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            <title>56. Bundeskongress: Alles</title>
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                <title>56. Bundeskongress: Alles</title>
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                        <title>RP-1-B: Rechnungsprüfungsbericht</title>
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                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 01.10.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Rechnungsprüfungsbericht für das Geschäftsjahr 2021 befindet sich in der Wolke:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://wolke.netzbegruenung.de/f/56917123">https://wolke.netzbegruenung.de/f/56917123</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:46:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F-2-B: Haushalt 2023</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/haushalt-2023-34237</link>
                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 01.10.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Haushalt 2023 mit Anmerkungen zu den verschiedenen Töpfen befindet sich in der Wolke</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://wolke.netzbegruenung.de/f/56919287">https://wolke.netzbegruenung.de/f/56919287</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Den Jahresabschluss 2021 findet ihr unter: <a href="https://wolke.netzbegruenung.de/f/56919775">https://wolke.netzbegruenung.de/f/56919775</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:45:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F-1-B: Nachtragshaushalt 2022</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/nachtragshaushalt-2022-30590</link>
                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 01.10.2022)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/nachtragshaushalt-2022-30590</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Nachtragshaushalt 2022 sowie ausführliche Anmerkungen zu den verschiedenen Töpfen befinden sich in der Wolke:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://wolke.netzbegruenung.de/f/56917138">https://wolke.netzbegruenung.de/f/56917138</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:45:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-1-B: Solidarität statt Krisen - Arbeitsprogramm 2023</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/solidaritat-statt-krisen-arbeitsprogramm-2023-59794</link>
                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 01.10.2022)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/solidaritat-statt-krisen-arbeitsprogramm-2023-59794</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Solidarität statt Krisen - Arbeitsprogramm 2023</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Einleitung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das letzte Verbandsjahr war ein intensives. Gleich zu Beginn mussten wir uns zum Koalitionsvertrag positionieren und uns in die neue Rolle als Regierungsjugend einfinden. Als im Februar dann der Krieg durch den russischen Angriff auf die Ukraine eskalierte, standen wir als Gesellschaft wieder vor ganz neuen Herausforderungen: Millionen von Menschen aus der Ukraine verloren ihr zu Hause und mussten fliehen. Während wir die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch lange nicht hinter uns gelassen haben, kamen durch die Inflation ganz neue Belastungen auf uns zu, die die gesellschaftliche Ungleichheit nur noch verschärften. Menschen wissen auch am Ende des Jahres 2022 immer noch nicht, wie sie über den Winter kommen sollen - trotz mehrerer Versuche der Bundesregierung, Entlastungen bereitzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch wir als GRÜNE JUGEND stecken den Kopf nicht in den Sand. Wir kämpfen für eine bessere Zukunft für alle und werden das auch 2023 weiter tun. Deshalb werden wir im nächsten Jahr einen inhaltlichen Fokus auf internationale Themen legen. Um die Probleme unserer Zeit entschlossen anzugehen und Antworten auf die großen Fragen zu finden, braucht es außerdem eine starke Linke. Wir als GRÜNE JUGEND verstehen uns als Teil von ihr und werden auch im nächsten Jahr daran arbeiten, ein schlagkräftiger, vielfältiger Verband zu sein, um endlich echte Veränderung voranzutreiben. Packen wir’s an!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Bildungsarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gute Bildungsarbeit ist eine der Kernaufgaben der GRÜNEN JUGEND. Um politisch wirklich etwas zu verändern, müssen wir die Verhältnisse verstehen und einen kritischen Blick entwickeln. Es ist unsere Aufgabe, unseren Mitgliedern auf allen Ebenen und mit den verschiedensten Wissens- und Erfahrungsständen kluge Analysen an die Hand zu geben, die sie befähigen und ermächtigen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, braucht es für das kommende Jahr eine Bildungsoffensive 2023!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Frühjahrskongress</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Frühjahrskongress ist unser zentraler Ort für die Bildungsarbeit im Verbandsjahr. Dort widmen wir uns den zentralen Fragen unserer Zeit und entwickeln eine gemeinsame Analyse des Status Quo - und wie es anders aussehen könnte. 2023 werden wir unseren Blick weiten und uns fragen, wie wir unsere politischen Kämpfe global angehen können: Wie hängen die Verhältnisse bei uns vor Ort mit globaler Ungerechtigkeit zusammen? Weshalb setzt der moderne Kapitalismus überhaupt auf globalisierte Märkte und wie funktionieren sie? Welche Ideologie steckt dahinter? Und weshalb sind linke Bewegungen dennoch häufig höchstens national erfolgreich? Was bedeutet es überhaupt, ein internationalistischer Verband sein zu wollen und was hat das für Auswirkungen für unsere politische Arbeit vor Ort?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Sommerakademie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Sommerakademie 2023 steht im Zeichen der Europawahl 2024. Als Ort der Strategiefindung wollen wir dort eine linke Vision einer Europäischen Union entwerfen und die Ideologie der “Wertegemeinschaft EU” aufdecken, die die kapitalistischen Interessen und damit den Kern dieser Wirtschaftsunion verschleiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wieso gehen der Wunsch einer “Wertegemeinschaft” und die Wirklichkeit der Wirtschaftsunion so weit auseinander? Weshalb wird auf der einen Seite die europäische Einigkeit beschwört und auf der anderen Seite durch kapitalistische Wirtschaftspolitik Menschen im europäischen Süden großem Leid ausgesetzt? Welche Ideologie steckt dahinter? Weshalb entwickeln sich seit mehreren Jahren in einigen Ländern Europas rechtspopulistische Politikansätze so erfolgreich? Und welche Antworten können wir als Linke darauf finden? Damit wollen wir für das Wahljahr 2024 den Grundstein für eine strategische Auseinandersetzung mit der Europäischen Union legen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Bildungsoffensive 2023</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um in politisch so turbulenten Zeiten den Kurs halten zu können, braucht es ein stabiles Fundament an klugen, vielfältigen und kritischen Bildungsangeboten. Dieses wollen wir in den kommenden Jahren auf allen Ebenen stärken und rufen dafür die Bildungsoffensive 2023 aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Jahr haben wir mit unseren Bildungscamps gezielt eine breite Grundlagenausbildung von Menschen, die noch nicht lange Teil der GRÜNEN JUGEND sind, erprobt. Auf den dort gewonnenen Erkenntnissen wollen wir aufbauen und die Vermittlung inhaltlicher , methodischer und strategischer Grundlagen weiter ausbauen. So soll insbesondere Neumitgliedern die Möglichkeit gegeben werden, sich schnell mit den zentralen Analysen vertraut zu machen und in ihrer Ortsgruppe aktiv zu werden. Als zukünftigen Ort für diese Grundlagenbildung sehen wir die Bildungsarbeit in den Landesverbänden, die wir darin begleiten, ausbilden und durch verschiedene, regional anpassbare Konzepte unterstützen wollen. Auch wollen wir die Landesvorstände darin unterstützen, Wissen an ihre Orts- und Kreisverbände weiterzugeben, sich regelmäßig mit ihnen auszutauschen, zu vernetzen, zu diskutieren und gemeinsam Strategien zu entwickeln. Insbesondere kleinere und ländliche Ortsgruppen sollen hier in den Blick genommen werden.So können zum Beispiel Werkzeuge zum Aufbau und Erhalt von Ortsgruppen erklärt werden und auch Methoden zur Gewinnung von neuen Mitgliedern vermittelt werden. Hierbei schaffen wir sowohl spezifische Angebote für Mitglieder in Verantwortung als auch Bildungsangebote für alle Mitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein zweiter Baustein der Bildungsoffensive soll eine bundesweite Seminarreihe darstellen, mit der wir den internationalistischen Sommer ausrufen! Über den ganzen Sommer verteilt werden wir Seminare zu unterschiedlichen Themen anbieten, die dabei explizit eine internationalistische Perspektive auf zentrale Themen wie Feminismus, Wirtschafts-, Klima-, und Sozialpolitik, Frieden und Sicherheit, Entwicklungszusammenarbeit oder auch antikoloniale Befreiungs- und Demokratisierungskämpfe werfen. Hierbei soll es sowohl eine thematische Vielfalt geben, als auch zielgruppenspezifische Angebote: Angebote für migrantisierte Personen sowie Frauen, inter und trans Personen reihen sich nahtlos ein und bieten diesen Gruppen die Chance, sich gezielt diesem Themenkomplex anzunähern.Hierbei sollen sowohl verschiedene Teams und Arbeitsbereiche als auch Fachforen bei der Ausarbeitung und Umsetzung der Bildungsoffensive mit eingebunden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der dritte Baustein unserer Bildungsoffensive bildet die Neuauflage des Train-the-Trainer*innen-Programms. Hier werden wir in mehreren Seminaren Menschen, die selber schon viel Bildungsarbeit erfahren haben oder bereits damit angefangen haben, sie selber anzubieten, inhaltlich, methodisch und strategisch ausbilden, um sie zu befähigen, kluge Bildungsarbeit für den Verband auf allen Ebenen anzubieten und unseren Pool an gut ausgebildeten Referierenden deutlich zu erweitern!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Mitgliedermagazin</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die über:morgen hat sich mittlerweile als fester Bestandteil der dezentralen Bildungsarbeit des Verbandes etabliert und sich immer weiter professionalisiert. Ob in Ortsgruppen oder bundesweiten Workshopangeboten finden die Texte vielfältige Verwendung. Auch im Jahr 2023 soll die Bildungsarbeit der GRÜNEN JUGEND mit zwei Ausgaben der über:morgen unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das erste Mitgliedermagazin erscheint zum Frühjahrskongress und soll somit das Thema des Frühjahrskongresses aufgreifen und vertiefen:<br>
Wie sehen linke Kämpfe in anderen Teilen der Welt aus? Was können wir von ihnen lernen, wie können wir mit ihnen solidarisch sein und was hat das alles mit Kapitalismus zu tun? Mit dieser Ausgabe soll dem Verband die Möglichkeit gegeben werden, eine linke Analyse auf internationale Kämpfe und Geschehnisse zu entwickeln.<br>
Die zweite Ausgabe erscheint zum Bundeskongress und soll sich rund um das Thema Krisen drehen. Warum führt der Kapitalismus immer wieder zu Krisen, wie kann eine linke Praxis in Krisenzeiten aussehen? Im Hinblick auf die Europawahl im Frühjahr 2024 soll verstärkt auch auf Krisen im europäischen Kontext eingegangen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beide Ausgaben sollen Konzepte enthalten, die es Ortsgruppen ermöglichen, sich mit Hilfe eines Textes aus der über:morgen neuen Analysen zu nähern oder sie zu vertiefen. Die Zusammenarbeit mit den Landesvorständen bezüglich des Vertriebs der über:morgen soll verstetigt werden.<br>
Zusätzlich zur Printversion wird die über:morgen weiterhin und dauerhaft allen Mitgliedern der Grünen Jugend kostenlos digital in der Wolke zur Verfügung gestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Formate</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Online-Format “und jetzt?” hat sich auch in Zeiten, in denen Präsenzveranstaltungen endlich wieder die Regel darstellen, als sinnvoll herausgestellt, um kurzfristig als Verband aktuelle Ereignisse einordnen und kommentieren zu können. Dies wollen wir im kommenden Jahr anlassbezogen weiterführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Öffentlichkeitsarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Je größer und relevanter wir als GRÜNE JUGEND werden, desto wichtiger ist es, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit professionell aufgestellt zu sein. Hierfür wurden im vergangenen Jahr, unter anderem mit der neuen Stelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, große Schritte gemacht. Nun gilt es, die Arbeit auf allen Ebenen auf ein neues Level zu heben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Vorbereitung auf den Europawahlkampf im Frühjahr 2024 gilt es bereits im kommenden Jahr, unser Corporate Design aufzufrischen. Dieses muss sowohl ansprechend für unsere Zielgruppen sein, als auch einfach umzusetzen - von der Ortsgruppe bis zur Bundesebene! Durch ein neues, einheitliches Design können wir den Zusammenhalt und die Professionalität des Verbandes auch nach außen tragen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch im kommenden Jahr wird es darauf ankommen, unsere Kampagnenfähigkeit unter Beweis zu stellen und aktiv und laut für Veränderung zu sein! Dies wollen wir weiter stärken durch eine noch bessere Vernetzung der Ebenen, verbandsweite Kampagnen, effektive Kommunikationswege sowie Schulungen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die enge Zusammenarbeit mit den Landessprecher*innen werden wir weiterführen und weiter ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Verbandsarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Länderrat</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Länderrat vereinigt viele relevante Funktionen: Diskussionsplattform, Entscheidungsgremium, Ort der Vernetzung und Strategiefindung. Auf dem kommenden Sommer-Länderrat wird mit der Bestätigung des Europa-Wahlkampf-Teams der Startschuss für die Europawahl gesetzt. Auch wird der Länderrat weiterhin ein zentraler Ort für tiefergehende inhaltliche und strategische Debatten sein, sowohl in Hinblick auf die internationalistische Ausrichtung als auch die Professionalisierung und Weiterentwicklung der GRÜNEN JUGEND.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Strukturförderung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Strukturförderung ist eine wichtige Säule der Verbandsarbeit in der GRÜNEN JUGEND. Unser Ziel ist es, strukturschwache Landesverbände weiterhin gezielt und sinnvoll zu unterstützen, um ihre wichtige politische Arbeit vor Ort noch besser ausüben zu können - aller schwierigen Ausgangsbedingungen zum Trotz. Nachdem wir in diesem Jahr auf inhaltliche und methodische Weiterbildung unserer “Zukunftsträger*innen” gesetzt haben, um die Verbände mit gut ausgebildeten Verantwortungsträger*innen gezielt zu stärken, soll die Strukturförderung im kommenden Jahr an verschiedenen Punkten anknüpfen: So soll einerseits das Thema Organizing als Werkzeug für die konkrete politische Arbeit vor Ort vertieft und auf die Besonderheiten insbesondere im ländlichen Raum eingegangen werden. Andererseits sollen Verantwortungsträger*innen und insbesondere Sprecher*innen darin unterstützt werden, ihre wichtige Rolle auszufüllen - in einem Umfeld, das häufig linken Akteur*innen, insbesondere Frauen, inter und trans Personen feindlich gegenüber eingestellt ist. Dadurch wollen wir den Verband in strukturschwachen Gebieten sowohl nach innen als auch außen stärken und schlagkräftiger aufstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Bund-Länder-Vernetzung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Ebenen der GRÜNEN JUGEND ist essentiell für einen schlagkräftigen und handlungsfähigen Verband. Der regelmäßige Austausch, insbesondere im Rahmen der Bundesvorstands-Landesvorstands-Treffen, stellt hierbei einen Kernaspekt dar, um diese gute Zusammenarbeit weiter zu stärken und auszubauen. Die methodische und inhaltliche Aus- und Weiterbildung sowie strategische Debatten sollen 2023 weitergeführt werden. Hierbei bieten insbesondere Fragen der Verbandsprofessionalisierung Anknüpfungspunkte, von der Stärkung der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Nachwuchsförderung, Zusammenarbeit mit Orts- und Kreisverbänden bis hin zum Umgang mit der häufig sehr hohen Arbeitsbelastung im Ehrenamt bei zugleich sehr begrenzten Mitteln für hauptamtliche Unterstützung und finanzielle Absicherung. Dabei sollen auch die Fragen von guter Personalführung behandelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Debattenorte und Neugestaltung des Bundeskongresses</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Jahren haben wir gemerkt, wie zentral es ist, auf verschiedenen Ebenen der GRÜNEN JUGEND gute Debattenorte zu haben, in denen jedes Mitglied auf niedrigschwellige Art und Weise mitentscheiden und an politischen Prozessen partizipieren kann. Dabei spielen auf Bundesebene vor allem der Bundeskongress, der Länderrat und die Fachforen eine wichtige Rolle. Diese Orte sollen zukünftig noch besser auf die Bedarfe eines großen Verbandes ausgerichtet sein! Gerade der Bundeskongress hat hier dringenden Reformbedarf, da er aufgrund stark gestiegener Teilnehmendenzahlen immer weniger zum Debattenort für alle Mitglieder wird. Außerdem ist seine Durchführung, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, immer mehr mit großen Herausforderungen verbunden, die den Verband nicht nur finanziell stark belasten, sondern vor allem die politische Teilhabe erschweren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf dem kommenden Länderrat werden wir deshalb einen Arbeitsbereich einrichten, der sich in einem zweijährigen Prozess der Zukunft des Bundeskongresses und der Evaluierung und Entwicklung von Debattenräumen im Verband widmen wird.<br>
Ziel des Arbeitsbereichs soll es sein, bestehende Debattenorte zu evaluieren und mit den Bedarfen des gewachsenen Verbandes abzugleichen. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf der Weiterentwicklung des Bundeskongresses liegen, auch im Hinblick auf Barrierefreiheit, Sicherheit und Kinder-, sowie Jugendschutz. Der Arbeitsbereich wird vielfältig besetzt und spiegelt die verschiedenen Ebenen und Bereiche des Verbandes wider. Der Arbeitsbereich hat den Auftrag, über zwei Jahre hinweg eine vielfältige Verbandsbeteiligung sicherzustellen.<br>
Auf dem Bundeskongress 2023 wird der Arbeitsbereich einen Zwischenbericht vorlegen. Erst auf Basis dieses Zwischenberichts soll er bis zum Bundeskongress 2024, zusammen mit zusätzlichen gewählten Arbeitsbereichs-Mitgliedern, konkrete Reformvorschläge erarbeiten. Die Anzahl der zusätzlich gewählten Mitglieder muss größer sein als die Anzahl der bisherigen Arbeitsbereichs-Mitglieder in ihrer Gesamtheit, die mitarbeitende Bundesvorstandsmitglieder ausdrücklich mit einschließt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Zusammenarbeit mit Abgeordneten</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das vergangene Jahr hat deutlich gezeigt, in welchem Spannungsfeld wir uns als GRÜNE JUGEND bewegen. Für uns gilt weiterhin, das Scharnier zwischen Politik im Parlament und auf der Straße zu bilden, ohne die damit verbundenen Widersprüche vollends auflösen zu können. Auch und gerade als Jugendorganisation einer Regierungspartei vertreten wir unsere Rolle als eigenständige linke Akteurin selbstbewusst nach innen und außen und treten konsequent für die Interessen der Vielen ein. Dies gilt auch in unserer Zusammenarbeit mit unseren jungen Abgeordneten der verschiedenen Ebenen, mit denen wir gemeinsam im engen strategischen und inhaltlichen Austausch darüber bleiben werden, wie wir konkret linke Politik sowohl auf die Straße als auch ins Parlament bringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Frauenförderung und Geschlechterstrategie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch im kommenden Jahr wollen wir unsere Vernetzungs- und Förderangebote im Bereich Frauenförderung und Geschlechterstrategie verstetigen und gemeinsam mit dem zuständigen Team weiter ausbauen. Dabei wollen wir sowohl die Vorteile von Online-Veranstaltungen nutzen als auch Angebote in Präsenz ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND soll ein Verband der Vielen sein. Dazu trägt die Förderung von Frauen, inter und trans Personen einen großen Teil bei. Damit diese Angebote möglichst effektiv sind, müssen sie auf allen Ebenen der GRÜNEN JUGEND etabliert und weiterentwickelt werden. In enger Zusammenarbeit mit den frauen-, inter-, trans- und genderpolitischen Sprecher*innen der Länder werden wir die bisherige Umsetzung der Geschlechterstrategie evaluieren und konkrete Konzepte für die Landes- und Ortsgruppenebene entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig soll der Austausch mit den zuständigen Personen verstetigt werden und eine enge Betreuung durch das Team gewährleistet werden. Die Vernetzungstreffen der Frauen-, inter-, trans- und genderpolitischen Sprecher*innen wurden dieses Jahr auch vermehrt zur inhaltlichen und methodischen Fortbildung genutzt. Dieses Konzept soll auch im kommenden Verbandsjahr weitergeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Verbandsjahr wurden Vortreffen für Frauen, inter und trans Personen zum Frühjahrskongress und zum Bundeskongress erprobt und stießen auf positives Feedback. Diese sollen auch im nächsten Jahr weitergeführt und das Konzept verstetigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Vernetzung von inter, trans und nicht-binären Personen wird im nächsten Jahr einen hohen Stellenwert im Arbeitsbereich einnehmen. Neben den üblichen Vernetzungsrunden rund um unsere Kongresse wollen wir dieses Jahr im Rahmen der Bildungsoffensive ein Förderwochenende für diese Personengruppe auf die Beine stellen, welches über Vernetzung hinaus auch Weiterbildungsangebote schafft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schließlich soll im Rahmen des internationalistischen Sommers ein zielgruppenspezifisches Theorieseminar angeboten werden. Dieses Seminar soll Frauen, inter und trans Personen die Möglichkeit geben, sich in Ruhe mit dem männlich dominierten Politikfeld der internationalen Wirtschafts- und Finanzpolitik auseinanderzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Antirassistische Strategien</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch im Jahr 2023 werden wir in diesem Bereich an die Grundlage der vorherigen Jahre anknüpfen. Nachdem wir mit einer großen Verbandsevaluation und dem Wissenstransfer mit einigen Landesverbänden beschäftigt waren, wollen wir uns im nächsten Jahr mit Hilfe des neu dazugewonnen Wissen vor allem mit der Umsetzung strategischer Überlegungen auseinandersetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir werden ein regelmäßiges Austauschformat zwischen Bundes- und Landesebene einführen und somit für kontinuierlichen Wissens- und Informationsaustausch, sowie Handlungsempfehlungen zum Thema antirassistische Verbandsöffnung sorgen. In diesem Rahmen soll auch ein möglicher antirassistischer Aktionstag 2023 diskutiert werden. Gemeinsam mit den Landesverbänden schauen wir uns auch Möglichkeiten der Zielsetzung und Evaluation vor Ort an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nachdem wir im Jahr 2021 mit dem Grundlagenworkshop zu Antirassismus unser erstes eigenes Bildungsangebot zu diesem Thema erstellt haben, wollen wir dieses im nächsten Jahr ausweiten. Wir möchten hierzu einen Workshop zu antirassistischer Praxis konzipieren, der allen unseren Mitgliedern, egal ob betroffen oder nicht, zeigt, wie sie solidarisch an antirassistischen Kämpfen teilnehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Verbandsevaluation hat uns gezeigt, dass besonders Vernetzungsangebote am Rande von Veranstaltungen auf große Beliebtheit stoßen. Diese möchten wir im nächsten Jahr fortführen, um Menschen mit Rassismuserfahrung den Austausch über Orts- und Landesebene hinweg zu ermöglichen. Im Rahmen der Bildungsoffensive wollen wir ein Seminar anbieten, dass sich spezifisch an migrantisierte Menschen richtet und bei der Konzeptionierung aus unseren Erfahrungen mit dem Förderwochenende 2023 lernen. Zusätzlich dazu wollen wir ein offenes Seminar mit antirassistischem Schwerpunkt anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bearbeiten soll diese Themen weiterhin der Bundesvorstand zusammen mit dem Arbeitsbereich antirassistische Strategien sowie dem Bildungsteam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Inklusion</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dass Präsenz-Formate immer stärker wieder die Regel werden, freut uns sehr. Insbesondere hier gilt es, Inklusionsaspekte bei der Planung und Durchführung zu berücksichtigen. Unser Ziel ist es, nicht nur Aspekte in den Blick zu nehmen, die für physische Hürden sorgen können, sondern uns gerade auch den Bereichen zu widmen, die für Menschen mit Neurodiversität eine Hürde darstellen können. Dieser Aufgabe wird sich insbesondere die Bundesgeschäftsstelle widmen. Im Rahmen des Prozesses zu einer besseren Gestaltung unserer Debattenorte und der Neugestaltung des Bundeskongresses wollen wir insbesondere auf die Bedarfe von Menschen mit Behinderung Rücksicht nehmen. Dabei setzen wir auf den regen Austausch mit behinderten, chronisch erkrankten, psychisch erkrankten und oder neurodivergenten Personen und Selbstvertretungen verschiedener Ebenen, als auch auf regelmäßige Vernetzungs- und Weiterbildungstreffen, die insbesondere im Rahmen größerer Veranstaltungen stattfinden werden. Auch soll der Themenbereich Inklusion bei der Ausgestaltung unseres Bildungsangebotes mitberücksichtigt werden. Bei der Gestaltung und Durchführung werden betroffene Mitglieder miteinbezogen. Darüber hinaus stattfindende Vernetzungs- und Bildungsangebote werden bei Bedarf von Seiten der Bundesgeschäftsstelle, des Bildungsteams und des Bundesvorstands insbesondere organisatorisch unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Junge Menschen, Schüler*innen und Auszubildende</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Jahren sind auch immer mehr jüngere Menschen Teil der GRÜNEN JUGEND geworden. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass unser Verband auch für sie ein guter Einbringungsort sein kann: Ein im Juni angebotenes Vernetzungstreffen für unter 18-Jährige hat großen Anklang gefunden, weshalb wir dieses Angebot auch im nächsten Jahr verstetigen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig wollen wir weiter daran arbeiten, unseren Verband auch für sehr junge Menschen attraktiv, aber auch sicher zu machen. Ein Fokus liegt dabei einerseits auf der Wissensweitergabe an Verantwortungsträger*innen in diesem Bereich. Ein Ort hierfür können beispielsweise Treffen zwischen Landesvorständen und Ortsgruppen sein, auf denen solche Skills weitergegeben werden können. Andererseits werden wir bereits Ende diesen Jahres gemeinsam mit den Landesgeschäftsstellen und der Bundesgeschäftsstelle ein Wochenendseminar zum Thema Jugendschutz besuchen. Im Rahmen der Überlegungen jüngere Menschen zu fördern werden wir uns auch weiter damit auseinandersetzen, wie wir Menschen, die über 18 Jahren sind und nicht studieren, besser in die Grüne Jugend einbinden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Finanzen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch uns als Verband stellen steigende Preise vor Herausforderungen. Dank der im vergangenen Jahr beschlossenen Anpassung der Mitgliedsbeiträge sowie der Einführung einer solidarischen Mandatsabgabe konnten wir unsere finanzielle Situation schrittweise verbessern. Auch konnten Zuschüsse durch die Partei sowie öffentliche Mittel gesteigert werden, was unseren Bedarfen dadurch besser gerecht wird, als zuvor. Nichtsdestotrotz bleibt die Lage angespannt, beispielsweise durch den drohenden Rotstift in Folge einer schwarzen-Null-Politik Christian Lindners. Daher gilt es, auch künftig Wege zu suchen, unsere finanzielle Situation zu verbessern. Dies trifft auch auf Landesverbände zu. Hier bietet der Bundesfinanzausschuss einen Rahmen, in dem auch in Zukunft Wissensweitergabe und Erfahrungsaustausch zu Themen wie Finanzverhandlungen, Ortsgruppenfinanzen und Wahlkampffinanzen stattfinden können. Auch sollen Schatzmeister*innen in Ortsgruppen durch methodische Schulungen und Wissenstransfer in ihrer wichtigen Arbeit unterstützt werden.<br>
Die soziale Krise trifft viele junge Menschen hart und verschärft Ungleichheiten. Gerade vor diesem Hintergrund bleibt klar, dass die Teilnahme an Veranstaltungen der Grünen Jugend nicht vom Geldbeutel abhängen darf. Wir werden weiter daran arbeiten, finanzielle Hürden abzubauen und beispielsweise die Befreiung vom Teilnahmebeitrag bei allen Veranstaltungen so niedrigschwellig und unbürokratisch wie möglich zu gestalten. Zusätzlich streben wir an, bei Bildungsreisen und ähnlichen Veranstaltungen mit begrenzten Kapazitäten die Teilnahme besonders für Mitglieder zu erleichtern, denen es privat nicht möglich wäre, vergleichbare Angebote zu finanzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>konkrete Projekte vor Ort</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem Jahr haben wir uns als Verband auf neue Wege begeben und erstmalig lokale Organizing-Projekte ins Leben gerufen, die sich mit dem ÖPNV beschäftigen. Diese gehen im kommenden Jahr in die heiße Phase und sollen vor Ort konkrete Veränderungen erkämpfen, wobei sie vom Arbeitsbereich Organizing und dem Bundesvorstand unterstützt und begleitet werden. Die insgesamt sechs Projekte im gesamten Bundesgebiet gilt es zu evaluieren, um als gesamter Verband von den dort gemachten Erfahrungen zu profitieren und diese für künftige Projekte nutzbar zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Fachforen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Fachforen bieten interessierten Mitgliedern die Möglichkeit, sich vertieft mit verschiedenen Themenbereichen auseinanderzusetzen und zu vernetzen. Sie stellen hierbei einen fachpolitischen Debattenraum im Verband dar, in dem Expert*innenwissen ausgetauscht und weitergegeben werden kann an Interessierte. Auch bieten sie die Möglichkeit, sich beispielsweise mit unseren jungen Abgeordneten auszutauschen und so einen Einblick in konkrete politische Debatten zu ermöglichen. Wir möchten weiter daran arbeiten, das dort vorhandene Wissen für gesamtverbandliche Debatten zur politischen Orientierung zu nutzen sowie die Kooperation unter Fachforen und mit dem Bundesvorstand zu stärken. Einheitliche Strukturen und Arbeitsweisen zwischen den Fachforen können bei Fachforen-Runden mit vielen verschiedenen Fachforen geteilt und danach umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Internationales</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das kommende Jahr steht im Zeichen des Internationalismus. Insbesondere in der Bildungsarbeit wollen wir uns vertieft mit internationalistischen Fragestellungen auseinandersetzen, die noch viel zu häufig eine Lücke in der politischen Linken, sowohl theoretisch als auch praktisch, darstellen. Hier sehen wir es als unsere Verantwortung und große Herausforderung zugleich, uns diesem Thema verstärkt zu widmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um internationalistische Praxis zu leben, sollen im kommenden Jahre verschiedene Projekte angegangen werden. So planen wir, wenn möglich, die Teilnahme an Delegationsreisen mit Bündnispartner*innen für den direkten Austausch mit linken Akteur*innen in anderen Regionen der Welt. Auch soll in Vorbereitung auf die Europawahl 2024 im Sommer ein europäisches Land bereist und der Austausch gesucht werden. Die thematischen Schwerpunkte können sich hierbei an Fragen wie der europäischen Sozial-, Schulden- oder Arbeitspolitik und ihren Auswirkungen insbesondere auch auf junge Menschen orientieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus möchten wir die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, den inhaltlichen und strategischen Austausch mit verschiedenen linken Akteur*innen - auch über die Grenzen Europas hinaus, beispielsweise mit dem Sunrise Movement - weiter auszubauen und zu verstetigen, um voneinander zu lernen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren. In Vorbereitung auf die Europawahl führen wir auch das Projekt European Matches weiter, welches ermöglicht, dass sich Ortsgruppen und Landesverbände mit Grünen Jugenden anderer europäischen Ländern vernetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Bündnisse</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es braucht gerade in der aktuellen Situation starke Bündnisse, die in der Lage sind, eine Repolitisierung der Vielen voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass Menschen für ihr gemeinsames Interesse einstehen. Wir wollen weiterhin in vielfältigen Bündnissen aktiv sein und uns solidarisch zeigen in den verschiedensten Kämpfen: ob feministische, queere, gewerkschaftliche, antirassistische oder antifaschistische Kämpfe - auf die GRÜNE JUGEND ist weiterhin Verlass!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die soziale Krise wird ein zentrales Feld der politischen Auseinandersetzung in den kommenden Monaten sein - wir als GRÜNE JUGEND sehen es als unsere Aufgabe, hier als eine treibende Kraft gemeinsam mit vielen Verbündeten, von Sozialverbänden, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Akteur*innen hin zu Studierenden, migrantischen Organisationen und feministischen Gruppen den notwendigen Druck auf die Straße zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Jahren haben die vielen Klimaproteste immer wieder unter Beweis gestellt, wie eine erfolgreiche Massenmobilisierung aussehen kann. An diesen Erfolgen müssen wir dringend anknüpfen, damit endlich eine radikale Klimapolitik auf den Weg gebracht wird, die dem Ausmaß der Klimakatastrophe gerecht wird und dabei die soziale Frage nicht aus dem Blick verliert.Das bedeutet für uns: sich mit den großen Verursacher*innen anlegen und jede Abwälzung auf das Individuum kollektiv zurückweisen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:44:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-2-B: KV-Struktur</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/kv-struktur-44673</link>
                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/kv-struktur-44673</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 3 Gliederung und Aufbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Absatz 1: Ersetzung von “Ortsgruppen” durch “Kreisverbände”.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Absatz 2 wird Satz 2 “Sie besitzen Programm-, Satzungs-, Finanz- und Personalautonomie. Ihre Satzung darf der Satzung des Bundesverbands nicht widersprechen.” gestrichen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Absatz 2a neu fassen: “ Kreisverbände umfassen in der Regel das Gebiet eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt. Sie müssen in jedem Fall vollständig im Gebiet eines einzigen Bundeslandes liegen. Für Gebiete, in denen kein eigener Kreisverband besteht, legt der zuständige Landesverband durch Beschluss der Mitglieder- oder Delegiertenversammlung einen Kreisverband fest, in dem die Mitgliedschaft gemäß § 4 Absatz 3 Satz 2 besteht. Die Mitglieder- oder Delegiertenversammlung des zuständigen Landesverbandes kann mit absoluter Mehrheit gebietliche Neuordnungen beschließen und entscheidet über Gebietsstreitigkeiten. Jeder Gebietsverband der GRÜNEN JUGEND ist einem Gebietsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zugeordnet, jedoch politisch selbstständig. Gebietsverbände der Grünen Jugend können die Grüne Jugend in mehreren Gebietsverbänden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vertreten, wenn dem entsprechenden Gebietsverband kein Gebietsverband der Grünen Jugend auf gleicher Ebene zugeordnet ist. Die Mitglieder- oder Delegiertenversammlung des zuständigen Landesverbandes kann mit absoluter Mehrheit gebietliche Neuordnungen beschließen und entscheidet über Gebietsstreitigkeiten.<br>
”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Absatz 3 neu fassen: “ Landes- und Kreisverbände besitzen Programm-, Satzungs- und Personalautonomie. Die Satzung eines Gebietsverbandes darf der Satzung des Bundesverbandes und übergeordneter Gebietsverbände nicht widersprechen. Sein Programm darf den Grundsätzen der GRÜNEN JUGEND nicht widersprechen. Landesverbände besitzen Finanzautonomie. Die Finanzautonomie von Kreisverbänden wird in den Landessatzungen geregelt.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Absatz 4 neu fassen: “Gebietsverbände sind verpflichtet, dem nächsthöheren Gebietsverband jede Änderung der Zusammensetzung ihres Vorstandes und jede Änderung ihrer Satzung mitzuteilen. Sie sind, sofern sie eine Kasse führen, über ihre Finanzen rechenschaftspflichtig und müssen diesen Rechenschaftsbericht dem nächsthöheren Gebietsverband und dem zugeordneten Gebietsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mitteilen.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Folgenden neuen Absatz 5 einfügen: „Gebietsverbände können in ihren Satzungen ergänzende Bestimmungen für ihre Untergliederungen treffen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einfügen von § 3a “Gründung und Auflösung von Gebietsverbänden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(1) Zur Gründungsversammlung eines neuen Gebietsverbandes wird vom Vorstand des zuständigen höheren Gebietsverbandes eingeladen. Die Vorbereitung erfolgt gemeinsam mit Mitgliedern im jeweiligen Gebiet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(2) Über die Anerkennung eines Gebietsverbandes entscheidet die Mitglieder- bzw. Delegiertenversammlung des zuständigen höheren Gebietsverbandes mit absoluter Mehrheit. Die Anerkennung erfolgt vorläufig durch den Vorstand des zuständigen höheren Gebietsverbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(3) Gebietsverbände der GRÜNEN JUGEND können von der Bundesmitgliederversammlung oder der Mitglieder- oder Delegiertenversammlung des zuständigen höheren Gebietsverbandes mit satzungsändernder Mehrheit ausgeschlossen werden. Im Zuge der Auflösung ist darüber zu entscheiden, welchen anderen Gebietsverbänden die Mitglieder des aufgelösten Gebietsverbands zugeordnet werden. Gegen die Auflösung ist Einspruch vor dem Schiedsgericht des die Auflösung beschließenden Gebietsverbandes möglich, eine Berufung bis zum Bundesschiedsgericht ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(4) Zuständig für die Anerkennung und Auflösung von Landesverbänden ist der Bundesverband; für die Anerkennung und Auflösung aller weiteren Gebietsverbände der jeweilige Landesverband. Für Gliederungsebenen unterhalb der Kreisebene kann die Satzung des zuständigen Landesverbands eine abweichende Regelung treffen.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 4 Absatz 3 Satz 1 wird wie folgt neu gefasst: “Jedes Mitglied der GRÜNEN JUGEND ist zugleich Mitglied im Bundesverband, einem Landesverband und einem Kreisverband.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einfügen von § 23 Absatz 2:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(2) Die Landesverbände sind verpflichtet, bis zum 30. Juni 2023 per Beschluss ihrer Mitglieder- oder Delegiertenversammlung festzulegen, welche Verbände im Gebiet ihres Bundeslandes Kreisverbände im Sinne von § 3 Absatz 1 sind. Jeder zuvor anerkannte Gebietsverband der die Voraussetzungen in §§ 3 und 4 erfüllt kann bis zum 31. Dezember 2024 auch nachträglich die Aufnahme in den Beschluss verlangen. Eine solche Ergänzung ist vorläufig durch den Landesvorstand möglich. Gegen eine Nichtaufnahme kann der nicht aufgenommene Gebietsverband Einspruch beim zuständigen Landesschiedsgericht einlegen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:22:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-1-B: antirassistische Strategien für die GRÜNE JUGEND</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/antirassistische-strategien-fur-die-grune-jugend-22992</link>
                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 01.10.2022)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/antirassistische-strategien-fur-die-grune-jugend-22992</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rassismus ist ein Teil unserer Gesellschaft. Während formale Büger*innenrechte vielerorts längst erkämpft wurden und offener Rassismus in weiten Teilen der Gesellschaft als tabuisiert gilt, sind rassistische Ausbeutung und Unterdrückung genau wie institutionalisierter Rassismus und Alltagsrassismus traurige Normalität. Ob im Umgang mit Geflüchteten an Außengrenzen, der alltäglichen Bedrohung von als asiatisch angesehenen Menschen während der Corona-Pandemie oder der schlechten Bezahlung von Arbeitskräften aus Osteuropa, Rassismus strukturiert unser Zusammenleben und beeinflusst das Leben vieler Menschen.<br>
Weil Rassismus, also die Unterteilung von Menschen aufgrund einer zugeschriebenen Herkunft oder äußerlichen Merkmale, so systemisch ist, macht er auch vor dem politischen Raum nicht halt.<br>
Obwohl migrantisierte Menschen an verschiedenen Stellen im politischen Geschehen immer mehr Repräsentation erfahren und auch historisch immer an politischen Kämpfen beteiligt waren, ist Politik für sie immer noch ein ausschließender Raum. Erfahrungen mit Diskriminierung, das vermittelte Gefühl, nie ganz dazu zu gehören und die häufige Sozialisation in von Armut betroffenen Lebensverhältnissen verhindert, dass migrantisierte Menschen sich poltisch einbringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als GRÜNE JUGEND ist es unser Ziel, ein Verband der Vielen zu sein. Doch das können wir nur sein, wenn wir eine Strategie dafür haben, wie wir migrantisierte Menschen besser ansprechen, einbinden und fördern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei darf es nicht nur darum gehen, migrantisierte Menschen von der GRÜNEN JUGEND zu überzeugen, sondern vor allem darum, das zugänglich zu machen, was die GRÜNE JUGEND ist: Ein Ort der politischen Beteiligung, des Aktivismus, des gemeinsamen Lernens und der politischen Verbündeten. Dieser Prozess braucht Zeit, weil er dort ansetzt, wo Menschen zur Grünen Jugend kommen und beginnen, Verantwortung zu übernehmen. Die Strategie dabei baut auf den großen qualitativen und quantitativen Evaluationen des Verbandes, Analysen und erprobten Maßnahmen des Arbeitsbereichs antirassistische Strategien und dem Bundesvorstand. Wir unterscheiden gezielt zwischen einer antirassistischen Verbandsstrategie und Maßnahmen gegen Antisemitismus. Rassismus und Antisemitismus sind grundlegend anders wirkende Diskriminierungsformen, die sich auch jeweils anders im Leben und politischen Alltag von Menschen ausdrücken. Dennoch sind viele der Maßnahmen, die wir im Zuge der antirassistischen Verbandsstrategie ergreifen werden, auch zur Förderung von Jüdinnen und Juden geeignet, da auch sie häufig von (antislawischem) Rassismus betroffen sind. Davon unabhängig werden wir uns auch zukünftig mit den Wirkweisen von Antisemitismus auf unseren Verband beschäftigen und Maßnahmen zur gezielten Förderung von Jüdinnen und Juden erproben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Ziele</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Ziel ist es, Angebote zu schaffen und Maßnahmen zu etablieren, die es migrantisierten Menschen überall im Verband ermöglichen, in der GRÜNEN JUGEND ihren Ort des politischen Engagements zu finden. Dabei wählen wir einen Ansatz, der bereits dort beginnt, wo migrantisierte Menschen aktiv werden und Verantwortung übernehmen wollen. Auf dem Weg zu einem offenen Verband der Vielen gibt es keine Abkürzungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>I Verantwortung tragen, konsequent und solidarisch</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schon jetzt findet Bildungsarbeit über Rassismus im Verband statt und es gibt vereinzelte Vernetzungsangebote für migrantisierte Menschen. In vielen Fällen wird diese wichtige Arbeit allerdings von migrantisierten Mitgliedern eigenständig gestemmt. Obwohl sie eigentlich andere Interessen haben, fühlen sich viele migrantisierte Menschen indirekt verantwortlich (gemacht) für Aufgaben rund um die Bildung über Rassismus und Förderung von migrantisierten Mitgliedern. Mit einem gut gemeinten Verweis auf fehlende eigene Betroffenheit entziehen sich viele Menschen der Verantwortung, sich diesem Themenbereich in ihrer politischen Arbeit ernsthaft zu widmen. Unser Ziel ist es, dass diese wichtige Aufgabe von Vorständen übernommen wird und Teil der strategischen Verbandsentwicklung ist. Die Verantwortung dafür kann nicht bei einzelnen Betroffenen liegen, sondern muss als Querschnittsaufgabe des gesamten Vorstands begriffen werden. Ihre Aufgabe ist auch die regelmäßige Evaluation der bisher ergriffenen Maßnahmen. Dabei ist das Ziel, dass Vorstände einen Überblick über die antirassistische Arbeit haben und die gemeinsamen Ziele mit realistischen Projekten verfolgen.<br>
Eine solidarische Verteilung der Verantwortung bedeutet auch, dass sich alle Aktivist*innen in der GRÜNEN JUGEND für die antirassistische Verbandsöffnung einsetzen. Deswegen wollen wir Wissensaustausch und -weitergabe zwischen allen Ebenen herstellen und verstetigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>II Offene Verbandskultur pflegen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jede Organisation neigt dazu, soziale Codes zu entwickeln, die Menschen davon abhalten, aktiv zu werden und dazu führen, dass schneller ein Gefühl des “Nicht dazugehörens&quot; entsteht. Eine offene Verbandskultur hingegen sorgt dafür, dass sich alle Menschen wohlfühlen, unabhängig von ihrer politischen Vorerfahrung und Sozialisation. In Ortsgruppen kommen Menschen das erste Mal mit der GRÜNEN JUGEND in Verbindung und finden ihr politisches Zuhause. Sie wollen wir darin fördern, offene soziale Räume im Verband zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Teilweise sind Menschen verunsichert, welche Sprache und welche Verhaltensweisen in der GRÜNEN JUGEND “in Ordnung” sind. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass neue Leute vieles, was für viele Aktive bereits selbstverständlich ist, wie die Benutzung von genderinklusiver Sprache oder bestimmte Abkürzungen zu verwenden, gar nicht wissen können. Viele Interessierte zum Mitmachen begeistern, können wir aber nur, wenn wir ein Klima schaffen, in dem sich auch diese willkommen fühlen. Diese Verunsicherung bauen wir ab, indem wir beispielsweise diskriminierende Sprache nicht ignorieren, aber indem wir Interessierte und Leute, die neu dazukommen, gezielt unterstützen, anstatt sie wegen ihrer vermeintlich „falschen Sprache“ auszuschließen.<br>
Nicht nur Vorstände, sondern alle Aktivist*innen in der GRÜNEN JUGEND tragen die Verantwortung ein Bewusstsein für eine offene Verbandskultur zu entwickeln und diese zu pflegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>III Förderung und Bildungsarbeit unterscheiden</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Grüne Jugend ist ein antirassistischer Verband. Das impliziert, dass es auch unsere Aufgabe ist, migrantisierte Mitglieder aktiv anzusprechen und für Verantwortungsübernahme im Verband vorzubereiten, um politische Räume weiter zu öffnen. Hierbei ist eine Förderung migrantisierter Mitglieder das wichtigste Element. Oft werden allerdings Förderangebote und Ansprache gleichgesetzt mit der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Rassismus. Das führt zum einen dazu, dass migrantisierte Menschen ungewollt zu Rassismusexpert*innen gemacht werden und andererseits dazu, dass nicht-migrantisierte Menschen häufig wenig über Rassismus wissen. Unsere Evaluation hat gezeigt, dass migrantisierte Mitglieder mit einer Vielzahl an Themen in die Grüne Jugend kommen und sich auch gerne mit diesen beschäftigen wollen. Gleichzeitig suchen sie oft nach Vernetzung und Anschluss, ohne sich mit (Anti)rassismus beschäftigen zu müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Ziel ist es daher, stärker zwischen antirassistischer Bildungsarbeit und Maßnahmen zur Förderung migrantisierter Mitglieder sowie Ansprache zu unterscheiden. Der Zugang zu einer antirassistischen Gesellschaftsanalyse und Bildungsinhalten muss all unseren Aktivist*innen zur Verfügung stehen, denn sie geht uns alle an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>IV Fördermaßnahmen ausbauen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für viele migrantisierte Menschen ist Politik ein Raum, zu dem die Tür für sie verschlossen ist. Neben der offenen Verbandskultur ist dementsprechend auch die Förderung von migrantisierten Menschen entscheidet. Diese Förderung sollte sich nicht um die inhaltliche Bearbeitung des Themenfeldes Rassismus drehen, sondern auf Verantwortungspositionen vorbereiten, Wertschätzung vermitteln und gezielt empowern. Förderung findet dabei für uns nicht nur im Rahmen von spezifischen Angeboten statt, sondern als Querschnittsaufgabe durch den gesamten Verband. Die Verantwortung dafür liegt nicht nur bei migrantisierten Menschen, sondern bei den Vorständen der jeweiligen Ebene. So verhindern wir, dass sich Betroffene als “Token”, also als Repräsentant*in und Fürsprecher*in einer vermeintlich homogenen Gruppe fühlen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>V Themensetzung in den Blick nehmen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben der Ansprache innerhalb des Verbands, die dazu dient, Mitglieder in Strukturen einzubinden, ist ebenso die Außenwirkung der Grünen Jugend entscheidend dafür, ob Menschen zu uns kommen möchten. Wir sprechen Menschen an, indem wir ihre Lebensrealität verstehen und uns mit den Themen beschäftigen, die auch sie beschäftigen und politisieren. Das sind häufig Themen aus dem Bereich Arbeit und Soziales. Unser Ziel ist es, mit unserer Themensetzung migrantisierte Menschen besonders gut zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>VI Banden bilden!</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen die Vernetzung von migrantisierten Mitgliedern auf allen Verbandsebenen ausweiten, verstetigen und qualitativ verbessern, um diese zu einem Raum der Bestärkung und Unterstützung zu machen. Migrantisierte Mitglieder können so voneinander lernen, sich gegenseitig stärken und in Zukunft Vorbilder für jüngere, migrantisierte Mitglieder sein, die sich in der Grünen Jugend einbringen möchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gilt, Mitglieder dort abzuholen, wo sie ihren ersten Berührungspunkt in der GRÜNEN JUGEND haben. Das ist zumeist vor Ort und im Landesverband. Dementsprechend ist es die Aufgabe von gewählten Verantwortungsträger*innen, wie zum Beispiel Vorständen, migrantisierte Mitglieder aktiv anzusprechen und einzubeziehen und sie nach Möglichkeit auf die bestehenden Vernetzungsangebote aufmerksam zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Konkrete Maßnahmen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Ebenenübergreifender Austausch etablieren und verstetigen, um voneinander zu lernen und die Verbandsstrategie effektiv umzusetzen. Dies beinhaltet Methodenschulungen und Leitfäden für Verantwortungsträger*innen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Verschiedene Fördermaßnahmen für Zielgruppen erproben und evaluieren, wer von welchem Angebot wie gut erreicht wird. Fördermaßnahmen sind hierbei nicht zwingend nur an migrantisierte Mitglieder gerichtet. Vielmehr sollen migrantisierte Mitglieder stärker in bestehenden Programme einbezogen werden. Förderung geschieht am besten von unten - also an den ersten Anknüpfungspunkten und Einbringungsorten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Bei Veranstaltungen und Bildungsangeboten wird darauf geachtet, gerade für Themen, die nichts mit Rassismus zu tun haben, migrantisierte Referent*innen zu finden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Evaluation, wie wir durch unsere Öffentlichkeitsarbeit migrantisierte Menschen ansprechen und Erprobung verschiedener Maßnahmen zur verbesserten Ansprache. Dabei werden wir insbesondere vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Evaluation unsere Themensetzung in den Blick nehmen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Inhaltliche Weiterentwicklung eines niedrigschwelligen Bildungskonzepts über Rassismus, das sich explizit auch an nicht migrantisierte Menschen richtet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Erprobung von Vernetzungstreffen in Regionen, in denen bisher noch nicht viele migrantisierte Menschen aktiv sind und Ausbau persönlicher regionaler Treffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Realistische Zielsetzung und Evaluation durch Vorstände. Diese dienen dazu, Arbeit und Erfolge nachvollziehen zu können und Handlungen durch Zielsetzung zu priorisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Gezielte Ansprache und Förderung sicherstellen durch inhaltliche Themensetzung bei Bildungsveranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Nutzung der Ergebnisse der Evaluation zur Erarbeitung eines Konzepts zur Ansprache und Förderung von migrantisierten Menschen auf Ortsebene</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:17:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R-1-B: Rechenschaftsbericht des Bundesvorstands 2021/2022</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/rechenschaftsbericht-des-bundesvorstands-2021-2022-47288</link>
                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 01.10.2022)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/rechenschaftsbericht-des-bundesvorstands-2021-2022-47288</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2022 war für uns als GRÜNE JUGEND ein Jahr der Weiterentwicklung und des Wachstums, aber auch der ungekannten Herausforderungen. Als Jugendorganisation einer Regierungspartei beschäftigten wir uns intensiv mit unserer neuen Rolle. Als Verband mit vielen tausend neuen Mitgliedern intensivierten wir unsere Bildungsarbeit. Als Teil der Zivilgesellschaft waren wir schockiert angesichts des Angriffskrieges auf die Ukraine und haben uns dann schnell auf eine gänzlich neue Situation eingestellt.<br>
Dabei war es umso wichtiger, schnell zu reagieren und auf Grundlage unserer politischen Analyse handlungsfähig zu bleiben. Diese Handlungsfähigkeit war, von der Ortsgruppe bis zum Bundesvorstand, immer wieder gefordert und konnte erfolgreich ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Bildungsarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Frühjahrskongress 2022 fand unter dem Motto “Unter’m Asphalt, das Paradies” 2022 erneut digital statt. In verschiedenen Workshops, Vorträgen und Debatten haben wir uns intensiv mit dem Leben vor Ort beschäftigt und unser Verständnis davon geschärft, was die Probleme vor Ort mit großen politischen Entscheidungen zu tun haben. Dabei legte der Grundlagenworkshop der Trainer*innen des Train-the-Trainers-Programms das Fundament und ging der Frage nach ungerechten Eigentumsverhältnissen und der Entstehung des Privateigentums auf den Grund. Im Anschluss wurden verschiedene Aspekte des guten Lebens vor Ort in vielfältigen Workshops beleuchtet. Der Frühjahrskongress richtete sich sowohl an neu dazugekommene Mitglieder als auch an erfahrene Workshop-Besucher*innen. Im Rahmen des Workshopangebots haben wir deswegen eine Differenzierung zwischen einsteiger*innenfreundlichen Workshops und Fortgeschrittenenworkshops erprobt. Dieses Konzept sollte im nächsten Jahr weiter ausgearbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>“Reform und Revolution?” Unter diesem Motto fand die Sommerakademie 2022 in NRW statt. Mit mehr als hundert Teilnehmer*innen war sie eine der größten Sommerakademien der GRÜNEN JUGEND. Neben den verschiedensten Bildungsformaten, die sich um die historische Auseinandersetzung mit Reformen und Revolutionen drehten und aktuelle revolutionäre Kämpfe in den Blick nahmen, lag der Fokus auch auf der tiefergehenden Debatte der Inhalte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Neuheit 2022 waren die drei Bildungscamps, die in Hamburg (Nord), NRW (West) und Mecklenburg-Vorpommern (Ost) stattfanden, letzteres dabei in Zusammenarbeit mit den Organisator*innen des Mitte-Ost-Kongresses. Die drei Bildungscamps wurden in enger Zusammenarbeit mit den gastgebenden Landesverbänden vorbereitet und gemeinsam finanziert. Durch sie konnten wir vielen eher neuen Mitgliedern einen grundlegenden Zugang zu den wichtigen Themen Klimakrise, Patriarchat und soziale Ungerechtigkeit vermitteln und eine linke Gesellschaftsanalyse miteinander entwickeln und diskutieren. Die drei Bildungscamps erreichten zusammen mehr als 200 Personen und trugen einen wertvollen Teil zu Austausch und Vernetzung im Verband bei. Aus dem Pilotprojekt Bildungscamps werden wir zukünftig viel für unsere Bildungsarbeit lernen können. Dabei ist gerade die Differenzierung zwischen grundlegender und fortgeschrittener Bildungsarbeit ein Projekt, dem wir uns verstärkt widmen werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben den großen Bildungsveranstaltungen gab es 2022 auch wieder einige abendliche Zooms in der “...und jetzt?”-Reihe. Diese Reihe widmet sich jeweils einem aktuellen Thema, das mit einem Gast eingeordnet wird. Dieses Jahr war das vor allem der Angriffskrieg auf die Ukraine, dem wir uns aus verschiedenen Perspektiven widmeten, wie die geopolitischen Auswirkungen und die Situation der Geflüchteten aus der Ukraine. An den Veranstaltungen der “... und jetzt?”-Reihe nehmen stetig sehr viele Mitglieder teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein großer Baustein der Bildungsarbeit 2022 war die Unterstützung der Bildungsarbeit auf Landesebene. Trainer*innen des Train-the-Trainers-Programms und Mitglieder des Bundesvorstands waren auf fast jeder Landesmitgliederversammlung und haben insbesondere Treffen zwischen Landesvorständen und Ortsgruppenvorständen tatkräftig unterstützt. In diesem Baustein sehen wir auch für kommende Jahre großes Potential.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch unser Mitgliedermagazin über:morgen hat sich in diesem Jahr stark weiterentwickelt und zur verbandsinternen Bildungsarbeit beigetragen.<br>
Das neue Design hat dazu viel beigetragen, genauso wie einige neue Rubriken, die auch in Zukunft fortgeführt werden sollen. Die erste Ausgabe, die zum Frühjahrskongress erschienen ist, hat sich in vielen verschiedenen Beiträgen dem guten Leben vor Ort gewidmet.<br>
Die zweite Ausgabe, die zum Bundeskongress erscheinen wird, beschäftigt sich ausgiebig mit dem Thema Rassismus und ermöglicht so dem Verband sich tiefgehender mit dem Thema zu beschäftigen. Ein Workshopkonzept, das auf einem Grundlagenartikel dieser Ausgabe aufbaut, wird zum ersten Mal in der über:morgen enthalten sein. Somit können sich Ortsgruppen anhand des Konzepts in eigenen Aktiventreffen mit Grundlagen zu Rassismus beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Verbandsarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Bund-Länder-Zusammenarbeit</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach zwei Jahren des ausschließlich digitalen Austauschs konnten wir uns 2022 endlich wieder über ein ganzes Wochenende in Präsenztreffen. Der Fokus lag auf der Debatte der aktuellen politischen Lage und der Strategiefindung in den Bereichen Bildungsarbeit, Nachwuchsförderung und Ortsgruppenarbeit. In dieser Runde wurde außerdem ausgiebig über anstehende Verbandsentwicklungsprozesse wie die Kreisverbands-Reform diskutiert und zu konkreten Projekten, wie beispielsweise Landtagswahlkampagnen, Skillsharing betrieben. Neben dem Treffen in Präsenz gab es eine Vielzahl an digitalen Austauschräumen über den Stand der Verbandsentwicklung und Projekte für die kommenden Jahre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Ortsgruppen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu Beginn des Jahres 2022 bekamen mehr als hundert Ortsgruppen (digitalen) Besuch vom Bundesvorstand, um über konkrete Projekte vor Ort zu diskutieren und die Grundlagen von Organizingansätzen miteinander zu erarbeiten. Sechs Ortsgruppen wurden daraufhin Teil des bundesweiten Organizing-Pilotprojekts, das sich, angeleitet und begleitet vom Arbeitsbereich Organizing, dem ÖPNV in der jeweiligen Stadt widmet. Der Arbeitsbereich entwickelt in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Ortsgruppen die, auf die Situation vor Ort angepassten, Projekte (wie bspw. die Senkung der Ticketpreise oder die bessere Erreichbarkeit von städtischen Außenbezirken mit Bus und Bahn), begleitet die Ortsgruppen in der Umsetzung und bietet ihnen Wissen und Unterstützung in Form von digitalen Weiterbildungstreffen und einem großen Seminarwochenende an.<br>
Im Laufe des Jahres gab es immer wieder Aktionen, die Ortsgruppen zu einem bestimmten Thema auf die Straße gebracht haben und stark dialogisch ausgerichtet waren. Dazu zählt insbesondere die Mitmachaktion zu dem 100-Milliarden-Paket für die Bundeswehr und der antirassistische Aktionstag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Frauen, inter und trans Förderung</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Aspekt, auf den wir in den letzten beiden Jahren einen besonderen Fokus gelegt haben, sind Vernetzungsmöglichkeiten. Inter und trans Personen in der GRÜNEN JUGEND sollten so die Möglichkeit haben, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Analysen zu generieren. Aus diesem Grund fanden zu den großen GRÜNEN JUGEND Veranstaltungen immer auch Vernetzungstreffen für Menschen, die inter, trans und nicht-binär sind, statt. Zusätzlich gab es für diese Gruppe ein Vernetzungs- und Weiterbildungstreffen im September 2022.<br>
Auch mit den Frauen-, inter-. trans- und genderpolitischen Sprecher*innen gab es regelmäßige Austauschrunden, in denen wir uns über die Lage in den einzelnen Ländern ausgetauscht haben, unsere Erfahrungen geteilt haben und gemeinsam über Frauen- und queerpolitische Themen diskutiert haben. Dabei war ein Schwerpunkt die Verknüpfung zu anderen Diskriminierungsformen wie Rassismus und der Umgang mit sexistischen Strukturen.<br><br>
Ein Highlight des Jahres war das Treffen vor dem Frühjahrskongress für Frauen, inter und trans Personen. Hier haben sich eine Vielzahl an Frauen, inter und trans Personen ausgetauscht, gegenseitig empowert und voneinander gelernt. In diesen Empowerment-Räumen sehen wir auch für unsere zukünftige Arbeit großes Potential.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>antirassistische Strategien</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Bereich der antirassistischen Verbandsstrategien ist 2022 viel passiert. Im Anschluss an die erste Verbandsevaluation 2020 haben wir 2022 quantitativ durch eine große Umfrage im gesamten Verband und qualitativ durch Interviews mit Verantwortungsträger*innen und allen Landesvorständen unser Wissen über antirassistische Aspekte der Verbandsarbeit stark erweitert. Die Ergebnisse der Evaluation wurden im Sommer auf dem Länderrat durch den Arbeitsbereich antirassistische Strategien vorgestellt und diskutiert.<br>
Bei verschiedenen Vernetzungstreffen vor großen Veranstaltungen haben migrantisierte Mitglieder Kontakte untereinander geknüpft und sich abseits der gemachten Diskriminierungserfahrung ausgetauscht und gegenseitig empowert. Diese Vernetzungstreffen erfahren stetig große Beliebtheit.<br><br>
Der Arbeitsbereich antirassistische Strategien besuchte gemeinsam mit dem Bundesvorstand im Frühjahr mehrere Landesvorstände, um die Wissensvermittlung über antirassistische Verbandsarbeit zwischen den Ebenen zu verstärken und Analysen sowie best-practices weiterzugeben.<br><br>
Höhepunkt im Jahr bildete das Förderwochenende im Spätsommer, bei dem an vier Tagen migrantisierte Verantwortungsträger*innen zusammenkamen und miteinander bei verschiedenen Workshops ihr inhaltliches und methodisches Wissen vertiefen konnten. Dabei stand, neben der Wissensvermittlung über linke Theorie, der soziale Aspekt und das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Durch ein Bezugsgruppenkonzept konnte das erfolgreich umgesetzt werden.<br>
Aufbauend auf der Evaluation und den gemachten Erfahrungen mit Förder- und Empowermentmaßnahmen sowie dem Austausch mit den Landesverbänden wurde durch Arbeitsbereich und Bundesvorstand eine Strategie für die gesamte GRÜNE JUGEND entwickelt, die auf dem 56. Bundeskongress zur Abstimmung steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Förderung strukturschwache Gebiete</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um ein großer schlagkräftiger Verband zu werden, ist es uns ein besonderes Anliegen, Landesverbände mit schwierigen Voraussetzungen besonders zu fördern. Ein Fokus der Arbeit hat dabei auf der Förderung der Ostverbände, des Saarlandes, Rheinland-Pfalz und Bremen gelegen. Dafür wurde das Zukunftsträger*innenprogramm ins Leben gerufen. An drei Seminarwochenenden mit 15 Teilnehmer*innen aus diesen Landesverbänden wurden sowohl theoretische Grundlagen für erfolgreiche Grüne-Jugend-Arbeit, als auch praktische politische Skills für die Arbeit vor Ort angeboten. Das Programm hat das Ziel, Menschen auszubilden, die auch längerfristig in ihren Bundesländern aktiv sein wollen und vermehrt Verantwortung übernehmen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusätzlich dazu gibt es mit den Ost-Landesverbänden institutionalisierte Austauschrunden, um sich über Fragen und Problemstellungen zu beraten, die gerade für strukturschwächere Landesverbände relevant sind.<br>
Als Bundesvorstand haben wir darüber hinaus besonderen Wert gelegt auf die individuelle Unterstützung von Landesvorständen, die vor besonderen Herausforderungen stehen und beispielsweise verstärkt Landesvorstandsklausuren begleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Förderung junger Menschen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2022 fand erstmals eine Vernetzungsrunde für besonders junge Mitglieder (U18) und Schüler*innen statt. Auf Grundlage des Austauschs und Erfahrungen an verschiedenen Orten innerhalb der Grünen Jugend wurde ein Konzept zur Einbindung junger Menschen entwickelt. Einen besonderen Stellenwert haben dabei die Organisation von Veranstaltungen und der Abbau sozialer Codes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Finanzen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Finanzen haben 2022 durch eine überraschend hohe Summe aus öffentlichen Geldern sowie einen größeren Zuschuss von Bündnis90/Die Grünen deutlich zugenommen. Das Geld floss vor Allem in den Ausbau des Zukunftsträger*innenprogramms zur Ausbildung von Verantwortungsträger*innen in strukturschwächeren Regionen, in das Förderwochenende für migrantisierte Menschen, das neue professionelle Design der über:morgen und die Professionalisierung unserer Pressearbeit durch hauptamtliche Strukturen. Unsere größte Ausgabe wird, neben Personalkosten, aber auch in diesem Jahr der Bundeskongress sein, der immer größere Summen in Anspruch nimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Öffentlichkeitsarbeit und Social-Media</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Jahr haben wir erstmalig die Teams für Social-Media und Grafik und Gestaltung zu einem Team zusammengefasst und damit ein achtköpfiges Team aus Expert*innen der knackigen Botschaften und schönen Gestaltung zur weiteren Professionalisierung unserer Social-Media-Arbeit sowie der kreativen Erprobung neuer Konzepte gebildet. Ein Schwerpunkt dabei lag auf dem Bespielen unseres TikTok-Kanals, der vor allem sehr junge Menschen erreicht, die noch nicht Teil der GRÜNEN JUGEND sind und sich gerade erst politisieren. Wir haben Aktionstage begleitet wie beispielsweise den antirassistischen Aktionstag und den feministischen Kampftag sowie Konzepte vorbereitet für verbandsweite Aktionen rund um das Sondervermögen für die Bundeswehr, die #spürbarmehr-Kampagne während der Koalitionsverhandlungen und den 01. Mai. Ein Fokus dabei lag immer darauf, den gesamten Verband in Kampagnen miteinzubeziehen, kreative Aktionsformen zu ermöglichen und in dialogischen Aktionen mit der Ortsbevölkerung in Kontakt zu kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Pressearbeit hat durch unsere neue Rolle als Regierungsjugendorganisation einen großen Schub erlebt. Wir sind regelmäßig in großen Zeitungen und Radiosendern präsent und beeinflussen mit unseren Positionen die öffentliche Meinung. Seit Anfang des Jahres 2022 unterstützt uns dabei eine hauptamtliche Pressereferentin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Internationales</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Team für Internationales hat sich unter der Leitung des Internationalen Sekretärs verstärkt bilateralen Austauschprojekten gewidmet. So konnte 2022 endlich ein Präsenztreffen im Rahmen des European-Match-Programms zwischen der Grünen Jugend Berlin und der polnischen Grünen Jugend Ostra Zielen stattfinden. Außerdem wurde ein Austausch mit dem us-amerikanischen Sunrise Movement initiiert, um von ihrem Organizing-Ansatz und ihreren Strukturen zu lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam mit dem Europaabgeordneten Michael Bloss wurde eine Fahrt in’s Europaparlament geplant, die den Themenschwerpunkt Erneuerbare Energien und Energieunabhängigkeit hat. Zum Frühjahrskongress gab es wie auch in den letzten Jahren eine internationale Kaffeerunde, in der vor allem die Themen Entwicklungszusammenarbeit und Unterstützung für die Ukraine im Fokus standen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Highlight in diesem internationalen Jahr war die FYEG General Assembly &amp; Spring Conference, die in Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend Baden-Württemberg und der Grünen Jugend Karlsruhe in Deutschland gehostet wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Bündnisarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2022 war unsere Bündnisarbeit stark geprägt vom Krieg in der Ukraine und der aufkommenden sozialen Krise. Dabei haben uns sowohl langjährige Verbündete begleitet wie beispielsweise die Gewerkschaftsjugenden und Fridays for Future, wir waren aber auch Teil von neu gegründeten Initiativen und Bündnissen wie der genugistgenug-Kampagne und den Bündnissen zum 9€-Ticket. Ziel unserer Bündnisarbeit war es dabei immer, verschiedene Akteur*innen zu vereinen und gemeinsam an Schlagkraft zu gewinnen. Das Mittel unserer Bündnisarbeit war dabei teilweise die Online-Aktion (wie beispielsweise zusammen mit einem Sozialbündnis rund um den Paritätischen zum Thema 2. Entlastungspaket), vor allem aber dialogische Formate und Aktionstage (wie beispielsweise die vielfältigen Aktionen zum 9€-Ticket). Neben den großen Bündnissen und Kampagnen waren wir aber auch mit kleineren Aktionsbündnissen in engem Austausch, beispielsweise mit Schüler*innenbündnissen, die sich gegen den Krieg in der Ukraine positionierten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Konstante stellt unsere Verbindung zu den Jusos, der Linksjugend und der DGB-Jugend dar, mit denen wir, wie in den vergangenen Jahren, eine Video- und Fotoaktion zum feministischen Kampftag am 08. März auf die Beine stellten, dieses Jahr unter dem Motto “Who Cares? We (still) do!”, um die Streikenden im Sozial- und Erziehungsbereich sowie in der Pflege zu unterstützen und unsere gemeinsamen Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung und höheren Löhnen zum Ausdruck zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam mit der Grünen Jugend Hamburg und der Grünen Jugend Schleswig-Holstein haben wir 2022 am Klimagerechtigkeits-Aktionscamp teilgenommen und uns gegen klimaschädliche Hochrisikotechnologie als Scheinlösung für Energieknappheit positioniert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neu für uns war in diesem Jahr der Austausch mit der Nord-Ost-Syrien-Vertretung, mit der wir gemeinsam laut waren gegen den Angriff des türkischen Militärs auf die kurdischen Gebiete. Gerade der Länderrat als Ort, an dem Menschen aus dem gesamten Verband zusammenkommen, konnte als Ort des Austauschs mit Bündnispartner*innen, weiter gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Parteiarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eines unserer Tätigkeitsfelder war auch dieses Jahr die Parteiarbeit. Die Bundessprecher*innen nahmen weiter an Parteivorstands- und Fraktionssitzungen teil. Nach der Bundestagswahl 2021 sind 27 GRÜNE-JUGEND-Abgeordnete in den Bundestag eingezogen, mit denen wir weiterhin eng zusammenarbeiten. Zu Beginn des Verbandjahres haben wir uns zum Koalitionsvertrag positioniert und unsere Kritik in der Öffentlichkeit, aber auch in der Partei laut gemacht. Auch zum Sondervermögen für die Bundeswehr wurden wir aktiv: Mit einem Änderungsantrag auf dem Grünen Länderrat machten wir deutlich, dass die Debatte um die 100 Milliarden in der Partei noch nicht abgeschlossen war und positionierten uns dadurch auch nochmal deutlicher gegen Aufrüstung und für echte Sicherheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie auch in den letzten Jahren setzten wir viel Wert auf Vernetzung mit Verantwortungsträger*innen in der grünen Partei, die ihre Wurzeln in der GRÜNEN JUGEND haben. Ein Ort dafür war dieses Jahr die Zukunftswerkstatt Parteiarbeit, in der wir inhaltlich-strategisch über die politische Situation in Deutschland debattierten. In den Landesverbänden wurde die Vernetzung von kommunalpolitisch Aktiven weiter vorangetrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Bundesgeschäftsstelle</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesgeschäftsstelle hat sich 2022 stetig entwickelt. Mittlerweile arbeiten sieben hauptamtlich Beschäftigte und zwei FSJler*innen für die GRÜNE JUGEND. In diesem Jahr konnte die BGS endlich ihre neuen Räumlichkeiten beziehen und kann jetzt gut ausgestattet die Veranstaltungsorganisation sowie Finanz- und Mitgliederverwaltung übernehmen und in der Pressearbeit unterstützen. Ein Schwerpunkt 2022 war, neben der Organisation der zahlreichen Präsenzveranstaltungen, vor allem der Bereich Datenschutz und Digitalisierung, in dem wir stark auf den Austausch und die Unterstützung der Landesgeschäftsstellen gesetzt haben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:16:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>T-2-B: Verfahrensvorschlag 56. Bundeskongress</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/verfahrensvorschlag-56-bundeskongress-49180</link>
                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 01.10.2022)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/verfahrensvorschlag-56-bundeskongress-49180</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die 56. Bundesmitgliederversammlung gibt sich die folgenden Abstimmungsverfahren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li><p>Wahlen und geheime Abstimmungen können mit elektronischen Abstimmungsgeräten durchgeführt werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li><p>Erfolgt dies bei einer Wahl oder einer geheimen Abstimmung über eine Satzungsänderung, wird anschließend eine schriftliche Schlussabstimmung durchgeführt. In diesem Fall ist die Schlussabstimmung die einzige verbindliche Abstimmung. Sie erfolgt für alle auf diese Weise zu bestätigenden Beschlüsse und Wahlen auf einem gemeinsamen Stimmzettel. Auf diesem Stimmzettel können entweder</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>alle Beschlüsse und Wahlen bestätigt werden (Ja), nicht bestätigt werden (Nein), oder das abstimmende Mitglied kann sich zu allen Fragen enthalten (Enthaltung); in diesem Fall sind alle weiteren Markierungen auf dem Stimmzettel ungültig, oder</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>zu jedem Antrag mit Ja, Nein oder Enthaltung gestimmt werden und zu jeder Kandidat*in mit Ja, Nein oder Enthaltung abgestimmt werden oder die Kandidat*in gestrichen und durch eine andere Kandidat*in ersetzt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li><p>Abstimmungen, bei denen in der offenen Abstimmung kein eindeutiges Ergebnis festgestellt werden kann, können per elektronischer Abstimmung durchgeführt werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="4"><li><p>Bei Abstimmungen mit elektronischen Abstimmungsgeräten ist zu<br>
gewährleisten, dass die Stimmabgabe geheim und anonym erfolgt und alle<br>
Stimmen im Saal erfasst werden. Es ist sicherzustellen, dass das<br>
Abstimmungsverhalten stichprobenartig im Anschluss an den jeweiligen<br>
Wahlgang anhand des Identifikationsmediums überprüft werden kann. Es ist<br>
sicherzustellen, dass jede*r Stimmberechtigte bei der Auswahl des<br>
Identifikationsmediums freie Hand hat, und dieses auch während der Sitzung<br>
austauschen kann. Vor der ersten solchen Abstimmung ist eine<br>
Testabstimmung durchzuführen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="5"><li><p>Abweichend hiervon werden die Wahlen, die im Präferenzwahlverfahren durchgeführt werden, ausschließlich mit vorgedruckten Stimmzetteln durchgeführt. Die Auszählung und Bekanntgabe des Ergebnisses kann nach Ende der Mitgliederversammlung erfolgen. Zuständig für die Durchführung sind Versammlungsleitung und Zählkommission gemeinsam mit der Geschäftsstelle.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:14:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>T-1-B: Tagesordnung</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/tagesordnung-63876</link>
                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 01.10.2022)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/tagesordnung-63876</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Bundesvorstand schlagen wir folgende Tagesordnung vor:<br><br>
TOP 1 Formalia<br>
TOP 2 Präferenzwahl<br>
TOP 3 Solidarität statt Krisen!<br>
TOP 4 Rechenschaftsbericht des Bundesvorstands<br>
TOP 5 Wahl des Bundesvorstands<br>
TOP 6 antirassistische Strategien<br>
TOP 7 Satzungsänderungen<br>
TOP 8 Arbeitsprogramm<br>
TOP 9 Finanzen</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:12:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K-3-B: Solidarität statt Krisen!</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/solidaritat-statt-krisen-30351</link>
                        <author>56. Bundesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 01.10.2022)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/solidaritat-statt-krisen-30351</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Solidarität statt Krisen!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Welt verändert sich immer rasanter. Mit dem Krieg in der Ukraine verstärken sich gesellschaftliche Krisen, die durch die Corona-Pandemie sowieso befeuert wurden. Immer mehr Menschen leben in Armut, sind auf den Zweit- oder Drittjob angewiesen, gehen zu Tafeln und richten sich darauf ein, sich im Winter das Heizen nicht mehr leisten zu können. Gleichzeitig erleben wir, wie ein falscher Widerspruch zwischen Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit hergestellt und so das Ende des Monats gegen das Ende des Jahrzehnts ausgespielt wird. Ein Jahr nach der Bundestagswahl schauen wir auf eine Regierung, die auf diese dramatische Lage keine ausreichende Antwort findet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für uns bleibt klar: Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine. Wir setzen uns für humanitäre Hilfen während und nach dem Krieg, der Unterstützung der russischen Oppositionellen, die Aufnahme von Geflüchteten, militärische Unterstützung und das Ende der Finanzierung des russischen Angriffskrieges durch die Hintertür ein. Dieser Krieg verursacht schreckliches Leid und muss ein schnellstmögliches Ende finden, ein Diktatfrieden auf dem Rücken der Ukrainer*innen ist aber keine Option. Russland ist als Aggressor der alleinige Auslöser für den Krieg und die einzige Kriegspartei, die diesen Krieg beenden kann. Die Ukraine darf nicht bevormundet werden, wie der Krieg zu beenden ist und wann er für sie beendet ist. Verhandlungen sollten also nur im Sinne der Ukrainer*innen stattfinden. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen. Dabei sind Forderungen nach der Öffnung von Nordstream 2 oder der Laufzeitverlängerung der verbleibenden Atomkraftwerke Nebelkerzen. Wir brauchen günstige, erneuerbare Energie für alle, statt Hochrisikotechnologie und Abhängigkeit von autoritären Staaten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><br>
Die Krise ist jetzt!</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Studierende, Familien mit vielen Kindern, Rentner*innen, Grundsicherungsbezieher*innen und Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen haben immer weniger zum Leben bei immer höheren Kosten zur Lebenserhaltung. 40 Prozent der Erwachsenen haben kein Erspartes mehr, mit dem sie in der aktuellen Situation über die Runden kommen könnten. Und auch die zum 01. Oktober geltende Anpassung des Mindestlohns ist durch die Inflation fast vollständig verpufft - dabei war dies eines der zentralen Vorhaben der Ampel, um für mehr Lohngerechtigkeit zu sorgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig befinden wir uns in einer Situation realer Gasknappheit. Für die Gesellschaft hätte es dramatische Folgen, wenn unsere Energieversorgung zusammenbrechen würde. Dadurch, dass unsere Energieversorgung privat und nicht öffentlich organisiert ist, ergibt sich daraus die Notwendigkeit, versorgungsrelevante Unternehmen zu retten.<br>
Es ist aber aus unserer Sicht der falsche Weg, dafür eine komplizierte Gasumlage auf den Weg zu bringen, anstatt die betroffenen Unternehmen über den Haushalt zu unterstützen und dafür ein Mitspracherecht der öffentlichen Hand einzufordern. Dass die Gasumlage kommt, liegt daran, dass die Ampel weiter daran festhält, die Schuldenbremse einzuhalten.<br>
Die Verluste von Unternehmen muss die Gesellschaft zahlen, aber die Gewinne werden weiter privatisiert. Zu einem Zeitpunkt, in dem für viele unklar ist, wie sie ihre Rechnungen in den nächsten Monaten bezahlen sollen, ist das nicht zu erklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Echte soziale Sicherheit? - Fehlanzeige!</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regierung hat ein 3. Entlastungspaket geschnürt, mit dem Lücken des alten Pakets ausgebessert und einige notwendige Maßnahmen ins Spiel gebracht werden. Es ist richtig, dass jetzt auch Studierende, Azubis und Rentner*innen berücksichtigt werden, auch wenn 300 Euro im besten Fall nur bereits entstandene Kosten ausgleichen. Dass es ein weiteres, vermeintlich großes Entlastungspaket gibt, ist ein Ausdruck davon, dass der Druck auf die Regierung wächst: Immer mehr Menschen machen ihrem Unmut Luft und fordern eine sozialere Politik ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beim genaueren Hinschauen merkt man jedoch, dass die Maßnahmen sehr kompliziert sind und es Monate dauern könnte, bis die weiteren Entlastungen bei den Menschen ankommen.<br>
Die vergangene Energiepauschale ist quasi schon aufgebraucht und eine Neuauflage, um die kommenden Kosten abzufedern, sieht das Paket nicht vor. Es ist dem Einsatz der Zivilgesellschaft rund um #9EuroWeiterFahren und anderen Initiativen zu verdanken, dass sich die Ampel darauf geeinigt hat, ein bundesweites Ticket einzuführen. Die Preisspanne ist für diejenigen, die gerade jeden Cent umdrehen müssen, aber noch viel zu hoch.<br>
Die Tafeln laufen über, die Preise steigen immer weiter - und die Menschen am Existenzminimum sollen jetzt 50 Euro mehr ab dem nächsten Jahr bekommen. Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein.<br>
Für die vielen Menschen mit geringem Einkommen, für Studierende und Auszubildende, für Rentner*innen und Menschen in Grundsicherung, für Beschäftigte mit geringem Einkommen bedeutet das, weiterhin mit der Unsicherheit leben zu müssen, die eigenen Rechnungen nicht bezahlen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die steigenden Preise für Energie, Sprit und Lebensmittel belasten große Teile der Bevölkerung. Dass die Ampel sich sehr schwer damit tut, einen sinnvollen sozialen Ausgleich zu finden, kommt nicht von ungefähr. Schon in den Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen wurden jegliche neue Finanzierungsspielräume wie die Aussetzung der Schuldenbremse oder die Beteiligung von sehr Wohlhabenden am Gemeinwohl durch höhere Steuern ausgeschlossen. Damit hat sie sich selbst der sozialen Grundlage geraubt, die notwendig ist, um in Zeiten von Krisen für Sicherheit zu sorgen. Doch das muss nicht so bleiben! Eine andere Krisenbewältigung ist möglich. Von einer selbsternannten progressiven Regierung erwarten wir mehr. Das gilt auch für die Grüne Partei: Den Status Quo zu verwalten, reicht längst nicht mehr aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Krise? Solidarisch bewältigen!</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regierung hinkt den steigenden Preisen hinterher. Das, was wir brauchen, sind strukturelle Maßnahmen, die auch in der Zukunft wirken, sonst müssen wir in wenigen Wochen das nächste Entlastungspaket schnüren. Der Unmut steigt. In immer mehr Städten formieren sich Bündnisse, immer mehr Menschen wehren sich gegen hohe Preise und niedrige Löhne. Die politische Rechte versucht derweil, die Krise zu nutzen, um die Solidarität mit der Ukraine zu diffamieren und falsche Widersprüche aufzumachen, um ihr rassistisches, spaltendes Gedankengut salonfähig zu machen. Deswegen versuchen sie, progressive Demonstrationen bewusst einzunehmen, um einen linken Sozialprotest zu verunmöglichen. Vorgeschobene Distanzierungsversuche und Kriminalisierung von sozialem Protest spielen den Rechten in die Hände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Grüne Jugend kämpfen wir gemeinsam mit allen demokratischen progressiven Kräften, die für eine solidarische Krisenbewältigung auf die Straße gehen. Denn diese Krise darf nicht auf dem Rücken der Ärmsten ausgetragen werden. Diese Krise muss sozial bewältigt werden. Die Taktik des russischen Regimes, europäische Gesellschaften dadurch zu spalten, dass die steigenden Preise gegen die Unterstützung der Ukrainer*innen ausgespielt werden, darf nicht aufgehen. Um unsere Solidarität mit der Ukraine aufrechtzuerhalten, müssen die Belastungen durch Krieg und Energiekrise solidarisch verteilt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Zielgerichtete Direktzahlungen</strong> insbesondere für Azubis, Studierende, Empfänger*innen von Sozial- und Transferleistungen, Renter*innen, Menschen mit niedrigem Einkommen und Familien.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Ein Mietpreisdeckel und ein Moratorium für Zwangsräumungen</strong> sowie für Strom- und Gassperren. Würdiges Wohnen ist ein Grundrecht und darf steigenden Preisen nicht zum Opfer fallen. Schon explodierte Mietpreise müssen begrenzt und reduziert werden, statt noch weiter erhöht zu werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Die Umsetzung von einem Strom- und Gaspreisdeckel</strong>, welcher die Preise für den durchschnittlichen Verbrauch eines Haushalts begrenzt um Verbraucher*innen von horrenden Gaspreisen zu entlasten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Die Weiterführung des 9-Euro-Tickets und massive Investitionen in Bus und Bahn! </strong>So werden Pendler*innen zielgerichtete entlastet, mehr gesellschaftliche Teilhabe durch bezahlbare Mobilität ermöglicht und es wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Das Grundrecht auf Mobilität hin zu einem ticketlosen ÖPNV wird so Stück für Stück Realität.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Höhere Löhne für alle! </strong>Wir unterstützen die Arbeiter*innen in ihren Tarifverhandlungen. Als Grüne Jugend setzen wir uns weiter für einen höheren, wirklich armutsfesten Mindestlohn ein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Energieversorgung sichern!</strong> Unsere Abhängigkeit von fossilen Energien ist der Grund für die steigenden Energiepreise. Der beste Weg, um eine langfristige Energieversorgung sicherzustellen, ist also ein massiver Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wir brauchen keine weitere feste fossile Infrastruktur in Form von festen LNG-Terminals, sondern einen konsequenten, schnellen Gasaustieg bis 2035. Perspektivisch gehört die Energieversorgung in die öffentliche Hand.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Hartz IV abschaffen und durch eine armutsfeste Grundsicherung ersetzen!</strong><br>
Damit das neue Bürgergeld existenzsichernd ist, müssen die Regelsätze um mindestens 200 Euro steigen, sanktionsfrei.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Jetzt den Frieden sichern durch die Ausfinanzierung von Friedens- und Demokratieprojekten, </strong>durch eine deutliche Erhöhung der Mittel für globale Ernährungssicherheit und Entwicklungszusammenarbeit, sowie durch eine neue menschrechtsbasierte Handelsordnung!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Egal ob das Sondervermögen oder der Abbau der kalten Progression: Wenn es politisch gewollt ist, ist immer genug Geld da. Bei den Entlastungen für die Menschen wird hingegen wieder gespart.<br>
Wir fordern :</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Eine Übergewinnsteuer für Krisenprofiteure</strong>, die übermäßig von den gestiegenen Preisen und Krieg in der Ukraine profitiert haben. Mit den gestiegenen Einnahmen müssen zielgerichtete Entlastungen finanziert werden. Dies nur im Stromsektor zu beschließen, wie bisher von der Ampel vorgesehen, reicht nicht. Wir setzen uns für die Ausweitung auf andere Bereiche und die rückwirkende Erhebung ein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Den Abbau und die sukzessive Streichung klimaschädlicher Subventionen</strong>. So schaffen wir mehr Möglichkeiten im Haushalt und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Die Aussetzung der Schuldenbremse 2023!</strong> Nur so sind die notwendigen Ausgaben im Haushalt 2023 zu finanzieren. Ein weiteres Kaputtsparen der Gesellschaft können wir uns nicht leisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als GRÜNE JUGEND sagen: Genug ist genug. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir für eine soziale Krisenbewältigung kämpfen.<br>
Die Grüne Partei ist mit dem Anspruch in die Regierung gegangen, nicht bloß den Status Quo weiter zu verwalten, sondern positive Veränderungen für die Gesellschaft zu erwirken. Jetzt muss es darum gehen, diesem Anspruch gerecht zu werden. Denn ohne eine starke gemeinsame soziale Grundlage wird auch die Bereitschaft für weitgehenden, notwendigen Klimaschutz sinken.<br>
Deswegen sehen wir die Grüne Partei, Fraktion und Regierungsmitglieder in der Verantwortung, sich dafür einzusetzen, dass die Ampel echte soziale Antworten auf die Krisen der Zeit gibt.<br>
Als Verband werden wir in den nächsten Monaten auf die Straße gehen. An unserer Seite stehen viele, die es satt haben, dass Krisen auf ihrem Rücken ausgetragen werden. Wir stehen Seite an Seite mit ihnen und zeigen, dass es einen anderen Weg gibt: Solidarität statt Krisen!</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 20:09:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-W 11: Finn Steffens</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/finn-steffens-8311</link>
                        <author>Finn Steffens</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/finn-steffens-8311</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko56/finn-steffens-8311/viewimage?sectionId=1686" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Moin.<br><br>
Mein Name ist Finn und ich komme aus Achim, einer Kleinstadt in Niedersachsen aber dennoch Bremer Umland. Aufgewachsen bin ich am Stadtrand, man kann mich wohl schon als waschechtes Dorfkind bezeichnen… Dadurch ist vermutlich auch meine Verbundenheit zur Natur entstanden, wofür ich sehr dankbar bin. Bereits 2019 wurde ich als damaliger Delegierter für die FridaysForFuture Ortsgruppe in Achim politisch aktiv und konnte in dieser Zeit viele Erfahrungen sammeln. Kurz vor der Bundestagswahl 2021 wurde mich dann aber klar, dass ich mich einer Partei anschließen sollte um Dinge nicht nur fordern zu können, sondern direkt zu verändern. Ich wurde also Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und gründete wenig später eine Grüne Jugend Ortsgruppe in meiner Stadt. Ich holte Freunde und Intressierte mit ins Boot und wir gründeten erfolgreich die Grüne Jugend Achim! Zu meinem Glück, wurde ich dann auch noch einige Wochen später in den Vorstand gewählt – sogar als 1. Vorsitzender. Mittlerweile würde ich sagen, dass wir in Achim die aktivste Jugendorganisation geworden sind. Gemeinsam mit den Achimer Grünen bringen wir – Jugendliche mit grünen Zielen – die Politik zum handeln. Als Teil des Bundesvorstands möchte ich meine Thesen, Wünsche und Ziele noch bedeutender machen. Mir liegt es am Herzen, dass es wirklich allen Menschen gut geht und wir noch lange in einer gesunden Welt mit einer tollen Natur leben können. Dafür müssen wir aber auch gesellschaftliche Änderungen einleiten. Meines Erachtens brauchen wir den demokratischen Ökosozialsmus, um die Kriesen unserer Zeit bewältigen zu können. Auch mehr Solidarität, antirassistische und antifaschistische Grundwerte sind mir enorm wichtig.<br><br>
Ich sage Genug ist Genug, verändern wir die Welt bevor es andere tun!<br>
Also, packen wir&#039;s an.<br><br>
Euer Finn</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 01 Oct 2022 13:34:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-W 10: Maja Brinkmann</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/maja-brinkmann-26626</link>
                        <author>Maja Brinkmann</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/maja-brinkmann-26626</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko56/maja-brinkmann-26626/viewimage?sectionId=1686" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solidarität statt Kriesen - das ist das Motto unseres 56. Bundeskongresses!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Genau dieses Motto verfolge ich bereits seit Anfang diesen Jahres in der Grünen Jugend. In dieser Zeit habe ich bereits viele Grüne Politiker:innen kennengelernt. Ich arbeite mit verschiedenen Vereinen, Gruppen und anderen zusammen um meine Stadt Löhne grüner zu machen. Mein Landesverband ist Nordrhein-Westfalen, welcher hier heute so unfassbar stark vertreten worauf wir Westfahl:innen natürlich unfassbar stolz sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu meinen Kern-Themen gehört Klimaschutz, Queer-Politik, Wirtschaft und Kultur</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 01 Oct 2022 13:04:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1: Dringlichkeitsantrag: Inhalte statt Selbstbeschäftigung ! Für echte Schlagkraft </title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/inhalte-statt-selbstbeschaftigung-fur-echte-schlagkraft-28071</link>
                        <author>GRÜNE JUGEND Friedrichshain-Kreuzberg (dort beschlossen am: 29.09.2022)</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/inhalte-statt-selbstbeschaftigung-fur-echte-schlagkraft-28071</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir beantragen die Streichung des Tagesordnungspunktes Satzungsänderungsanträge von der Tagesordnung. Die gewonnene Zeit wollen wir für inhaltliche Debatten zu aktuell politisch relevanten Themen verwenden. Hierzu schlagen wir vor, offene Debatten zu führen, die Möglichkeit, vor Ort inhaltliche Dringlichkeitsanträge zu stellen und Positionen zu erarbeiten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle Ereignisse überschlagen sich !</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Pipelines explodieren, im Iran kämpfen Frauen um Ihr Leben und für die Demokratie. Russlands Angriffskrieg in der Ukraine läuft immer weiter aus dem Ruder und gleichzeitig bieten wir Menschen aus Drittstaaten die aus dem Krieg geflohen sind keine Perspektiven. Wir sitzen im Kalten und zahlen für eine Packung Nudeln 250% mehr. Robert Habeck zwingt unsere Generation, immer mehr Atommüll in unserem Boden zu verbuddeln und will auch nicht so richtig aus der Kohle aussteigen. In Italien gibt es eine faschistische Regierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und wir? Wir reden über uns selbst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In zwei Wochen steht der Parteitag der Grünen an. Statt mit starken Forderungen dabei zu sein, verschwenden wir hier unsere Kapazitäten und Zeit.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 21:17:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K-5: Dringlichkeitsantrag: Solidarität mit Lützerarth</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/solidaritat-mit-lutzerarth-40416</link>
                        <author>Maximilian Frenken</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/solidaritat-mit-lutzerarth-40416</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einleitung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Coronakrise, Preissteigerungen, Energiekrise, Krieg in der Ukraine - es drohen ständig neue Probleme, die die Aufmerksamkeit von Politik und Gesellschaft binden. Diesen Herausforderungen müssen wir mit linker, nachhaltiger und gerechtigkeitsorientierter Politk begegnen.<br><br>
Doch die zentrale Herausforderung diesen Jahrhunderts darf nicht vergessen werden - die Klimakrise ist viel bedrohlicher, als diese kurfristigen Krisen und hat das Potential, die Zukunft der menschlichen Zivilisation zu gefährden. Die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Krisen, denen wir aktuell begegnen sind das Resultat zukunftsvergessender, kurzfristig reagierender Politik, gefüttert und dirigert vom Lobbying großer Konzerne.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nun bedroht der Energiekonzern RWE die Reste des symbolischen Ortes Lützerah und die dort lebendene Gemeinschaft von AktivistInnen. Obwohl Studien belegen, dass die Kohle zur Gewährleistung der deutschen Versorgungssicherheit bis 2030 reicht (Quelle 2 Begründung), eine weitere Förderung das deutsche 1,5°- Ziel gefährdet (Quelle 1 Begründung) und es eine Landesregierung aus CDU und Grünen gibt, konnte noch keine Einigung mit RWE zum Schutze von Lützerath erreicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Antrag:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND fordert die Landesregierung in NRW, bestehend aus CDU und Grünen, auf, in den laufenden Verhandlungen mit RWE den Erhalt der Flächen und Gemeinschaft um den Ort Lützerath durch ein Moratatorium sicherzustellen, bis ein neuer Tagebauplan beschlossen wurde.<br><br>
Die GRÜNE JUGEND fordert die Landesregierung und RWE auf, ihrer Verantwortung für das histrorische Kulturland, die dort lebenden Menschen und zukünftigen Generationen - dem Gemeinwohl - gerecht zu werden und einen, mit dem 1,5°-Ziel zu vereinbarenden Leitentscheid für die zukünftige Kohleförderung und Flächeninanspruchnahme zu beschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND solidarisiert sich mit den in Lützerath wohnenden AktivistInnen und erkennt deren Leistungen für den Kampf gegen die Klimakrise und die Nutzung fossiler Brennstoffe an. Gemeinsam mit anderen klimapolitischen Akteuren werden wir ihren Protest gegen profitmotivierte Umweltzerstörung unterstützen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;Wenn Unrecht zu Recht wird, dann wird Widerstand zur Pflicht&quot; - diese Worte stehen auf der Mahnwache in Lützerath geschrieben, an die die Kohlebagger von RWE über die Jahre immer weiter heran gerückt sind. Dort verteidigen mutige AktivistInnen unterschiedlicher Couleur und Herkunft die 1,5°C Grenze innerhalb Deutschlands (Quelle 1). Nun droht kurzfristig die Räumung, da ab dem 1.10 die Rodungssaison beginnt. Die Grünen scheinen trotz ihrer Ankündigungen im Koalitionsvertrag sich in den Verhandlunge nicht gegen RWE durchsetzen zu können. Daher bedarf es einer dringlichen Stellungnahme der Stimme der Jugend- der GRÜNEN JUGEND:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Trotz kurzfristiger Energiekrise, aufgrund zukunftsvergessener Politk der letzten Jahrzehnte und scherzhaften Preissteigerungen darf die zentrale Herausforderung diesen Jahrhunderts nicht vergessen werden - die Klimakrise droht, wenn nicht entschieden und konsequent die Verbrennung fossiler Energieträger eingestellt, Zerstörung CO2 speichernder Vegetation verhindert und aufgeschobenen Anpassungsmaßnahmen umgesetzt werden, in den kommenden Jahrzehnten immer heftiger Naturkatastrophen, Hunger und Leid auszulösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die folgenden humanitären, politischen und ökonomischen Krisen werden die aktuelle kurzfristige Problematik bei weitem übertreffen. Die Gasspeicher sind inzwischen gefüllt und die Preise stabilisieren sich - über den Winter werden wir kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch, wenn von Grünen und CDU mit RWE in NRW keine zeitnahe Leitentscheidung getroffen wird, wie weit die Kohlegrube Garzweiler 2 noch ausheben darf, dann droht die Zerstörung dieses symbolischen Ortes, das Ende der dort lebenden vielfältig-ökologischen Gemeinschaft und die übermäßige Ausschlachtung der dort ruhenden Kohle - alles damit der Energie-Oligoloist RWE noch weiter Profit aus unserer gemeinsamen Erde und ihren Ressourcen, auf Kosten der zukünftigen Generationen und Menschen in vulnerablen Regionen der Erde machen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Studienlage ist konträr. Während RWE behauptet die Flächen zu benötigen, widersprechen Wissenschaft und NGOs dem vehement: Es braucht keine Ausweitung der Flächen für eine deutschlandweite Versorgungssicherheit bis zum Kohleausstieg 2030 - selbst, wenn jetzt mehr aufgrund von Gasmangel verfeueren<br>
werden sollte!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir, als heranwachsende Generation, müssen für unsere und die Zukunft noch folgender Generationen eintreten. Daher fordern wir die Landesregierung CDU wie Grüne auf, diesen Kampf für die Umwelt und Menschen endlich zu entscheiden!<br><br>
QuelleN<br>
1) <a href="https://www.bund-nrw.de/presse/detail/news/wenn-luetzerath-faellt-faellt-nicht-nur-die-15-grad-grenze/">https://www.bund-nrw.de/presse/detail/news/wenn-luetzerath-faellt-faellt-nicht-nur-die-15-grad-grenze/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2) <a href="https://coaltransitions.org/publications/gasknappheit-auswirkungen-auf-die-auslastung-der-braunkohlekraftwerke-und-den-erhalt-von-lutzerath/">https://coaltransitions.org/publications/gasknappheit-auswirkungen-auf-die-auslastung-der-braunkohlekraftwerke-und-den-erhalt-von-lutzerath/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Sep 2022 19:03:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-1-081: Solidarität statt Krisen - Arbeitsprogramm 2023</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/motion/2428/amendment/4148</link>
                        <author>Joanna Weigand, Lena Cornelissen, René Adiyaman</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/motion/2428/amendment/4148</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1683_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 80 bis 81 einfügen:</h4><div><p>Personen reihen sich nahtlos ein und bieten diesen Gruppen die Chance, sich gezielt diesem Themenkomplex anzunähern.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dabei ist insbesondere auch ein großer Fokus auf die Vielfalt unserer Dach,- und Landesverbände zu legen, die je nach Lage in besonderer Weise den europäischen Gedanken leben und verkörpern. Bei all der logischerweise zu unserer Parteijugendidentität gehörenden Vielfalt (auch in Beschlusslagen und Positionierungen) ist ein kritischer Blick darauf zu halten, dass wir in unseren Kernwerten unmissverständlich sind. Die Grüne Jugend ist ein Verband mit klar israelsolidarischer Beschlusslage: Wir sind "gegen jeden Antisemitismus!" Zeitgleich sind wir Teil eines europäischen Dachverbands, der stolz auf eine Beschlusslage ist, in dem eine einseitig Israel dämonisierende Sprache verwendet wird. Auf diese Paradoxie müssen wir angesichts unseres internationalen Fokusses im nächsten jahr auch in unserer Bildungsarbeit eine Antwort finden: Wir brauchen Workshops, die uns den in Gesellschaft und Verband innewohnenden Antisemitismus erkennen, benennen und effektiv bekämpfen lassen und uns hierfür Strategien an die Hand gibt. Darüber hinaus muss eine interne Auseinandersetzung und Reflektion über vergangene und gegebenenfalls noch andauernde Äußerungen und Konflikte aktiv vorangetrieben werden um Gefahren für die Grüne Jugend und ihre Außenwirkung beseitigen zu können, bevor ein Schaden eintritt, der im Europawahljahr mit großen Konsequenzen verbunden sein kann.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>In hitzigen Debatten im Verband zu diesem Thema, wann immer der Konflikt zwischen Israel und Palästina in den Nachrichten ist, lässt sich erkennen, dass es im Verband verschiedene Positionen gibt, die an unserer Beschlusslage vorbeigehen. Hierbei ist einerseits auf eine Instagram-Meme-Page zu verweisen, die das alte Logo der Grünen Jugend nutzt und angesichts ihres Namens (Grüne Jugend Memes) für eine offizielle Seite unseres Verbandes gehalten werden kann. Andererseits hat es in diesem Jahr die Situation gegeben, dass ein gewähltes Mitglied der Fachforenkoordination Europa und Globales in seinen Aussagen die Vernichtung Israels impliziert hat. Dies geschah auf Instagram, wurde von Exstinction Rebellion Deutschland gesehen und mit einem Like versehen. Das Fachforum Europa und Globales ist ausgerechnet das Fachforum, das gerade die Aufgabe hat, die Beschlusslage bezüglich unserer außenpolitischen Vorstellungen vorzubereiten und weiterzuentwickeln. In diesem Prozess sollte sich also die geballte Expertise unseres Verbands hierzu vereinigen. Insofern besteht die Gefahr einer falschen Außenwahrnehmung bereits - wir müssen das Problem dringend angehen. Der dadurch entstehende Eindruck lässt sich angesichts noch bestehender Delegationen in Bundesarbeitsgemeinschaften der Grünen auch nicht durch die vorgenommene Neuwahl der Fachforenkoordination beseitigen. Insbesondere stellt sich vorbehaltlich einer transparenten, lückenlosen Aufarbeitung des Sachverhalts die Frage, ob das benannte Mitglied trotz einer dem ganzen Verband unbemerkten Positionierung gewählt worden ist, oder ob des Umstands, dass eine solche Meinung weiter im Verband verbreitet ist, als uns lieb sein kann. Auch in dieser Hinsicht ist es hilfreich zu lernen, wie Antisemitismus sich äußern kann, was Israelfeindlichkeit konkret meint und, wie unsere Positionierung dazu ist. Diese Aufzählung zeigt nur einige der vielen Widersprüche punktuell auf: Wir brauchen eine rasche Aufarbeitung und Ausrichtung der eigenen Position!</p>
<p></p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Sep 2022 09:54:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-1-077-2: Solidarität statt Krisen - Arbeitsprogramm 2023</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/motion/2428/amendment/4147</link>
                        <author>René Adiyaman, Lena Cornelissen</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/motion/2428/amendment/4147</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1683_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 76 bis 78:</h4><div><p>die dabei explizit eine internationalistische Perspektive auf zentrale Themen wie Wirtschafts-, Klima-, Außen-<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, Sozial-</ins> <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">oder Sozialpolitik werfen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und Inklusionspolitikwerfen</ins>. Hierbei soll es sowohl eine thematische Vielfalt geben, als auch zielgruppenspezifische </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Sep 2022 09:51:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-Y 2: Aurel Bostanjoglo</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/aurel-bostanjoglo-17947</link>
                        <author>Aurel Bostanjoglo</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/aurel-bostanjoglo-17947</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko56/aurel-bostanjoglo-17947/viewimage?sectionId=1693" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hi, ich bin Aurel Bostanjoglo, queerer Zimmermann aus Berlin und möchte dich und die Grüne Jugend gerne als Delegierter auf dem Kongress der GYG vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir alle sind uns einig, dass der Klimaschutz und die soziale Gerechtigkeit aufgrund des Krieges in der Ukraine, der Pandemie, des globalen Klimawandels und des politischen Stillstandes in den letzten Jahrzehntendeutlich zu kurz gekommen sind. Ein Beispiel ist das viele Familien nicht wissen, ob sie ihren Lebensunterhalt zahlen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als junger Mensch habe ich aufgrund meiner Erfahrungen in der Schulzeit und als junger Zimmermann einen persönlichen Bezug zur Klimakrise. Der Umweltschutz wird auf den meisten Baustellen überhaupt nicht oder nicht ernst genug genommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch meine Arbeit im Holzhausbau habe ich auch gesehen, dass es klimafreundliche Lösungen für unglaublich viele Herausforderungen gibt.Umweltfreundliche Alternativen wie Hanfdämmung, recycelter Stahl und Beton sollten mehr mitbedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich werde mich nicht mit leeren Worten und Versprechungen zufrieden geben, sondern setze mich für Veränderung ASAP ein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb möchte ich gerne dich und die GJ auf dem Kongress der GYG Vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viel Spaß und einen guten BuKo,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dein Aurel Bostanjoglo</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd>Nein</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 27 Sep 2022 23:59:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-L 6: Aurel Bostanjoglo, Bewerbung zum Deligierten</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/aurel-bostanjoglo-bewerbung-zum-deligierten-44854</link>
                        <author>Aurel Bostanjoglo</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/aurel-bostanjoglo-bewerbung-zum-deligierten-44854</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko56/aurel-bostanjoglo-bewerbung-zum-deligierten-44854/viewimage?sectionId=1693" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hi, ich bin Aurel Bostanjoglo,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>queerer Zimmermann aus Berlin und möchte dich und die Grüne Jugend gerne als Delegierter auf dem Grünen Länderrat vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir alle sind uns einig, dass der Klimaschutz und die soziale Gerechtigkeit aufgrund des Krieges in der Ukraine, der Pandemie, des globalen Klimawandels und des politischen Stillstandes in den letzten Jahrzehntendeutlich zu kurz gekommen sind. Ein Beispiel ist das viele Familien nicht wissen, ob sie ihren Lebensunterhalt zahlen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als junger Mensch habe ich aufgrund meiner Erfahrungen in der Schulzeit und als junger Zimmermann einen persönlichen Bezug zur Klimakrise. Der Umweltschutz wird auf den meisten Baustellen überhaupt nicht oder nicht ernst genug genommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch meine Arbeit im Holzhausbau habe ich auch gesehen, dass es klimafreundliche Lösungen für unglaublich viele Herausforderungen gibt.Umweltfreundliche Alternativen wie Hanfdämmung, recycelter Stahl und Beton sollten mehr mitbedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich werde mich nicht mit leeren Worten und Versprechungen zufrieden geben, sondern setze mich für Veränderung ASAP ein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb möchte ich gerne dich und die GJ auf dem Grünen Länderrat Vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viel Spaß und einen guten BuKo,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dein Aurel Bostanjoglo</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd>Nein</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 27 Sep 2022 23:56:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-E 6: Aurel Bostanjoglo, Delegierter</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/aurel-bostanjoglo-delegierter-62744</link>
                        <author>Aurel Bostanjoglo</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/aurel-bostanjoglo-delegierter-62744</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko56/aurel-bostanjoglo-delegierter-62744/viewimage?sectionId=1693" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hi, ich bin Aurel Bostanjoglo, queerer Zimmermann aus Berlin und möchte dich und die Grüne Jugend gerne als Delegierter auf dem Kongress der EGP vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir alle sind uns einig, dass der Klimaschutz und die soziale Gerechtigkeit aufgrund des Krieges in der Ukraine, der Pandemie, des globalen Klimawandels und des politischen Stillstandes in den letzten Jahrzehntendeutlich zu kurz gekommen sind. Ein Beispiel ist das viele Familien nicht wissen, ob sie ihren Lebensunterhalt zahlen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als junger Mensch habe ich aufgrund meiner Erfahrungen in der Schulzeit und als junger Zimmermann einen persönlichen Bezug zur Klimakrise. Der Umweltschutz wird auf den meisten Baustellen überhaupt nicht oder nicht ernst genug genommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch meine Arbeit im Holzhausbau habe ich auch gesehen, dass es klimafreundliche Lösungen für unglaublich viele Herausforderungen gibt.Umweltfreundliche Alternativen wie Hanfdämmung, recycelter Stahl und Beton sollten mehr mitbedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich werde mich nicht mit leeren Worten und Versprechungen zufrieden geben, sondern setze mich für Veränderung ASAP ein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb möchte ich gerne dich und die GJ auf dem Kongress der EGP als Delegierter Vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viel Spaß und einen guten BuKo,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dein Aurel Bostanjoglo</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd>Nein</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 27 Sep 2022 23:51:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P-F 4: Aurel Bostanjoglo,  Delegierter</title>
                        <link>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/aurel-bostanjoglo-delegierter-27823</link>
                        <author>Aurel Bostanjoglo</author>
                        <guid>https://bv.antrag.gruene-jugend.de/buko56/aurel-bostanjoglo-delegierter-27823</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bild</h2><img src="/buko56/aurel-bostanjoglo-delegierter-27823/viewimage?sectionId=1693" alt="Bild"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hi, ich bin Aurel Bostanjoglo,queerer Zimmermann aus Berlin und möchte dich und die Grüne Jugend gerne als Delegierter auf der Generalversammlung der FYEG vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir alle sind uns einig, dass der Klimaschutz und die soziale Gerechtigkeit aufgrund des Krieges in der Ukraine, der Pandemie, des globalen Klimawandels und des politischen Stillstandes in den letzten Jahrzehntendeutlich zu kurz gekommen sind. Ein Beispiel ist das viele Familien nicht wissen, ob sie ihren Lebensunterhalt zahlen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als junger Mensch habe ich aufgrund meiner Erfahrungen in der Schulzeit und als junger Zimmermann einen persönlichen Bezug zur Klimakrise. Der Umweltschutz wird auf den meisten Baustellen überhaupt nicht oder nicht ernst genug genommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch meine Arbeit im Holzhausbau habe ich auch gesehen, dass es klimafreundliche Lösungen für unglaublich viele Herausforderungen gibt.Umweltfreundliche Alternativen wie Hanfdämmung, recycelter Stahl und Beton sollten mehr mitbedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich werde mich nicht mit leeren Worten und Versprechungen zufrieden geben, sondern setze mich für Veränderung ASAP ein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb möchte ich gerne dich und die GJ bei der Generalversammlung der FYEG Vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viel Spaß und einen guten BuKo,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dein Aurel Bostanjoglo</p></div></div><h2>Seitenspalte</h2><h2>Angaben zur Bewerbung</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Ich bin Frau, Inter oder Trans und bewerbe mich auf die Plätze für Frauen, Inter und Trans (ja/nein):</dt><dd> Nein</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 27 Sep 2022 23:46:26 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>