungsauftrag. Die Bildungsarbeit bietet die Grundlage dafür, dass wir uns organisieren und für soziale Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, Menschenrechte, das gute Leben für alle einsetzen können - von der Kommune bis auf die Bundesebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Noch kurz zu mir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 2019 zur Grünen Jugend gekommen und habe am Anfang lange nach dem richtigen Ort für mich im Verband gesucht. Die sehr akademisch geprägte Bubble hat mich anfangs abgeschreckt. Durch zugängliche Aktionen, verständliche inhaltliche Diskussionen und Empowerment habe ich meinen Platz hier gefunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2021 habe ich dann mehr und mehr Verantwortungspositionen in meinem Kreisverband Freiburg übernommen und bin seit einigen Jahren auch in der Grünen Jugend Baden-Württemberg aktiv. Seit Juni darf ich außerdem für die Grüne Jugend Freiburg und die Grünen Freiburg im Freiburger Stadtrat sitzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nun möchte ich meine Erfahrungen aus verschiednen Gremien nutzen, ebenfalls junge Menschen in der Grünen Jugend zu empowern und zu motivieren, sich zu engagieren.</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Über mich:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Katha</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· 19 Jahre alt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Pronomen: sie/ihr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Komme aus Freiburg (BW)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Abi 2024</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Neben Politik: Musik und Radfahren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisch:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Bei der GJ und den Grünen seit Juli 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Aufbau der Grünen Schüler*innen (2020/2021)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Bundestags- und Landtagswahlkampf 2021</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· FINTA*- und genderpolitische Sprecherin GJ Freiburg (2022)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Sprecherin GJ Freiburg (2022 - Januar 2024)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Social Media Team GJ Freiburg (Januar- Juli 2024)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Kommunalwahlkampf 2024 mit eigener GJ Freiburg Kampagne</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Kommunalpolitik im Stadtrat Freiburg seit Juni 2024 (unteranderem Ausschuss für Schulen und Weiterbildung und Kinder- und Jugendhilfeausschuss)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Social Media Team GJ Baden-Württemberg seit Oktober 2024 (noch nicht gestartet)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Gewerkschaftsmitglied bei ver.di</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>· Ich freue mich über eure Fragen an <strong>@katha.mohrmann</strong> (Instagram)</p></div></div><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd>ja</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 22:36:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-W-17: Marcia Mira Fiedler </title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/marcia-mira-fiedler-27747</link>
                        <author>Marcia Mira Fiedler</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/marcia-mira-fiedler-27747</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/marcia-mira-fiedler-27747/viewimage?sectionId=2456" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewerbung als Beisitzerin im Bundesvorstand der Grünen Jugend</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich, Marcia Mira Fiedler, bewerbe mich hiermit als Beisitzerin im Bundesvorstand der Grünen Jugend. Nach insgesamt 7 Jahren Aktivität bei der GJ Koblenz-Mittelrhein, davon zwei Jahre als Sprecherin, kenne ich die Grüne Jugend, die Grünen, unser Verhältnis zueinander und den politischen Betrieb gut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schon als kleines Kind machte mich die Klimakrise betroffen und tief traurig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch in meinem Alltag versuche ich bewusst und nachhaltig zu leben, um mich beim Einkaufen, Reisen und Essen wohlzufühlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Tochter zweier Pflegekräfte, mit drei Geschwistern, weiß ich auch um die Probleme in sozialen Berufen und wie es ist, mit weniger Geld aufzuwachsen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den Urlaub fahren, Hobbys ausüben, Abi machen? – Alles keine Selbstverständlichkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Pflege ist im freien Fall, in einem immer ungerechteren System. Soziale Berufe sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch während wir unser Geld den Top-Managern der deutschen Bahn geben, muss ich schon wieder meinen Therapietermin, auf den ich monatelang gewartet habe, umbuchen, weil der Zug nicht kommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fairer Zugang zu Bildung und finanziellen Ressourcen, zu Gesundheitsversorgung und zu zuverlässiger Infrastruktur – all das sind die Grundlagen, um allen Menschen Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund meines Autismus stelle ich mich auch auf, um Menschen mit Behinderung und Neurodivergenz zu repräsentieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Teilhabe ist keine Selbstverständlichkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch in der Politik erschweren Vorurteile, mangelnde Barrierefreiheit und fehlende Adaptivität den Zugang zu unserer Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb ist es mir wichtig, die Anliegen und Wünsche von Menschen mit Behinderungen in der Grünen Jugend zu vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Frau muss ich mich zudem immer wieder gegen patriarchale Strukturen und Intoleranz durchsetzen, sei es auf der Arbeit, im Privaten oder leider auch in unserem Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich trete an für einen idealistischen Realismus. Ich trete an für eine linkere GJ.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich trete an für ökologische und soziale Gerechtigkeit, damit wir wieder jung und stachlig sein können. Für das alte Motto: &quot;Lebe so, dass die AfD etwas dagegen hat.&quot; Für einen progressiven, konstruktiv-kritischen Umgang mit unserer Mutterpartei.</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über mich:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Marcia Fiedler, 22 Jahre alt, im Kampf gegen die Klimakrise, soziale Ungerechtigkeit und den Faschismus. Für das Gemeinwohl, gegen Egoismus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerechtigkeit auch für Agri und Öki: Bringt sie zurück!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grüne Jugend:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>-Aktiv seit 2017</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>-2019-2022: Beisitzerin der Grünen Jugend Koblenz-Mittelrhein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>-2022-2024: Sprecherin der Grünen Jugend Koblenz-Mittelrhein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>-Kandidatur für den Koblenzer Stadtrat auf Listenplatz 21</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 22:27:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-9: Dringlichkeitsantrag: Dringlichkeitsantrag: Asylpolitik nicht den Rechten überlassen - eigener Vorschlag zur Bekämpfung der gestiegenen Kriminalität, die human ist</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/asylpolitik-nicht-den-rechten-uberlassen-eigener-vorschlag-zur-bekam-48244</link>
                        <author>Jakob Gatz (KV Gotha Thüringen)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/asylpolitik-nicht-den-rechten-uberlassen-eigener-vorschlag-zur-bekam-48244</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit mehr als einem Jahr wird im Zuge der gestiegenen Kriminalität, gerade Jugend- und Messergewalt, von Rechten genutzt, um Geflüchtete wieder als Sündenböcke dastehen zu lassen. In der Tat ist die Kriminalität in der letzten Zeit gestiegen. Das liegt aber nicht an den Geflüchteten, sondern an der Tatsache, dass die Jugend und Sozialarbeit im Zuge der Schuldenbremse jahrelang kaputtgespart wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Folge waren sich viele Jugendliche, gerade aus nicht privilegierten ämlichen und migrantischen Elternhaus, selbst überlassen. Ohne Mentor*in sind viele auf die schiefe Bahn gekommen und in Konflikt mit dem Gesetz geraten. Gerade viele junge Menschen mit Migrationshintergrund trifft das, weil sie stärker von Armut betroffen sind. Hinzu kommt noch die Fuchterfahrung, sowie der immer noch existierende Alltagsrassismus gegen migrantische Menschen, der von Rechten und ihren Narrativen gedünkt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rechte von AfD und Union verbreiten ihre teils rassistischen und fremdenfeindlichd Narrative, leider mit Erfolg, wie man es bei der aktuellen Asylpolitik der Ampel sehen kann. Diese führt dazu, dass migrantische Menschen weiterhin stigmatisiert werden und sogar abgeschoben werden obwohl sie eigentlich gut in unsere Gesellschaft integriert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als grüne Jugend wollen gleichzeitig eine konsequente Bekämpfung der gestiegenen Kriminalität und gleichzeitig einen humanitären und menschenrechtskonformen Umgang mit Migration und der Integration von Geflüchteten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher fordern wir als Grüne Jugend eine stärkere Finanzierung der Jugend und Sozialarbeit, gerade in Brennpunktvierteln, wo der Migrationsanteil unter den Einwohner*innen überdurchschnittlich hoch liegt. Dabei geht es einerseits um Integration von migrantischen Jugendlichen, sowie auch um Prävention, damit die insgesamt gestiegene Jugendgewalt wieder sinkt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit rund zwei Jahren kocht das Thema Kriminalität enorm hoch. Es wird von Rechten genutzt, um Stimmung gegen Geflüchtete zu machen. In den Umfragen ist das Thema Kriminalität und die damit verbundene Debatte um Migration das wichtigste Thema, was auch vielen jungen Menschen unter den Nägeln brennt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher konnten die Union und die AfD dieses Thema für sich nutzen, da wir bislang keine wirkliche Antwort darauf gefunden haben. Dabei darf die Hetze von Union und AfD nicht alternativlos dar stehen, gerade weil es den Menschen aktuell so wichtig ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Lösungsansatz wird nicht nur von mir/ von uns geteilt. Auch der bekannte Anti Mobbing Trainer Charsten Stahl kommt zu der gleichen Einschätzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Dringlichkeit ist in sofern gegeben, weil das Thema die Menschen mit Abstand am meisten bewegt und in den ostdeutschen Landtagswahlkämpfen Wahl entscheidend war. Das ist für die Bundestagswahl ebenfalls zu erwarten. Gerade nach den Messerstechereien in Mannheim und Solingen wird die Debatte von Rechten missbraucht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher ist es Zeit, dass auch wir eine Antwort darauf geben, mit einer Alternative zur Hetze von Rechts. Des Weiteren ist die Dringlichkeit gegeben, weil die Ampel gerade das Asylrecht, als Reaktion auf das rechte Fraiming, verschärft hat und wir von der Grünen Jugend mehr oder weniger machtlos zuschauen müssen. Gerade auch deswegen soll der Antrag einen neuen Akzent setzen für den anstehenden Bundestagswahlkampf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich, wenn der Antrag behandelt wird und freue mich über eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit grünen Grüßen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jakob Gatz</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 20:50:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-B-6: Shkodran Jonuzi</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/shkodran-jonuzi-50406</link>
                        <author>Shkodran Jonuzi</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/shkodran-jonuzi-50406</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/shkodran-jonuzi-50406/viewimage?sectionId=2463" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gude,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GJ ohne verbandsinterne Bildungsangebote?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht mit uns!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wissen alle wie wichtig die Arbeit ist die Mitglieder mit (Fach)Wissen auszustatten, doch besonders nach den letzten 2 Wochen müssen wir uns klar werden Wer wir sind und wo wir hin möchten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte mich Bildungsteam der Grünen Jugend einbringen, um unsere Mitglieder fit zu machen – inhaltlich und strategisch – für die kommenden Auseinandersetzungen mit den Grünen, aber vor allem im Hinblick auf die Bundestagswahl. Dabei sehe ich zentrale Schwerpunkte, die mich besonders antreiben, bei der Frage der Sozialen Gerechtigkeit! Themen, die in der heutigen politischen Landschaft nicht nur wichtig, sondern unverzichtbar sind, um der wachsenden rechten Bedrohung mutig und entschlossen entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für mich ist klar: Der Kampf für queere Rechte und gegen faschistische Ideologien ist kein optionales Feld, sondern ein Kernstück dessen, wofür wir als Grüne Jugend stehen. Wir erleben aktuell, wie rechte Kräfte versuchen, Minderheitenrechte zu attackieren, und wie antifaschistische Arbeit immer stärker unter Druck gerät. Gerade jetzt müssen wir unsere Mitglieder mit den notwendigen Werkzeugen und dem Wissen ausstatten, um diesen Angriffen entschieden entgegenzutreten – und das nicht nur im Wahlkampf, sondern im täglichen Aktivismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Ziel im Bildungsteam ist es, Workshops zu entwickeln, die unsere Mitglieder mit den politischen und argumentativen Grundlagen ausstatten, um queere Themen und antifaschistische Arbeit kraftvoll und selbstbewusst zu vertreten. Es geht darum, unsere Überzeugungen in jede Diskussion, jede Debatte und jede Wahlkampfaktion einzubringen – und dabei klar und stark aufzutreten. Gerade im Bereich Queerpolitik sehe ich es als unsere Pflicht, aktiv gegen diskriminierende Narrative vorzugehen und die Errungenschaften der queeren Community zu verteidigen und weiter auszubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Antifaschismus ist es ebenso entscheidend, dass wir nicht defensiv reagieren, sondern die Auseinandersetzung offensiv suchen. In Angeboten möchte ich mit dem Team den Mitgliedern vermitteln, wie sie rechte Hetze und autoritäre Ideologien nicht nur entkräften, sondern auch in den öffentlichen Diskurs zurückdrängen können. Ob in Diskussionen an Infoständen, auf Podien oder im persönlichen Umfeld – wir müssen vorbereitet sein, um rassistische, sexistische und homophobe Äußerungen zu kontern und die Werte einer offenen und diversen Gesellschaft zu verteidigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe bereits Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Workshops gesammelt und dabei gelernt, wie wichtig es ist, praxisnah und empowernd zu arbeiten. Mein Anspruch ist es, unsere Mitglieder nicht nur theoretisch zu schulen, sondern ihnen das Selbstvertrauen zu geben, aktiv zu werden, die eigene Stimme zu erheben und für eine bessere Gesellschaft zu kämpfen. Die Workshops, die ich im Bildungsteam umsetzen möchte, sollen genau das bewirken: Empowerment durch Wissen, Vernetzung und praktische Fähigkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und besonderen Fokus möchte ich darauf legen, für meine migrantischen Geschwister einen Raum zu schaffen um uns intern zu empowern und unser gesammeltes Wissen und Erfahrungen in die breite Masse zu tragen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich darauf, meine Energie und meine Erfahrungen ins Bildungsteam einzubringen und gemeinsam mit euch daran zu arbeiten, unsere Mitglieder stark für die Herausforderungen der kommenden Zeit zu machen. Unser Ziel muss es sein, gestärkt aus dem Wahlkampf hervorzugehen – nicht nur, weil wir uns gut vorbereitet haben, sondern weil wir für eine gerechtere, vielfältigere und antifaschistische Zukunft kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lasst uns zusammen den Unterschied machen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Fragen und Anregungen könnt ihr mir immer gerne schreiben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Shkody</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Über mich: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>22 Jahre alt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Event Manager</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>geboren und aufgewachsen in Nordhessen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>wohnhaft in Frankfurt am Main</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>viel in der Queeren Community unterwegs</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politische Vita: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>GJ Mitglied seit 2017</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2019 - 2021: Co-Sprecher der GRÜNEN JUGEND Schwalm-Eder</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2019-2022: Koordinator des Fachforums Queer &amp; Feminismus</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2020-2022: Member der Social Europe Working Group der FYEG</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2021-2023: Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Hessen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Instagram: </strong>@shkody</p></div></div><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd>Nein</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 20:16:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-G-5: Ronja Zierold</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/ronja-zierold-37093</link>
                        <author>Ronja Zierold</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/ronja-zierold-37093</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/ronja-zierold-37093/viewimage?sectionId=2463" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn mir eine Freundin immer noch erzählt, dass sie in der GJ sexuell belästigt wurde und nicht so ganz weiß an wen sie sich richten soll,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>wenn es immer noch schwierig ist, die Plätze in Vorstände mit FINTA Personen zu besetzen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>wenn FINTA Personen immer noch unter repräsentiert sind in der GJ und der Politik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>und wenn man im ländlichen Raum als einzige junge FINTA Person immer wieder rechtfertigen muss, dass trotzdem auch politik für FINTA-Personen gemacht werden muss,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>dann </strong>sind wir noch nicht am Ziel!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Ziel ist es,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>das FINTA Personen gleichberechtigt gegenüber Cis-Männern stehen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>dass es eine konkrete Ansprechperson in der GJ gibt, für Menschen, die sexuelle Belästigung erfahren haben</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>das Personen innerhalb der GJ keine Macht bekommen können, wenn sie Menschen sexuell belästigt haben</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Und</strong> für all das sind strukturelle Veränderungen notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weiterhin stehe ich politisch für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>eine soziale Wende, damit keiner frieren oder hungern muss</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>eine Klimapolitik die schnell voran geht und keinen ins Existenzminimum führt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>die Entwicklung einer Gesellschaft in der alle Willkommen sind und ein friedliches Miteinander herrscht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über mich:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Ronja Zierold (benannt nach der Räubertochter 😊), 19 Jahre alt und zum Studieren nach Freiberg (Sachsen) gezogen, groß geworden bin ich im schönen Westerwald in RLP.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2019 bin ich bei Fridays For Future aktiv</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine schulische wissenschaftliche Arbeit in der 11. Klasse (2022) zum Thema des politischen Handels in der Klimakrise hat mich zu den Grünen gebracht. Ganz nach dem Motto „Nicht meckern, sondern machen“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2022 gründeten wir die GJ Westerwald, bei der ich bis März 2024 Sprecherin sein durfte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2023 bis März 2024 Beisitz bei den Altgrünen im KV Westerwald</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Juni 2024 Beisitz bei den Altgrünen im KV Mittelsachsen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ganz liebe Grüße und bis zum BuKo</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ronja</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd>Ja</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 19:14:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-2: Dringlichkeitsantrag: Dringlichkeitsantrag: Schluss mit Krise – Holen wir uns die Zukunft zurück!  -  Arbeitsprogramm 2025 </title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/motion/3076</link>
                        <author>Jette Nietzard, Jakob Blasel, Annika Randzio und Jonathan Morsch</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/motion/3076</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schluss mit Krise – Holen wir uns die Zukunft zurück!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Arbeitsprogramm 2025 </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor wenigen Jahren noch blickten wir voller Hoffnung in die Zukunft. Heute sieht die Realität anders aus: Ein gesellschaftlicher Rechtsruck, zunehmende soziale Ungleichheit und eine Klimakrise, die aus dem Fokus der Politik geraten ist, prägen unseren Alltag. Die Euphorie ist Ernüchterung gewichen, viele Menschen haben das Vertrauen in die Politik verloren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch für uns als GRÜNE JUGEND ist das kein Grund aufzugeben. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, dass wir laut, links und entschlossen für unsere Werte einstehen. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der niemand zurückgelassen wird, in der soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz keine Gegensätze sind und in der Solidarität gelebt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Bundestagswahl 2025 steht eine richtungsweisende Entscheidung bevor. Für uns ist klar: Es braucht einen radikalen Kurswechsel in der Politik. Als GRÜNE JUGEND sehen wir uns in der Verantwortung, diesen Wandel voranzutreiben und die Perspektive junger Menschen in den Vordergrund zu stellen - in den Parlamenten und auf der Straße. Mit unserer Bildungsarbeit, unseren Kampagnen und unserem Engagement vor Ort wollen wir zeigen: Eine andere Welt ist möglich! Schluss mit Krisen - holen wir uns die Zukunft zurück!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politische Praxis: Klimaneutral, Sozial gerecht, Demokratie stärkend </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele von uns sind zur GRÜNEN JUGEND gekommen, weil die Grünen die einzige Partei waren, mit Ideen für eine lebenswerte Zukunft. Besonders das Eintreten für nachhaltigen Klimaschutz, Soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte waren hier entscheidende Faktoren. In den letzten Jahren ist die deutsche Politik massiv nach rechts gerückt. Das gilt in Teilen auch für die Grünen, besonders mit Blick auf die derzeitige Migrations- und Asylpolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch für uns als GRÜNE JUGEND steht fest: Veränderungen kommen sowohl durch Protest auf der Straße, als auch durch Entscheidungen im Parlament. Aus diesem Grund wollen wir als Verband in Zukunft weiter Teil der Grünen sein und durch kritische Begleitung Einfluss auf Grüne Politik nehmen. Besonders in Zeiten wie diesen braucht es eine starke linke Stimme, um sich für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Menschenrechte einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als GRÜNE JUGEND ist es dabei nicht unsere Rolle Kompromisse mitzutragen, sondern an jedem Tag gegenüber Politik und Partei geschlossen für unsere Positionen einzustehen. Unsere Unterstützung ist dabei nicht bedingungslos. Besonders mit Blick auf den Rechtsruck, eine menschenwürdige Asylpolitik und sozialverträglicher Klimapolitik erwarten wir echte Lösungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand bemüht sich, die Abgeordneten, die über ein Votum oder im Mitgliedsalter der GRÜNEN JUGEND in den Bundestag und die Landtage eingezogen sind und die Mitglieder, die in Gremien der Grünen Partei Verantwortung tragen, mehr zu vernetzen und in den Verbandsalltag einzubeziehen. Dazu wird das Format Parteiwerkstatt wiederbelebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Eigenständige Bundestagskampagne </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgabe der GRÜNEN JUGEND bei der Bundestagswahl besteht darin, junge Menschen für Politik zu begeistern, Themen zu setzen und für eine demokratische Wahl zu werben. All diese Ziele werden wir in einer eigenständigen Kampagne, die mit etablierten Wahlkampfaktionen von Bündnis 90/ Die Grünen kombiniert werden kann, umsetzen. Der Bundesvorstand wird dabei durch ein Kampagnenteam von wahlkampferprobten Basismitgliedern aus verschiedenen Bundesländern vorschlagen. Der inhaltliche Antrag zur Kampagne und das Team wird auf dem Länderrat im Dezember abgestimmt und eingesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bündnisse </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND steht für Parlament und Straße. Bündnisarbeit ist für uns ein zentrales Instrument, um gemeinsam mit anderen progressiven Kräften Druck für echte Veränderungen aufzubauen. Wir werden auch im kommenden Jahr in vielfältigen Bündnissen aktiv sein und uns solidarisch in verschiedensten Kämpfen zeigen: ob feministische, queere, ökologische, gewerkschaftliche, antirassistische oder antifaschistische Kämpfe - auf die GRÜNE JUGEND ist Verlass!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Aktionstage </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktionstage bieten die Möglichkeit, auf allen Verbandsebenen niedrigschwellig wichtige Themen öffentlich zu diskutieren, Solidarität zu zeigen und politische Zeichen zu setzen. Im kommenden Jahr sollen Aktionstage an Gedenken an rechte Gewalt, am feministischer Kampftag, beim Klimastreik oder in Solidarität mit internationalen Protesten umgesetzt werden. Der Bundesvorstand und die Teamsunterstützen die Umsetzung vor Ort mit Materialien und Aktionsideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bildungsarbeit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bildungsarbeit ist eine zentrale Aufgabe der GRÜNEN JUGEND. Nur durch eine kritische Auseinandersetzung mit unseren eigenen Positionen und Werten können wir Wege zur Veränderung finden. Unsere Aufgabe ist es, allen Mitgliedern - unabhängig von ihrem Wissens- oder Erfahrungsstand - die Möglichkeit zu geben, sich weiterzubilden, ihr Wissen zu teilen und sich weiterzuentwickeln. Im kommenden Jahr wollen wir noch stärker als bisher unsere Praxis von der Straße in die Bildungsarbeit einfließen lassen. Strukturschwache Kreis- und Landesverbände werden in der Bildungsarbeit besonders berücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Frühjahrskongress </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Frühjahrskongress ist unser zentraler Ort für die Bildungsarbeit im Verbandsjahr. Dort widmen wir uns den zentralen Fragen unserer Zeit und werden unsere gemeinsame politische Analyse und Strategie weiterentwickeln. Die genaue Ausgestaltung des Frühjahrskongresses muss sich deshalb erst in den kommenden Monaten entwickeln. Klar ist, der Kongress wird der Startschuss für eine fantastische Kampagne zur Bundestagswahl!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sommerakademie </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Sommerakademie ist ein zentrales Format zur Stärkung der Verbandsarbeit. Sie richtet sich an Verantwortungsträger*innen und bringt diese zusammen, um strategische Fragen zu diskutieren, Fähigkeiten zu vermitteln und den Austausch zu fördern. Schwerpunkte sind die Professionalisierung der Verbandsarbeit und die Weiterentwicklung der politischen Praxis. Die Teilnehmenden werden in einem transparenten Verfahren mit den Landesverbänden ausgewählt, um eine breite Beteiligung zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Train the Trainers </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Train-the-Trainers Programm wird pausiert, bis ein neues Konzept erarbeitet wurde. Der Bundesvorstand entwickelt schnellstmöglich im nächsten Jahr ein Konzept, wie die Bildungsarbeit des Train-the-Trainers-Programms in Zukunft fortgesetzt werden kann. Der Bundesvorstand evaluiert, wie man in Zukunft zusätzlich auch die Landes- und Kreisvorstände noch direkter in die Bildungsarbeit integrieren kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Fachforen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Grundlage des Debattenorte-Prozesses wird sich der Bundesvorstand intensiv mit der Zukunft der Fachforen auseinandersetzen. Bei diesem Prozess werden die aktuellen Koordinator*innen der Fachforen aktiv einbezogen, um deren Erfahrungen und Perspektiven zu berücksichtigen. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Lösung zu finden, die den Bedürfnissen des Verbands gerecht wird und gleichzeitig eine sinnvolle fachliche Arbeit ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Internationales </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND wird im kommenden Jahr die bestehende Vernetzung mit ihren Partner- und Dachorganisationen wie FYEG, CDN und GYG sowie der EGP fortführen. Ein besonderer Fokus soll dabei auf der Entwicklung gemeinsamer europäischer Positionen in den Bereichen Klima- und Asylpolitik liegen. Das Team Internationales wird diese Zusammenarbeit koordinieren und vorantreiben. Durch den Austausch und die Kooperation mit diesen Organisationen kann die GRÜNE JUGEND ihre internationalen Beziehungen pflegen und stärken und so effektiver auf europäischer Ebene agieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Social Media und Öffentlichkeitsarbeit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen unseren digitalen Auftritt weiter ausbauen. Dabei soll besonders die informative Einordnung politischer Zustände und die Schwerpunktthemen unseres Verbandes im Vordergrund stehen. Das Social Media Team wird besonders bei der Video- und informativen Contenterstellung eingebunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Öffentlichkeitsarbeit soll dazu beitragen, linke Perspektiven in den Fokus zu rücken und komplexe politische Themen verständlich aufzubereiten. Dabei werden wir weiterhin auf aktuelle Entwicklungen reagieren, aber auch eigene Themen setzen. Unser Ziel ist es, durch eine professionelle und koordinierte Öffentlichkeitsarbeit auf allen Verbandsebenen, noch mehr Menschen zu erreichen und besonders mit Blick auf die Bundestagswahl für unsere Ideen zu begeistern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>über:morgen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Mitgliedermagazin über:morgen wird in der bisherigen Form evaluiert. Der Bundesvorstand evaluiert eine kostengünstigere, möglicherweise auch digitale Alternative um informative Materialien verbandsweit zu verbreiten. Die Kapazitäten, die das Redaktionsteam und die Autor*innen bereitstellen, sollen an verschiedenen Orten im Verband genutzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Website </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Website braucht einen Re-Launch. Dabei ist das Ziel, dass sie für Mitglieder wie für Interessierte wieder nützlicher wird. Konkret bedeutet das, dass wir eine funktionierende und aktuelle Karte/Übersicht mit den aktiven Kreisverbänden und Kontaktmöglichkeiten bereitstellen und auch auf der Website unsere politische Arbeit darstellen. Außerdem soll die Website dem aktuellen GJ Design entsprechend überarbeitet werden. Auch Barrierefreiheit wollen wir mehr berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Teams </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell gibt es in der GRÜNEN JUGEND sechs Teams: Bildungsteam, Redaktionsteam, Team Internationales, das Social Media Team, Frauenförderung und Geschlechterstrategie, sowie den Arbeitsbereich antirassistische Strategien. Zur Bundestagswahl 2025 wird darüber hinaus auf dem Länderrat ein Kampagnenteam eingesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeit der Teams sind wichtige Bausteine, um nicht nur Strategien und Ideen zu entwickeln, sondern diese auch umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Reformprozess Debattenorte </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND lebt von einer lebendigen und inklusiven Debattenkultur. Um diese weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten, wird der Bundesvorstand die Empfehlungen des Debattenorte-Teams umsetzen. Dabei ist eine Aufgabe, konkrete Satzungsänderungsvorschläge auf Grundlage des Berichts für den Bundeskongress auszuarbeiten, sobald detaillierte Mitgliedsdaten der Kreisverbände vorliegen. Diese sollen auf dem nächsten Bundeskongress zur Abstimmung gestellt werden. Der Vorschlag wird frühzeitig vor dem Bundeskongress kommuniziert, um eine breite Beteiligung sicherzustellen. Bei der Ausarbeitung der Reformkonzepte ist besonders auf die Beteiligung junger Menschen, Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion und die Berücksichtigung strukturschwacher Gebiete zu achten. Die Umsetzbarkeit der verschiedenen Modelle soll gemeinsam mit der Bundesgeschäftsstelle geprüft und die Ergebnisse den Mitgliedern transparent dargelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über die strukturellen Reformen hinaus wird der Bundesvorstand Wege zur Verbesserung der Debattenkultur auf allen Verbandsebenen erarbeiten. Dabei geht es darum, eine Atmosphäre zu schaffen, in der alle Mitglieder sich ermutigt fühlen, ihre Stimme einzubringen und konstruktiv miteinander zu diskutieren. Ziel ist es, bis zum Bundeskongress 2025 nicht nur umsetzungsreife Konzepte für einen reformierten Bundeskongress vorzulegen, sondern auch spürbare Verbesserungen in der Debattenkultur des gesamten Verbandes zu erreichen. So stellen wir sicher, dass die GRÜNE JUGEND ein Ort ist, an dem alle Mitglieder gemeinsam um die besten Ideen für eine gerechte und nachhaltige Zukunft ringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Finanzen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Schatzmeisterei wird in enger Zusammenarbeit mit dem gesamten Bundesvorstand und der Bundesgeschäftsstelle dafür sorgen, dass die GRÜNE JUGEND finanziell stabil aufgestellt ist. Um dies zu erreichen, sollen insbesondere die Einnahmen erhöht werden. Dafür ist eine Fundraising-Offensive geplant, bei der unter anderem das Pat*innenprogramm aktualisiert und ausgebaut werden soll. Ziel ist es, gemeinsam die finanziellen Mittel des Verbandes zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch auf Kreis- und Landesebene wird der Bundesvorstand die jeweiligen Vorstände unterstützen. Dies beinhaltet beispielsweise Beratung und Unterstützung bei Finanzverhandlungen mit den Grünen oder bei der Erstellung von Wahlkampfbudgets. Die Bundesebene steht den Landes- und Kreisverbänden beratend zur Seite, um eine solide finanzielle Basis auf allen Ebenen zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand stellt insbesondere in diesem Jahr sicher, dass die beiden gewählten Rechnungsprüfer*innen über alle notwendigen Ressourcen verfügen, um eine fundierte Entscheidung über einen Antrag auf finanzielle Entlastung des aktuell scheidenden Bundesvorstandes treffen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angesichts unsicherer öffentlicher Förderung und steigender Kosten, insbesondere für Veranstaltungen, ist es wichtig, die Finanzen des Bundesverbands krisenfest zu gestalten. Dafür müssen Ausgaben besser kalkulierbar sein und unberechenbare Kosten auf ein Minimum reduziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Arbeit mit den und für die Landesverbände </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND wird im kommenden Jahr seine Unterstützung für Landesverbände und Kreisverbände weiter ausbauen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Bereitstellung von ausgearbeiteten thematischen Aktiventreffen, die mit geringem Aufwand vor Ort durchgeführt werden können. Diese Treffen werden in Kooperation mit dem Bildungsteam entwickelt und bieten eine Grundlage für die inhaltliche Arbeit. Sie erleichtern es den lokalen Strukturen, regelmäßige und attraktive Angebote für ihre Mitglieder zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus wird der Bundesvorstand gemeinsam mit dem Social-Media-Team Vorlagen für Social-Media-Beiträge zur Verfügung stellen. Diese umfassen sowohl zeitlich ungebundene Posts, die etwa neue Interessierte zum Mitmachen einladen, als auch Beiträge, die sich auf aktuelle politische Ereignisse oder wichtige Aktionstage beziehen. So können Landesverbände und Kreisverbände ihre Online-Präsenz stärken und gleichzeitig den Aufwand für die Erstellung von Inhalten reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesen Maßnahmen wollen wir die Handlungsfähigkeit unserer Strukturen auf allen Ebenen stärken und dazu beitragen, dass die GRÜNE JUGEND auch in der Fläche sichtbar und aktiv bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Länderrat </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Länderrat wird im Dezember 2024 und im Frühsommer 2025 zusammenkommen, und sowohl inhaltliche Anträge beraten, Ideen für die Bundestagskampagne weiterentwickeln, und einen Ort für Vernetzung und Austausch bieten. Er soll stärker als bisher auch den Bundesvorstand beraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Buvo Lavo Treffen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Treffen des Bundesvorstands mit den Landesvorständen sind zentral für die Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landesebene der GRÜNEN JUGEND. Sie dienen der methodischen und inhaltlichen Weiterbildung von Landesvorständen sowie strategischen Debatten. Ziel der Treffen ist es, alle Landesvorstände zu befähigen, professionelle und strategische Arbeit zu leisten und so die Handlungsfähigkeit des Gesamtverbands zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Regelmäßige Mitgliederzooms </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Arbeit des Bundesvorstandes für Mitglieder transparenter zu gestalten und die Möglichkeit zu haben, politische Entwicklungen gemeinsam einordnen zu können, finden regelmäßig etwa monatlich verbandsweite Zooms statt, welche vom Bundesvorstand organisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Antirassistische Strategien </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufbauend auf den Erfahrungen und Entwicklungen der letzten Jahre streben wir an, den Austausch zwischen Bundes- und Landesebene zu intensivieren. Dabei wollen wir die Landesverbände in ihren Bestrebungen zu antirassistischen Strategien unterstützen und beraten. Neben den etablierten Vernetzungstreffen auf unseren großen Kongressen werden wir weitere Förder- und Vernetzungsangebote für migrantisierte Mitglieder anbieten. Das Team für antirassistische Strategien wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand diese Themen weiter vorantreiben und die Bedarfe des Verbands sowie ihre daraus resultierenden Aufgaben evaluieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Frauenförderung und Geschlechterstrategie </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frauenförderung und Geschlechterstrategie bleiben auch 2025 zentrale Aufgaben für die GRÜNE JUGEND. Wir wollen unsere bestehenden Förder- und Vernetzungsangebote für Frauen, inter, trans, nicht-binäre und agender Personen) weiterführen und verbessern. Dazu gehören sowohl Förderprogramme und Workshops auf Bundesebene als auch die Unterstützung von Landesverbänden und Kreisverbänden bei der Umsetzung von Angeboten vor Ort. Ein besonderer Fokus soll dabei auf der Förderung und dem Empowerment von Frauen, inter, trans und nicht-binären Personen in männerdominierten Politikfeldern liegen. Gleichzeitig wollen wir unsere feministische Bildungsarbeit für alle Mitglieder intensivieren, um das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Diskriminierung und patriarchale Strukturen im gesamten Verband zu schärfen. Das Team für Frauenförderung und Geschlechterstrategie spielt hierbei eine Schlüsselrolle, indem es Konzepte entwickelt, Veranstaltungen plant und die verschiedenen Ebenen des Verbands bei der Umsetzung unterstützt. Nur wenn wir gemeinsam an einer feministischen Verbandskultur arbeiten, können wir das Patriarchat auch in der Gesellschaft wirksam bekämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kreisverbände im ländlichen Raum</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand unterstützt gezielt Kreisverbände, die viele Mitglieder im ländlichen Raum haben. Dafür wird er zum Beispiel spezifische Vernetzungsangebote oder methodische Schulungen anbieten, um die politische Arbeit vor Ort trotz erschwerter Rahmenbedingungen möglich zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ostdeutschland</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitte-Ost AG hat eine Strategie zur Verstetigung der Ostförderung und Strukturförderung entwickelt. Dieser wird als ÄA ans Arbeitsprogramm gestellt und auf dem Bundeskongress diskutiert. Unabhängig des Antrags verpflichtet sich der neue Bundesvorstand, die strukturelle Förderungen in den Gebieten der ehemaligen DDR fortzuführen und die bisherigen Beschlüsse auf Umsetzung zu prüfen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2025: Wir kommen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch in turbulenten Zeiten sind wir uns sicher: Die GRÜNE JUGEND bleibt der Ort für junge Menschen um linke Politik in die Gesellschaft und in die Parlamente zu tragen.<br>
Schluss mit den Krisen. Eine bessere Welt ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Lasst uns unsere Zukunft gemeinsam zurückholen!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wegen der Entscheidung des alten Bundesvorstandes, geschlossen nicht wieder anzutreten, war erst sehr kurz vor dem Antragsschluss klar, dass die Versammlung nicht auf Grundlage eines Antrags des Vorstands ein Arbeitsprogramm beschließen kann. Da ein Arbeitsprogramm für die Arbeit der GRÜNEN JUGEND notwendig ist, bitten wir die Versammlung, den Antrag als Dringlichkeitsantrag zu behandeln.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 18:41:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-W-13: Nele Bär</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/nele-bar-4027</link>
                        <author>Nele Bär</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/nele-bar-4027</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/nele-bar-4027/viewimage?sectionId=2456" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Liebe Mitglieder der Grünen Jugend, </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>als Ostdeutsche Kommunalpolitikerin und mit der Hoffnung auf einen Neustart der Grünen Jugend als eine parteinahe Organisation, die jungen Menschen eine ausgewogene und reflektierende bündnisgrüne Zunkunftsvision bieten kann, bewerbe ich mich als Beisitzerin für den Bundesvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Thüringerin und lebe seitdem ich denken kann in Eisenach. Seit 2019 bin ich in unserem Kreisverband aktiv und versuche mit Haltung den Bürger*innen meiner Heimat klima- und umweltfreundliche Politik näherzubringen. Damit setzte ich mich nicht nur im Wahlkampf vielen Anfeindungen, Hetze und körperlichen Übergriffen aus. Denn mit dem Erstarken der AfD und des BSW sind kaum noch unaufgeregte und sachliche Diskussionen zu den Problemen der Menschen vor Ort möglich. <strong>Aggression bestimmt das politische Klima.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Genau in diesem Klima braucht es einen <strong>engen Schulterschluss zwischen der Grünen Jugend und der Partei </strong>anstatt eines immer größer werdenden Grabens. Während es sich bspw. einige Mitglieder der Grünen Jugend aus einer privilegierten Position heraus erlauben konnten, wegen inhaltlicher Differenzen keinen Wahlkampf zu machen, hat es mein Kreisverband vorgemacht wie es richtig geht: sie haben mich als 22-Jährige bei den Kommunalwahlen auf Platz 1 der Liste für den Stadtrat und auf Platz 2 für den Kreistag gewählt. Wir haben gemeinsam Plakate bei Eiseskälte aufgehängt, Flyer verteilt und zusammen an Wahlkampfständen mit den Menschen vor Ort gesprochen. Und damit waren wir erfolgreich: wir konnten trotz der schwierigen Ausgangssituation wieder in die kommunalen Parlamente einziehen, stellen eine Fraktion im Stadtrat und machen nun <strong>gemeinsam Politik für alle Generationen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem schwierigen Klima braucht es aber auch eine Grüne Jugend, die nicht nur das akademisch-großstädtische Milieu anspricht. Forderungen nach einer sozialistischen Demokratie, ein verbal immer schärfer werdender antikapitalistischer Kurs, der ewige Schrei nach Enteignungen sowie das kategorische Ablehnen demokratischer Parteien als mögliche Koalitionspartner, lösen hier bei mir vor Ort nur noch Kopfschütteln aus. Solche Denkweisen sind für viele junge Menschen aus dem ländlichen Raum <strong>im Osten schlicht und ergreifend nicht anschlussfähig.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei können gerade wir als Grüne Jugend neue <strong>Schwerpunkte und praktische, umsetzbare Konzepte für Jugendliche und junge Erwachsene im ländlichen Raum erarbeiten</strong> und in der Partei setzen. Ich würde mir gern mit Euch Gedanken über die horrenden Kosten für einen Moped- und Autoführerschein machen, der hier einfach ein Symbol für Freiheit ist. Ich möchte viel lieber darüber debattieren, wie Ausbildungsberufe attraktiv bleiben sowie der Weg zum Studium für Arbeiterkinder wie mich einfach gestaltet werden kann und finanzierbar ist. Lösungen für die desolate Krankheitsversorgung auf dem Land erarbeiten, so dass der Beinbruch beim Fußballspiel am Wochenende nicht 40 Minuten Autofahrt bis zum nächsten Krankenhaus bedeutet. Oder darüber sprechen, wie überschuldete Kommunen mehr Geld für Kita-Plätze und Schulessen bekommen. Ich möchte mich mit den konkreten Abstiegsängsten in den teils deindustrialisierten Gebieten jenseits der A4 auseinandersetzen und von den Erfahrungen aus dem Ruhrgebiet lernen. Und ja, ich möchte auch darüber diskutieren, wie junge Familien in der Kleinstadt eine Eigentumswohnung und auf dem Land auch gern ein Eigenheim finanzieren können. Und all das <strong>immer mit dem notwendigen Blick auf Umwelt-, Natur- und Klimaschutz auf der einen und sozialer Gerechtigkeit </strong>auf der anderen Seite.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich will uns, der Grünen Jugend, nicht die großen Visionen nehmen. Auch nicht das Selbstverständnis, Dinge kritisch zu hinterfragen. Aber ich möchte, dass wir wieder in der Lage sind, <strong>Kompromissbereitschaft</strong> nicht als Zeichen von Schwäche oder gar Nichthandelns, sondern <strong>als Ausgangspunkt für das Erreichen größerer Ziele</strong> zu sehen. Als Kommunalpolitikerin kenne ich den permanenten Spagat zwischen dem, was wir als bündnisgrüne Politiker*innen erreichen wollen, dem, wie es andere Parteien gern umsetzen würden und den finanziellen Rahmenbedingungen, in die das auch noch alles passen muss. Dieses kontinuierliche Durchdenken und Abwägen zwingt zumindest mich zu mehr Realismus und Pragmatismus; etwas, das ich oft in der Grünen Jugend vermisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte im Bundesvorstand für eine Grüne Jugend eintreten, welche all diese Facetten und Nuancen zulässt, anstatt vor jungen Menschen mit anderen Perspektiven zu warnen. Als Bündnisgrüne brauchen wir <strong>eine starke Grüne Jugend die vereint</strong>, nicht spaltet. Dafür trete ich an und bitte Euch um Eure Stimme für das Amt der Beisitzerin im Bundesvorstand der Grünen Jugend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Eure Nele</strong></p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Über mich:</strong><br>
Nele (sie/ihr), 23 Jahre, Eisenach und Jena, Lehramtsstudentin für Deutsch und Geschichte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Instagram: @nelebaer.b90.g</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Parteiarbeit:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>seit 2019 Mitglied bei der Grünen Jugend und Bündnis 90/Die Grünen</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>seit 2022 Mitglied des Kreisvorstands RV Wartburgkreis/Eisenach</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>seit 2022 Co-Sprecherin der LAG Bildung in Thüringen</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>seit 2023 Sprecherin der Grünen Jugend Gotha</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>seit 2023 Mitglied des Kreistags im Wartburgkreis, dort Jugendhilfeausschuss, und seit 2024 Aufsichtsratsmitglied der sozialen Dienstleistungsgesellschaft Wartburgkreis mbH</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>seit 2024 Fraktionsvorsitzende im Eisenacher Stadtrat, dort Ausschuss für Beteiligung, Wirtschaft und Tourismus</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Und sonst so?</strong><br>
Ich bin Mitglied der GEW und spiele in meiner Freizeit beim Sportclub Paradiesvögel e.V., einem schwul-lesbischen Sportverein in Jena, Volleyball.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 18:24:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-G-4: Annabelle Schumacher</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/annabelle-schumacher-28373</link>
                        <author>Annabelle Schumacher</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/annabelle-schumacher-28373</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/annabelle-schumacher-28373/viewimage?sectionId=2463" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo zusammen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin Annabelle, meine Pronomen sind sie/ihr und ich bin 23 Jahre alt. Vor kurzem für mein Masterstudium aus Greifswald nach Jena gezogen. Ich war in den letzten 2 Jahren Frauen- und Genderpolitische-Sprecherin im Landesvorstand der Grünen Jugend Mecklenburg-Vorpommern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgewachsen bin ich in NRW in einem Dorf zwischen Köln und Lützerath. Durch die Nähe zum Braunkohlerevier, wurde ich früh politisiert und engagierte mich in der Klimabewegung. Bis heute ist eines meiner Herzensthemen Klimagerechtigkeit. Durch dieses Thema kam ich zur GJ, bei der ich mich dann in MV viel für Antifaschismus eingesetzt habe. Schon vor meiner Zeit in der GJ beschäftigte ich mich (teils aus einer eigenen Betroffenheit) mit intersektionalem Feminismus. Aber besonders durch die GJ lernte ich wie das Patriarchat und der Kapitalismus sich gegenseitig bedingen. Ich lernte, dass wenn man das eine bekämpfen will, man auch das andere bekämpfen muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch die GJ kann sich nicht von Einflüssen des Patriarchats freisprechen. Deswegen war es mir als Genderpolitische-Sprecherin ein Anliegen nicht nur FINTAs über Förderprogramme zu empowern, sondern auch die Leute, die nicht auf Grund ihres Geschlechtes marginalisiert und diskriminiert werden, in grundlegenden feministischen Themen zu bilden, damit sich die linken Macker unter uns reflektieren. In dem Geschlechtergerechtigkeits-Team will ich feministische Workshops für Nicht-FINTAs konzipieren, die niedrigschwellig durch Kreis- und Landesverbände durchgeführt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber natürlich will ich meinen Fokus hauptsächlich auf das Empowern von Frauen, Inter, Trans-, Nonbinary- und A-gender-Personen setzten. Als Genderpolitische Sprecherin habe ich in MV eingeführt, dass es in jedem Kreisverband eine Ansprechperson für die Geschlechtergerechtigkeits-Strategie gibt. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen, aber mir ist es wichtig, dass es auf jeder Ebene der GJ Menschen gibt, die sich mit der Geschlechtergerechtigkeits-Strategie auskennen und die aus Sicht der Kreisebene von Erfolgen oder Problemen berichten können. Besonders im ländlichen Raum ist es schwierig zentrale Vernetzungsangebote zu schaffen, weshalb auch hier Angebote auf Kreisebene von Vorteil sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem habe ich zusammen mit dem Landesverband Berlin dieses Jahr ein FINTA-Förderwochenende organisiert. Das war ein superschöner Raum, in dem wir uns vernetzt haben und Workshops zu Themen hatten, die typischerweise nicht durch FINTAs bespielt werden. Das hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe Bock anderen Landesverbänden bei der Umsetzung solcher Wochenenden zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie ihr merkt, habe ich viele Ideen und Motivation als Teil des Geschlechtergerechtigkeits-Team die bisherige Arbeit des Teams fortzuführen und weiterzuentwickeln. Ich bin davon überzeugt, dass wir als GJ am wirksamsten sind, wenn wir die Einflüsse des Patriarchats erkennen und bekämpfen und denke, dass sich da die Altgrünen noch einiges von uns abgucken können ;).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb freue ich mich sehr, wenn ihr bei der Präferenzwahl für mich stimmt :)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Annabelle &lt;3</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Über mich:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>23 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Pronomen: Sie/Ihr</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Politische Schwerpunkte: Klimagerechtigkeit, intersektionaler Feminismus und Antifaschismus</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>GJ-Stuff</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>dabei seit 2020</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2021/22 teil des Orgateams in Greifswald</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2022 Frauen und Genderpolitische-Sprecherin im Landesvorstand der GJ MV</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kontakt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Instagram: @annaschubelle</p></div></div><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd>nein</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 17:37:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-B-4: Gina Gransee</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/gina-gransee-14875</link>
                        <author>Gina Gransee</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/gina-gransee-14875</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/gina-gransee-14875/viewimage?sectionId=2463" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Moin,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich weiß nicht, wie es euch ging, aber der Monat September hat sich wie ein einziger Fiebertraum angefühlt. Ich lebe zwar mittlerweile an der Küste in Mecklenburg-Vorpommern, aber hänge mit meinem Herzen immer noch an meinem Herkunftsbundesland Brandenburg. Und dieses Herz blutete sowohl am 01. als auch am 22. September. Die Wahlergebnisse aller drei Ostwahlen waren erwartbar, aber trotzdem niederschmetternd. Nach der Trauer kam jedoch ziemlich schnell die Wut. Die Wut darüber, dass die AfD v.a. bei Menschen unter 25 Jahren enorm zulegt und die einzige Antwort der Politik ist, dass TikTok schuld sei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir leben in einer Zeit, die nicht ohne die Worte <em>multiple</em> und <em>dauerhafte Krisen</em> beschrieben werden kann. Auf komplizierte Fragen zu Klima, Migration und Sozialstaat versprechen populistische Parteien einfache Antworten – auf den Nacken all derer, die in unserer Gesellschaft täglicher Diskriminierung ausgesetzt sind. Jugendlichen und jungen Erwachsenen fehlen Räume, um sich zu vernetzen und auszutauschen und auch – gerade im ländlichen Raum – politische Vorbilder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch was hat Bildung damit zu tun?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Gesellschaft ist veränderbar: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als ich zur Grünen Jugend kam, hatte ich eine grobe Vorstellung davon, was Kapitalismus ist, dass die Klimakrise unser aller Existenz bedroht und dass die AfD ein rassistischer Haufen von Menschen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit knapp drei Jahren bin ich nun hier und habe durch vielfältige Bildungsangebote verstanden, dass die meisten politischen Gegebenheiten, die meinen Alltag bestimmen, nicht von der Natur gesetzt sind, sondern bewusste Entscheidungen von Politiker*innen und damit veränderbar sind!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es brauchte junge Menschen wie uns, die anderen jungen Menschen Perspektiven aufzeigen, indem wir ihnen verdeutlichen, dass wir unsere Gesellschaft aktiv gestalten können und die politischen Zustände in Deutschland nicht passiv ertragen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Rolle der Grünen Jugend:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Grünen Jugend bilden wir unsere Mitglieder zu verschiedensten Themen aus und weiter. Erst wenn wir verstehen, wie unsere Gesellschaft, unsere Politik und die Welt funktionieren, können wir aktiv daran arbeiten sie zu verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Ziel ist es nicht unsere Wirtschaftsprofessor*innen vor allen im Hörsaal zu einer Debatte herauszufordern, sondern Onkel Heinz bei der Familienfeier zu erklären, dass es politische Entscheidungen sind, die dafür sorgen, dass er keinen bezahlbaren Wohnraum findet und nicht &quot;die Migrant*innen&quot; daran Schuld sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen mit Menschen auf Augenhöhe ins Gespräch kommen und konstruktive Debatten führen – dazu gehört nicht, dass am Ende alle Anwesenden einer Meinung sein müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was hat Bildungsarbeit damit zu tun: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bildung spielt eine entscheidende Rolle, um bestehende Verhältnisse zu erkennen, aktiv zu hinterfragen, mit anderen Menschen zu debattieren und diese Verhältnisse zu bekämpfen. Bildungsangebote machen uns alle handlungsfähig und helfen uns aus unserer Passivität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im kommenden Jahr brauchen wir flexible Formate, um unsere Mitglieder vor Ort auf die Bundestagswahl vorzubereiten. Egal welche Rolle jede einzelne Person dort einnehmen wird, werden politische Debatten den Alltag von uns allen prägen. Egal, ob in der Frühstückspause auf der Werft, beim Mittag in der Unimensa oder bei Oma zum Abendessen: Lasst uns mit Menschen ins Gespräch kommen und ihnen zeigen, dass die Gesellschaft veränderbar ist. Lasst uns gemeinsam für unsere Zukunft kämpfen und den Faschos nicht die Parlamente überlassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin seit zwei Jahren hauptamtlich bei der GJ MV als Bildungsreferentin angestellt. Gemeinsam mit dem Landesvorstand erarbeite ich seitdem Strategien, um unsere Mitglieder in den unterschiedlichsten Formaten weiterzubilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich studiere nicht seit ca. 6 Jahren Lehramt, weil ich unser Bildungssystem geil finde, sondern weil mich nichts glücklicher macht, als Menschen jeden Alters zu ermächtigen. Es gibt keine einfachen Antworten auf komplizierte Fragen – aber es gibt die Möglichkeit komplizierte Sachverhalte zu verstehen, zu hinterfragen und sie danach aktiv zu verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bildung ist ein erster Schritt in Richtung Ermächtigung. Dieser Schritt mag manchmal unscheinbar sein, aber hat einen bedeutenden Einfluss darauf, dass wir die Welt in der wir leben – und die uns manchmal machtlos wirken lässt – verstehen und gestalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür möchte ich im kommenden Jahr meine Erfahrung im Bildungsbereich für euch aktiv auf Bundesebene einbringen. Dafür, dass ihr Onkel Heinz oder FDP-Justus beim nächsten Mal etwas auf ihre Behauptungen wie die Welt funktioniert, entgegen setzen könnt – denn auch das ist ein Schritt zur Selbstermächtigung, nicht mehr wortlos anzuhören, sondern politische Debatten zu führen.</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das solltest du über mich wissen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- 24 Jahre alt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Pronomen: sie/ihr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- bin in Haselberg (BB) aufgewachsen &amp; lebe seit 2018 an der Küste in Greifswald (MV)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- ich studiere Lehramt für die Fächer Geschichte &amp; Deutsch</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- ich habe eine Katze namens Elfie &amp; zeige immer gerne Fotos</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- ich habe immer ein Buch in der Tasche (und rede viel &amp; gerne über Bücher)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politik: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- seit 2021 Mitglied der GJ</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- seit 08/2022 Bildungsreferentin der GJ MV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Herzensthemen: Antifaschismus, Queerpolitik &amp; zukunftsfähiges Leben in Ostdeutschland</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Noch Fragen?</strong><strong>Dann schreib mir auf Instagram @gransee.gina</strong></p></div></div><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd>ja</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 17:36:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-W-12: Jona Gärtner</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/jona-gartner-15342</link>
                        <author>Jona Gärtner</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/jona-gartner-15342</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/jona-gartner-15342/viewimage?sectionId=2456" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hey ihr Lieben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere GRÜNE JUGEND steckt in einer Krise, aber gemeinsam holen wir sie da raus! Als Marketingkaufmann möchte ich uns wieder zu einer führenden, diskursbestimmenden Jugendorganisation machen, die sich mit voller Leidenschaft für die Themen unserer Generation einsetzt und jungen linken Menschen eine laute Stimme gibt.<br>
Aus diesem Grund kandidiere ich für euch als Beisitzer im Bundesvorstand der Grünen Jugend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Diverse Lebensrealitäten abbilden!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als jemand mit abgeschlossener Berufsausbildung und echtes Dorfkind weiß ich aus erster Hand, wie wichtig es ist, die ländlichen Räume zu stärken und die Berufsausbildung aufzuwerten.<br>
Wir brauchen mehr Leute, die diesen Bildungsweg gehen. Eine Berufsausbildung ist kein Plan B, sondern ein gleichwertiger Weg, der unsere Gesellschaft bereichert und voranbringt. Wir müssen die Bedürfnisse und Prioritäten von Auszubildenden stärker in unsere Arbeit einbeziehen. Das erreichen wir nicht mit mehr Lesekreisen, sondern mit Gesprächen auf Augenhöhe.<br>
Ich will, dass Auszubildende und Arbeiter*innen die GJ aktiv mitgestalten und wir dadurch die Menschen erreichen, die nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurden, sondern jeden Tag hart arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen. Das sind die Menschen, für die wir Politik machen, also lasst sie uns mit ihnen gemeinsam machen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Inklusive und kontroverse Debattenräume schaffen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Jahren war ich bei der GJ Aschaffenburg-Miltenberg aktiv und habe auf jedem LJK leidenschaftliche Diskussionen geführt. Nach diesen bereichernden Erfahrungen möchte ich nun auf Bundesebene dafür sorgen, dass unsere Verbands- und Debattenkultur diverser, inklusiver und achtsamer wird!<br>
Wir brauchen direkt vor Ort genügend Möglichkeiten miteinander auch kontrovers zu diskutieren. Debattenorte im Verband müssen Safe Space sein und dürfen nicht nur Einzelnen zur Verfügung stehen und die Diskussionen müssen sich an der politischen Praxis orientieren.<br>
Wir brauchen Räume, in denen wir unsere politischen Überzeugungen schärfen, aber auch unsere eigenen blinden Flecken hinterfragen können. Eine starke linke Bewegung muss streitbar sein – nicht aus Selbstzweck, sondern um bessere Lösungen zu finden und die richtigen Antworten auf die Krisen unserer Zeit zu entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Echte linke Politik - für alle!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Grüne Jugend Betrachten wir uns selbst als linken, solidarischen Verband, der sich für mehr soziale Gerechtigkeit, bezahlbare Mieten und zukunftsorientierte Politik einsetzt. Doch wenn wir uns Meinungsumfragen ansehen, werden wir als die ideologisch-akademische Elite wahrgenommen, die den Menschen vorschreiben möchte, wie sie zu leben haben. Eine Partei für Besserverdienende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin in einem konservativ geprägten Landkreis aufgewachsen und habe insbesondere bei der Ausbildung festgestellt, dass mit einem <strong>Gespräch auf Augenhöhe, guten Argumenten und Kompromissbereitschaft </strong>viel zu erreichen ist. Wir haben die richtigen Inhalte, um die Menschen im ganzen Land, von den Städten bis in die Dörfer, von uns und unserer Zukunftsvision überzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das ist aber nur möglich, wenn wir aus unserer Bubble heraustreten und uns als Verband noch breiter aufstellen. Wir müssen auf die Menschen zugehen, insbesondere auf dem Land und im Osten. <strong>Denn nur wer sich die Sorgen und Nöte der Leute anhört und versteht, kann Politik für sie machen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das bedeutet auch, dass wir bereit sein müssen, Machtverhältnisse infrage zu stellen. Wir kämpfen gegen die Macht der Konzerne, die unsere Umwelt zerstören, gegen die Immobilienhaie, die Menschen aus ihren Vierteln verdrängen, und gegen die Reichen, die sich vor ihrer Verantwortung drücken. Eine echte progressive Politik bedeutet, die Interessen der Vielen gegen die Profite der Wenigen zu verteidigen. Wir wollen eine Gesellschaft, in der jede*r die gleichen Chancen hat – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Bildungsweg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klimaschutz muss wieder im Zentrum unseres Handelns stehen! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Sorgen und Nöte sind oftmals geprägt von sozialen Fragen, dennoch wissen wir, dass am Ende die Grundlage für ein lebenswertes Leben eine intakte Umwelt ist. Die Klimakrise wartet nicht, und wir dürfen keine Zeit verlieren. Lasst uns gemeinsam die notwendigen Schritte gehen, um unsere Zukunft zu sichern. Wir sollten wieder stärker auch unsere Mutterpartei in die Pflicht nehmen Klimaschutz wieder als Kernthema zu bespielen. Denn eins ist klar:<strong> Zukunftsorientierte Politik muss ökologisch und sozial gerecht zugleich sein</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mit Rückenwind in die Bundestagswahl!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich durfte in meiner Zeit bei der GJ und bei den Grünen schon Wahlkämpfe auf allen Ebenen begleiten. Von der Bürgermeisterwahl einer kleinen Gemeinde, bis hin zur großen Europawahl. Meine Erfahrung möchte ich zur bevorstehenden Bundestagswahlkampagne miteinbringen, damit es auch weiterhin eine stabile Grüne Kraft in unserem Parlament gibt. Es ist mein Ziel, durch meine Arbeit im Bundesvorstand für euch die Grundlage für einen starken Wahlkampf vor Ort zu schaffen! Jungwähler*innen zu erreichen und für eine grüne, zukunftsorientierte Politik zu gewinnen, muss unser gemeinsames Ziel sein!<br>
Eure Unterstützung bedeutet mir unglaublich viel. Lasst uns zusammenstehen, gemeinsam über die besten Lösungen streiten und so die GRÜNE JUGEND wieder stark machen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ich bin bereit für die Zukunft, seid ihr dabei?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Jona</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Über mich: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Jona (er/ihm), 21 Jahre alt und komme aus Glattbach (Aschaffenburg)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2021-2023 Ausbildubg zum Kaufmann für Marketingkommunikation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2023-2024 Freiwilliger Wehrdienst</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Oktober 2024: Studium der Politikwissenschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>_______________________________________________</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2021 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2022-2023 Sprecher der GJ Aschaffenburg-Miltenberg</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 17:02:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-W-11: Thomas Kreidemeier</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/thomas-kreidemeier-14215</link>
                        <author>Thomas Kreidemeier</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/thomas-kreidemeier-14215</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/thomas-kreidemeier-14215/viewimage?sectionId=2456" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Liebe Freund*innen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Bundesvorstand der grünen Jugend tritt geschlossen aus, &quot;mein&quot; bayerischer Landesvorstand hat sich dem angeschlossen und auch 5 von 8 Mitgliedern im Münchner GJ-Kreisvorstand wollen gehen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Und ich glaube, kaum jemand kann den Frust so gut verstehen wie ich. Denn als ich vor über sechs Jahren angefangen habe, Politik zu machen, da bin ich bewusst nicht bei den Grünen eingetreten, sondern wollte eine Partei, die linker und ökologischer, sozial gerechter und progressiver ist. Und wurde so Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (kurz auch Tierschutzpartei). Dort war ich 4 Jahre lang, war auch Landesvorsitzender und Bundesgeneralsekretär, habe versucht, mit dieser linken Partei etwas zu erreichen. Ich hatte Personalverantwortung und Verantwortung für die Finanzen, für den Wahlkampf und für einen bundesweiten Verband mit tausenden Mitgliedern. Ich würde mir sehr wünschen, es gäbe eine &quot;wirklich grüne&quot; Partei, neben den &quot;Ampel-Grünen&quot;, die den Stimmen in und rechts der Mitte nachlaufen und die uns, ihren Jugendverband, damit zur Verzweiflung treiben.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Doch ich musste erkennen, dass es sinnvoller ist, Kräfte zu bündeln, vor allem angesichts der 5-%-Hürde. Dass für eine neue Kraft links der Grünen derzeit wohl kein Platz ist. Neben der Linken gibt es die Tierschutzpartei, die Klimaliste, die Letzte Generation, Volt und weitere... sie alle sind für sich genommen leider nicht stark genug. Genau deshalb bin ich hierher gekommen, zur grünen Jugend und zu den Grünen, und genau deshalb kann ich garantieren, dass ich hier bleiben werde und dass ich kämpfen werde!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ich werde die Mutterpartei auch weiter kritisieren, wie mir der Schnabel gewachsen ist - aufgeben werde ich nicht. Wir als Jugendverband haben einen großen Vorteil: Wir können eine linke Gegenstimme sein, in der Partei, in der Gesellschaft und in den Medien, OHNE den Parteien links der Mitte damit Stimmen wegzunehmen, die am Ende verpuffen, weil man sowieso an der 5-%-Hürde scheitert. Stimmen, die wir verdammt nochmal brauchen im Kampf gegen Rechts, Stimmen links der Mitte, deren Anteil in den Parlamenten sowieso schon von 50 % auf 30 % geschrumpft ist. Ich habe den Weg der GJ in den letzten zwei Jahren sehr sorgenvoll registriert, hatte aber wie wir alle keine Möglichkeit, gegen den breiten Konsens in den damaligen Vorstandsteams etwas auszurichten, sie umzustimmen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was also möchte ich anders machen?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Inhaltlich: Gar nicht so viel. Ich finde es genau richtig, die soziale Frage als das Mittel gegen Rechts zu erkennen und es kotzt mich an, dass die grünen Mandatsträger*innen das nicht tun. Wir plagen uns herum mit einer Haushaltskrise, anstatt mit einer Vermögenssteuer problemlos die Staatseinnahmen massiv zu erhöhen. Anstatt Milliarden-Erbschaften konsequent zu besteuern. Das ist ein wesentlicher Grund, warum viele Menschen Migration als &quot;zu teuer&quot; empfinden, weil der gesamte Bundestag sie verleitet, nach unten zu treten und die Neiddebatte schürt, anstatt ihren Blick nach oben zu richten. Superreiche erzielen problemlos jedes Jahr Gewinne von 5 bis 10 oder noch mehr Prozent - nicht einmal diesen Gewinn abzuschöpfen, nicht einmal das trauen viele Altgrüne sich laut auszusprechen. Vermögenssteuer jetzt, damit die Reichen nicht NOCH reicher werden!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Und dann wäre endlich Geld da, damit keine Brücken mehr einstürzen, damit die Bahn wieder pünktlich fährt, damit die Rente sicher ist. Damit es den Menschen gut geht. Das gute Leben für alle!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gleichzeitig liegen mir auch all die anderen linken und ökologischen Themen am Herzen: Ich bin ehrenamtlicher Rechtsberater für Geflüchtete und habe dabei ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Ich habe Menschen kennengelernt, die sich einbringen wollen, die arbeiten wollen und die vor allem eine Scheißangst davor haben, wieder dahin zurück zu müssen, von wo sie geflohen sind. Zurück in ein Kriegsgebiet, ein Terrorregime, eine Region, die durch Dürre und Klimakrise unbewohnbar geworden ist. Ich habe die Hoffnung, dass wir, wenn wir für soziale Gerechtigkeit kämpfen für die Menschen in diesem Land, für faire Löhne und bezahlbare Mieten, dass dann auch wieder mehr Wähler*innen bereit sind, unser Land mit Menschen zu teilen, denen es noch viel schlechter geht.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schließlich ist mir auch das Klima wichtig - und die Tiere natürlich, wie man aus meiner langjährigen Mitgliedschaft in der Tierschutzpartei sicher erahnen konnte. Und diese Aspekte sind mir ehrlich gesagt zuletzt zu kurz gekommen. Ich lebe seit 2020 vegan, weil ich nicht Wasser predigen möchte und Wein trinken. Wein predigen und Wein trinken möchte ich aber auch nicht, weil das ja nicht hilft gegen die Klimakrise und gegen die Grausamkeiten der Tierindustrie. Derzeit werden 800 Millionen Tiere in Deutschland pro Jahr gehalten und geschlachtet - so viele Tiere kann man gar nicht &quot;gut&quot; halten, denen kann es gar nicht &quot;gut gehen&quot;. Weit über 90 % von ihnen stehen auf engstem Raum im Stall, nicht auf der Weide. Wo sollen die ganzen Weiden jetzt plötzlich herkommen? Jeder Quadratmeter Deutschlands ist ja schon genutzt und belegt, mit Wald und Ackerland, Straßen und Schienen, Mooren und Solarfeldern, Wohnraum und Flüssen. Wir müssen zuallererst weniger sog. &quot;Nutz&quot;tiere halten, wenn wir weg wollen von Tierquälerei und Tierleid.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Und so viele Tiere können wir auch nicht halten, wenn wir die Klimakrise abwenden möchten. Wärmewende und Energiewende sind auf einem guten Weg, aber über die zwingend notwendige Agrarwende wird noch nicht einmal wirklich gesprochen. Dabei ist die industrielle Tierhaltung samt Futtermittelanbau laut Expert*innen weltweit für knapp ein Drittel (!) der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Und es gibt natürlich strukturelle und politische Stellschrauben, die es uns allen sehr viel einfacher machen würden, uns mehr plantbased zu ernähren. Man muss die Verantwortung dafür nicht dem Individuum aufbürden, sondern kann z.B. diese absurde Mehrwertsteuer reformieren, bei der man 7 % zahlt auf Fleisch und Kuhmilch, aber 19 % auf Tofu und Hafermilch. Man wird dafür bestraft, wenn man sich umwelt- und tierfreundlich ernährt. Fleisch muss nicht teurer gemacht werden - es wäre schon ein Fortschritt, es nicht mehr aktiv billiger zu machen und zu subventionieren! Solche Dinge sollten wir auch mehr thematisieren - finde ich. Denn weil wir und viele andere das seit einigen Jahren nicht mehr tun, stagniert den Zahlen des Landwirtschaftsministeriums zufolge mittlerweile die Zahl von Vegetarier*innen und Veganer*innen, selbst der Flexitarier*innen. Das ist ein herber Rückschlag im Kampf für das Klima.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Man kann für soziale und globale Gerechtigkeit UND Klima UND Tiere kämpfen. Gerade die können leider nicht für sich selbst kämpfen. So viel zum Inhaltlichen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was möchte ich noch anders machen?<br>
Vor allem Strategisches!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Für mich ist es ein fataler Weg, die Chance nicht zu nutzen, Menschen in die Parlamente zu bringen und einen Platz am Tisch zu bekommen. Sei es, indem viele GJler*innen für Aufstellungsversammlungen und Landesdelegiertenversammlungen mobilisiert werden, sei es durch Voten der GJ, sei es, indem Mitglieder der GJ empowered werden, sich ein Mandat zuzutrauen und den Rückhalt dieses starken Verbandes spüren können. Was bringt es uns, wenn keine GJler*innen mehr Mandate bekommen? Damit wird der Kurs der Partei doch nur noch mehr Realo. Für alle, die das hier lesen, die die GJ und die Grünen noch nicht aufgegeben haben, muss das doch das wesentliche Ziel sein: Die Grünen so weit wie möglich nach links zu ziehen. Dafür müssen wir alle Hebel nutzen, die uns in die Hand gegeben werden. Neben Listenplätzen sind das natürlich auch programmatische Anträge auf Bundes- und Landesdelegiertenversammlungen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ich stehe für eine harte Kritik an den Grünen, in der Sache. Aber ich stehe auch für eine Zusammenarbeit gegen Rechts, gegen Union, FDP und AfD. Mein Name ist Thomas Kreidemeier, ich wohne in München, bin 23 Jahre alt und studierter Politikwissenschaftler. Bald bin ich auch fertig mit meinem ersten juristischen Staatsexamen. Ich bin Sprecher eines grünen Ortsverbandes und im Vorstand der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Und ich möchte Teil des neuen GJ-Bundesvorstands werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut unter @kreidemeiert auf Instagram vorbei oder schreibt mir einfach. :-) </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ich freue mich auf Fragen und Meinungen jeder Art!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Liebe Grüße,<br>
euer Thomas</strong></p></div></div><h2>Seitenspalte</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 16:06:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-G-3: Sara Pasuki</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/sara-pasuki-34804</link>
                        <author>Sara Pasuki</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko58/sara-pasuki-34804</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko58/sara-pasuki-34804/viewimage?sectionId=2463" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es sind aktuell wilde Zeiten, und genau jetzt ist es wichtiger denn je, dass wir als FINTA*s zusammenhalten und Banden bilden. Als GRÜNE JUGEND sind wir ein feministischer Jugendverband – das muss nicht nur unser Anspruch bleiben, sondern gerade jetzt verstärkt werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In manchen unserer Strukturen fehlt es uns aktuell an politisch selbstbewussten FINTA*s – besonders dort, wo Verantwortungstragende weggefallen sind. Hier dürfen wir uns nicht mit kurzfristigen Lösungen zufrieden geben. Es geht darum, langfristige Strategien zu entwickeln und unsere bestehenden Strukturen weiter auszubauen. FINTA*-Personen brauchen gerade jetzt gezielte Unterstützung und Förderung. Dazu gehört nicht nur Bildungsarbeit, sondern auch die Schaffung sicherer Räume, in denen alle Verantwortung übernehmen und sich frei entfalten können. Feminismus darf nicht nur ein Label sein – er muss tief in unseren Verbandsstrukturen verwurzelt bleiben. Nur so schaffen wir es, dass FINTA*s in allen Gremien und Entscheidungsebenen sichtbar und langfristig gestärkt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Feministisch. Solidarisch. International. Antifaschistisch.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lasst uns die Kämpfe für Frauen- und queere Rechte weiterhin solidarisch und weltweit vereint denken! Bewegungen wie „Frau, Leben, Freiheit“ oder „Ni Una Menos“ zeigen, wie eng diese Kämpfe miteinander verbunden sind. Ob ein fehlendes Verstädnis für Frauenrechte im Weltbild, Machismo, Sexismus, Homophobie oder Transfeindlichkeit – all diese Unterdrückungen wurzeln im gleichen patriarchalen System. Nur gemeinsam können wir dieses System bekämpfen und echte Gleichberechtigung erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein eindrucksvolles Beispiel dafür bieten die Stonewall-Riots von 1969. Queere Menschen, insbesondere Transfrauen und queere People of Color, setzten sich gegen Polizeigewalt und Diskriminierung zur Wehr – ein entscheidender Wendepunkt für die globale LGBTQIA+-Bewegung. Stonewall erinnert uns: Der Kampf für queere Rechte ist immer auch ein Kampf gegen patriarchale Ungleichheit und staatliche Repression. Solidarität ist unser stärkstes Werkzeug!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dann dürfen wir aber auch nicht darüber schweigen, dass der Aufstieg der AfD, besonders in ländlichen Regionen wie Rheinland-Pfalz, die Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung in Gefahr bringt. Die AfD steht für ein rückwärtsgewandtes Frauenbild, lehnt Geschlechtergerechtigkeit ab und bekämpft aktiv die Rechte von queeren Personen. Sie fördert patriarchale Strukturen und untergräbt die Selbstbestimmung. Gerade in ländlichen Gebieten, wo progressive Strukturen oft schwächer oder überhaupt nicht vorhanden sind, spalten AfD und rechte Strömungen und gefährden gezielt feministische Kämpfe. Feminismus ist unser Schutzschild gegen rechte Politik - antifaschistischer Widerstand mit konsequenter feministischer Ausrichtung bleibt essenziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Lasst uns die feministische Zukunft in unsere Hände nehmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als FINTA aus einem strukturschwachen Landesverband weiß ich, wie wichtig Empowerment und Förderung innerhalb unserer FINTA*-Strukturen sind. Ich war FINTA*-politische Sprecherin im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz und habe richtig Lust, nun an Strategien im ganzen Bundesverband mitzuarbeiten, um unseren Verband weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam können wir feministische Strukturen stärken und für alle zugänglich machen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lasst uns die Zukunft der Grünen Jugend in unsere Hände nehmen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lasst uns solidarisch bleiben - wir sehen uns auf dem Bundeskongress!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Sara</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Sara, ich bin 21 Jahre alt und komme aus Kirchheimbolanden, einer kleinen Gemeinde im Donnersbergkreis im schönen Rheinland-Pfalz. Hier bin ich auch im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND aktiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>WO ICH SCHON VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN DURFTE:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Seit 2017 bin ich Mitglied der GRÜNEN JUGEND. Die Bundestagswahl 2017 &amp; das Erstarken der AfD haben mich damals zum Eintritt bewegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Bei der GRÜNEN JUGEND war ich seitdem in vielfältigen Positionen &amp; Ebenen aktiv, unter anderem als Gründerin &amp; Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Donnersberg, als Beiratsmitglied, als Bundestagskandidatin der GRÜNEN JUGEND RLP &amp; als Landesvorstandsmitglied.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Außerdem bin ich Stadträtin in Kirchheimbolanden &amp; im Kreisvorstand der Donnersberger Altgrünen.</p></div></div><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd>Ja</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 15:17:43 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>